Narcos 2x10

Narcos 2x10

Wo sich die erste Staffel noch im Schnelldurchgang mit dem größtenteils kometenhaften Aufstieg von Pablo Escobar als einer der berühmt-berüchtigtsten Drogenbarone der Welt beschäftigte, dreht sich in Staffel 2 von Narcos nun alles um seinen steilen Fall. Was bedeutet dies für die Netflix-Serie?

El Patrón: Wagner Moura als Pablo Escobar in der zweiten Staffel von „Narcos“ / (c) Netflix
El Patrón: Wagner Moura als Pablo Escobar in der zweiten Staffel von „Narcos“ / (c) Netflix

Pablo dies.“ - „Pablo Escobar stirbt“. So offen und unverblümt bewarb Streaminganbieter Netflix die zweite Staffel von Narcos im Vorfeld des weltweiten Startdatums am 2. September. Ein erster Reflex: Spoiler! Die Geschichte von Drogenbaron Pablo Escobar ist jedoch längst erzählt und hinlänglich bekannt - wie kann man hier schon von einem gemeinen Spoiler sprechen, haben die Verantwortlichen hinter einer der beliebtesten Netflix-Produktionen doch eh überhaupt nie ein großes Geheimnis daraus gemacht, dass das Ende der zweiten Staffel von „Narcos“ auch das blutige Ende von Pablo Escobar zeigen wird.

Das Ziel der Serienmacher um die drei Schöpfer Carlo Bernard, Chris Brancato und Doug Miro sowie Executive Producer José Padilha (dessen visuelle Handschrift sich erneut wie ein roter Faden durch die neue Staffel zieht) ist es aber nie wirklich gewesen, auf den Moment hinzuarbeiten, an dem Pablo Escobar am 2. Dezember 1993 in Medellín von einer kolumbianischen Sondereinheit gestellt und erschossen wurde. Selten war der Weg so sehr das Ziel wie in „Narcos“: Während Staffel 1 die Frage beantwortete, wie Pablo Escobar zu einer der mächtigsten Persönlichkeiten Lateinamerikas vor etwas mehr als 30 Jahren werden konnte, zeigen nun die neuen Episoden, wie sein Imperium in sich zusammenfiel und Escobar letztlich alles verlor, was er sich erarbeitet hatte.

Here we go again

Dabei gibt es einige Veränderungen zwischen den Staffeln zu beobachten. Die erste gestaltete sich oft wie ein munteres Durchschalten der wichtigsten Ereignisse und Etappen im Leben von Pablo Escobar. In zehn Folgen deckte man einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren ab, beginnend mit Pablos Anfängen Ende der 1970er Jahre bis hin ins Jahr 1991, als der einflussreiche Drogenbaron in sein eigenes Luxus-Gefängnis La Catedral verfrachtet wurde, nur, um sich im Juli 1992 dann abermals auf die Flucht vor den kolumbianischen Behörden zu begeben. „Narcos“ nahm dabei schon fast Event-Charakter an, die Macher sprangen durch ein paar der blutigsten Kapitel Kolumbiens und präsentierten uns eine Art Action-Doku, in der wahre Begebenheiten auf hohen Niveau durch eine fähige Darstellerriege wiedergeben und nachgestellt wurden.

Changing the game

Das Problem dabei: Bis auf Pablo Escobar, hervorragend gespielt vom Brasilianer Wagner Moura, blieben viele Charaktere schrecklich blass. Moura verkam zum Alleinunterhalter, und so spannend das Leben von Escobar auch inszeniert und so unglaublich seine Taten auch gewesen sind, irgendwie fehlte etwas. Die mit schockierenden historischen Ereignissen vollgepackte erste Staffel von „Narcos“ nahm sich nur selten Zeit, ihre zahlreichen Figuren atmen zu lassen und ihnen mehr Raum zu geben. Der Blick auf den amerikanischen DEA-Agenten Steve Murphy (Boyd Holbrook), dessen Familienleben durch seine Verwicklung in der Jagd nach Escobar in die Brüche ging, blieb bei einem Versuch, aus „Narcos“ mehr als nur die „Pablo Escobar Show“ zu machen.

Nun sagen wahrscheinlich einige, dass es doch vollkommen ausreicht, sich der Person Escobars anzunehmen. Und sicher, dieser Charakter ist so unmenschlich gewaltig und einnehmend, dass er auch in der zweiten Staffel fasziniert, anwidert und schockiert. Es kann aber auch zum Hindernis werden, wenn sich alles nur um den vermeintlichen Hauptcharakter dreht. Ein Risiko, dass man scheinbar erkannt hat und dem man in der zweiten Staffel von „Narcos“ mehr entgegenwirkt, als es vorher der Fall gewesen ist. Nicht nur, dass man sich mehr Zeit für die einzelnen Charaktere und ihr seelisches Innenleben nimmt (die Handlungszeit der neuen Staffel umfasst gut 15 Monate, wodurch man auch nicht so durch die Historie hetzen muss). Pablo Escobar ist teilweise auch nicht mehr das alles überstrahlende Element der Serie, auch wenn von seiner Persönlichkeit der größte Reiz ausgeht. Doch es tut auch gut, dass etwas über den Tellerrand geschaut wird.

© Netflix
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Back to business

Dies zeigen vor allem die ersten fünf Episoden der zweiten Staffel von Narcos, in denen man die Grundlage dafür schafft, dass die dramaturgische Last nicht mehr nur auf Mouras Schultern liegt. Dadurch, dass die Erzählung stark entschleunigt wird, nehmen die Charaktermomente automatisch zu. Während in Staffel eins noch in jeder Folge mindestens ein im wahrsten Sinne explosiver Höhepunkt auf den Zuschauer wartete, fokussiert man sich hier zunächst auf andere Aspekte. Das bedeutet keinesfalls, dass die großen Schockmomente ausbleiben. Sowohl Episode drei als auch Episode vier (die Rückkehr von Carrillo) sind exzellente Beispiele dafür, dass „Narcos“ auch in seiner zweiten Staffel brutal die Klinge hinabsausen lässt und mitunter fassungslos stimmt. Die Handlung ist dennoch nuancenreicher geworden, denn neben den gewohnt dokumentarischen Einblicke in die wahre Geschichte sowie der sehr plotgetriebenen Hatz nach Escobar schafft man einigen seiner sehr talentierten Darsteller und Darstellerinnen eine wunderbare Bühne.

Siehe Paulina Gaitan. Die in Mexiko-Stadt geborene Schauspielerin war in ihrer Rolle als Tata Escobar in der letzten Staffel noch eine absolute Randnotiz. Nun ist sie ein integraler Bestandteil der neuen Episoden, ein emotionales Gegengewicht zu ihrem bisweilen desillusionierten Gatten. Tata bringt den Funken Menschlichkeit und ein persönliches Dilemma (bedingungslose Liebe für einen Mörder, dessen Aufgeben letztlich die Sicherheit ihrer eigenen Kinder bedeuten könnte) mit, was dem Drama letzten Endes nicht nur mehr Tiefe, sondern auch eine Sympathieträgerin gibt, mit der nicht zuletzt aufgrund von Gaitans starken Spiel wunderbar mitgefühlt werden kann. Sie ist es auch, die Escobar tatsächlich immer wieder vermenschlicht, so schwer vorstellbar es auch ist, sieht man doch, was er alles zu verantworten hatte.

Crashing down

Auch Pedro Pascal erfährt als DEA-Agent Javier Peña ein „Upgrade“, wobei seine große Stunde vor allem in der zweiten Staffelhälfte schlägt. Dabei funktioniert sein Charakter als Verbindungsstück zwischen der Welt der Narcos und der Gesetzeshüter, die sich absurden politischen Ansagen von oben beugen müssen, wesentlich beser, als zum Beispiel Boyd Holbrook als Steve Murphy. Vielleicht liegt es an Holbrook selbst oder einfach daran, dass die kleine Nebengeschichte um seine Frau Connie, die früh in der Staffel mit der gemeinsamen Tochter der beiden aus dem Land flieht, nicht wirklich zu Herzen geht. Die Autoren versuchen immer wieder Murphy zu unserem Fixpunkt (nicht umsonst fungiert er auch als Erzähler der Geschichte) zu machen, als Zuschauer fühle ich mich persönlich aber mehr zu Figuren wie Peña oder selbst dem kolumbianischen Präsidenten Gaviria hingezogen und fiebere mit diesen mit.

Murphy ist zu oft nur eine Art „Dosenöffner“, sodass die Geschichte weitergehen kann. Dafür, dass er eine der Hauptfiguren darstellt, ist dies durchaus ein Problem für die Zukunft. Möglich, dass man dies schon längst erkannt hat und gerade deshalb noch viel mehr als zuvor auf den bunten, lateinamerikanischen Cast setzt. Gefühlt nimmt der spanischsprachige Teil der Dialoge sogar noch zu, was jedoch keinesfalls negativ gewertet werden sollte. Im Gegenteil sogar: Die zweite Staffel von „Narcos“ schraubt den ohnehin schon äußerst hohen Authentizitätsgrad nochmal ein Stück weit in die Höhe. Der erneut hervorragende lateinamerikanische Soundtrack und die herrlichen Bilder kolumbianischer Großstädte wie Bogotá oder Medellín sowie vieler ländlichen Gegenden sind ein Genuss für die Ohren wie für die Augen.

Acts of war

Zusätzlich entdeckt man den einen oder anderen fantastischen Darsteller in der größtenteils lateinamerikanischen Besetzung. Neben Paulina Gaitan fallen unter anderem auch erneut Maurice Compte als beinharter Colonel Carrillo sowie Newcomer Leynar Gomez als Pablos treuer Handlanger Limón auf. Aber auch dieses Aufstocken des Casts geht mit Gefahren einher. Während man an der schauspielerischen Qualiät der Darstellerriege keine Zweifel hat, kommen einige Charakte letztlich doch etwas kurz.

Der kolumbianische Präsident Gaviria (Raul Mendez), der eine eigenen Handlungsstrang über die politischen Irrungen und Wirrungen im Land bekommt, taucht im Laufe der zweiten Staffel leider immer öfter unter. Und Limón, wie bereits erwähnt sehr gut von Leynar Gomez gespielt, wandelt sich fast schon zu schnell zum skrupellosen Gefolgsmann von Pablo Escobar. Seine Charakterentwicklung und wie er von der Macht des patrón korrumpiert wird, ist eigentlich hochspannend. Zwischendurch ist Limón jedoch kaum noch präsent. Da hätten ein paar Szenen definitiv gut getan, Limóns Entwicklung (ein Beispiel, was aus guten, aufrichtigen Menschen im direkten Umfeld von Pablo Escobar passieren kann) noch glaubwürdiger und weniger gehetzt zu skizzieren.

© Netflix
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Sometimes I'm God

Letztlich kehrt die Erzählung in der zweiten Staffel von Narcos natürlich immer wieder zu Pablo Escobar zurück, der für die meiste Zeit die Hauptattraktion auf Rummelplatz ist, auch wenn viele kleine „Stände“ um ihn herum interessanter und relevanter geworden sind. Der Charakter ist aber nun mal das Herz und dunkle Seele der Serie, dessen Geschichte in seinem letzten Lebensjahr nicht weniger unfassbar ist als in den Jahren zuvor - auch wenn die Autoren sich manche historische Begebenheit ein wenig zurechtbiegen, wie ein kurzer Disclaimer zu Beginn jeder Episode klarstellt. Das Ziel ist dabei immer wieder, beide Seiten des Pablo Escobar zu zeigen: Zum einen den ruchlosen Gangster, für den die Luft immer enger wird und der letzten Endes im Kampf um seine Macht die Bevölkerung von Kolumbien mit Bombenanschlägen terrorisiert. Und zum anderen der sorgende Familienvater und Ehemann, der alles für seine Liebsten tun würde und tatsächlich noch die eine oder andere menschliche Regung zeigt.

Dieser Spagat gelingt für die zumeist außerordentlich gut, obwohl man rein rational nichts für Escobar übrig haben sollte, weiß man doch, wie viel Leid er und viele andere angerichtet haben. Insbesondere zum Ende der Staffel, als Pablo noch einmal zu den Wurzeln zurückkehrt und ihm vor Augen geführt wird, wie nahe er dem kompletten Verlust seiner Familie steht, drücken die Macher ein letztes Mal mit voller Wucht auf die Empathiedrüse. Der abgehalfterte, aufgedunsene, zottelige Pablo Escobar soll uns leid tun, und ja, wir verstehen seinen Schmerz. Wie mit seiner Familie umgegangen wird, die von der Regierung als Druckmittel gegen ihn eingesetzt wird, ist ungeheuerlich. Gleichzeitig vergisst man aber nie, wer Pablo Escobar ist, was er getan hat, wie er zu seinem Imperium kam. Seine Eigenwahrnehmung bleibt bis zur letzten Sekunde wahnsinnig speziell, eine Läuterung gibt es nicht, was ein Stück weit auch die Faszination für diese Figur ausmacht. Dies und der ausgezeichnete Wagner Moura, der meiner Meinung nach noch einmal eine Schippe draufpackt und als Schauspieler davon profitiert, Pablo Escobar noch tiefgründiger zu zeichnen, ihm noch mehr Facetten und Nuancen geben zu dürfen.

Chain of command

Wo die zweite Staffel dann wiederum ein wenig ins Straucheln kommt, ist ihre sich leicht wiederholende Struktur. Dafür können die Verantwortlichen nur bedingt etwas, da sie die Geschichte nicht umschreiben können. Aber wenn sich Pablos Anhänger, seine Konkurrenz vom Cali-Kartell und die blutrünstige, paralmilitärische Gruppierung Los Pepes zum zigsten Mal auf den Deckel geben, dann die jeweils betroffende Partei zurückschlägt, woraufhin wieder zurückgeschlagen wird, dann merkt man hier und da schon ein paar Abnutzungserscheinungen. Die Geschichte ist alles andere als uninteressant, aber die Spielchen zwischen den machtbesessenenen Drogenbaronen und ihren Söldnern wiederholen sich vor allem in der zweiten Staffelhälfte mehrfach, was die Frage in den Raum stellt, ob es allein für den Sehfluss vielleicht eine Idee gewesen wäre, die Staffel etwas einzukürzen.

Auf der anderen Seite benötigt man diesen leicht repetitiven Unterbau, um die verrückte, mörderische Welt der „Narcos“ komplett zu erfassen. Ein Aspekt, der sehr wahrscheinlich in einer möglichen dritten Staffel noch weitaus prominenter beleuchtet werden könnte, stellen zum Beispiel die innen- und außenpolitischen Querelen dar, die der Kampf gegen die Drogenhändler und Großkriminellen im lateinamerikanischen Raum mit sich bringt. Hier baut man recht geschickt Hinweise auf die politischen Interessen der USA ein, die durch die CIA gezielt Einfluss auf den Ausgang mancher Konflikte der Narcos untereinander steuert. Der Drogenhandel ist ein hochkomplexes Konstrukt, und die zweite Staffel von Narcos kratzt gerade erst an der Oberfläche und schafft es, interessante Einblicke in den Kalten Krieg (der natürlich auch in Lateinamerika Einzug hält, wo die kapitalistische USA den aufkeimenden Kommunismus kleinhalten will) zu geben. Abkommen im Hinterstübchen zwischen Regierungsvertretern und internationalen Geheimorganisation dürfen dabei nicht fehlen, so wenig man solche als einfacher Gesetzeshüter auch nachvollziehen kann.

On the edge

Insgesamt bietet die zweite Staffel von Narcos eine ähnliche Vielfalt wie die erste, auch wenn oder gerade weil man dramaturgisch ein paar neue Dinge ausprobiert. Dies ist löblich und sollte fortgesetzt werden. Zumindest entsteht immer wieder der Eindruck, man hätte einige der Schwachpunkte aus der letzten Staffel erkannt und möchte nun sukzessive daran arbeiten, um das Maximum aus diesem Format zu holen, das sich ohnehin schon auf einem sehr hohen Niveau bewegt. Der Produktionswert ist nach wie vor extrem hoch und die visuelle Umsetzung raubt einem mehr als einmal den Atem. Selten sieht man im Fernsehen derartig packende, intensive Verfolgungsjagden, die uns Zuschauer zum Beispiel durch die eher ärmlichen Viertel Medellíns führen und uns mindestens genau so atemlos zurücklassen wie die unnachgiebigen Protagonisten selbst. Überhaupt präsentiert man uns gleich mehrere aufregende Action-Setpieces über die gesamte Staffel verteilt, deren dichter Atmosphäre und knisternder Spannung man sich nicht entziehen kann. Hinzu kommt eine sehr dynamische Kameraführung, die uns immer wieder mitten ins Geschehen verfrachtet, sowie die fast schon typischen farbenfrohen Kontraste, die bereits Staffel eins zu einem echten Hingucker gemacht haben.

Als Zuschauer bekommt man letzten Endes ein großes Paket aufgetischt, dass trotz ein paar Kritikpunkten mindestens genau so süchtig macht, wie die Premierenstaffel von „Narcos“. Schnell sucht man sich seine liebsten Handlungsstränge heraus (ein persönlicher Favorit: Die Geschichte um Peña, der den Terror und Escobar endgültig satt hat, ihn unter der Erde sehen will und dafür eine gefährliche Allianz eingeht, die ihn seine Karriere kosten könnte), ein Element dürfte jedoch universell fesseln: Pablo. Immer wieder Pablo. Sein Ableben wird im Übrigen äußerst explizit und ungeschönt gezeigt, ebenso wie die Nachwehen. Auch für den größten, reichsten, mächtigsten Drogenbaron aller Zeiten schlägt einmal die letzte Stunde. Für Narcos aber anscheinend noch nicht. Überlegungen für eine dritte Staffel existieren bereits. Aber ohne „Verkaufsschlager“ Escobar? Ob das funktionieren kann, muss sich zeigen.

Trailer zur zweiten Staffel von „Narcos“:

Verfasser: Felix Böhme am Freitag, 2. September 2016
Episode
Staffel 2, Episode 10
(Narcos 2x10)
Deutscher Titel der Episode
Al Fin Cayó!
Titel der Episode im Original
Al Fin Cayó!
Erstausstrahlung der Episode in den USA
Freitag, 2. September 2016 (Netflix)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Freitag, 2. September 2016
Erstausstrahlung der Episode in Österreich
Freitag, 2. September 2016
Erstausstrahlung der Episode in der Schweiz
Freitag, 2. September 2016
Autoren
Carlo Bernard, Doug Miro
Regisseur
Andrés Baiz

Schauspieler in der Episode Narcos 2x10

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