Heartstopper: Review der Pilotepisode

Heartstopper: Review der Pilotepisode

Boy meets boy. Charlie mag Nick, doch hat eigentlich etwas mit Ben am Laufen. Nick ist der Rugby-Star und Charlie der offen schwule Nerd der Schule. Doch die beiden werden zu Sitznachbarn und Teamkollegen. Und: Ist das Olivia Colman da im Auto?

Szenenfoto aus der Serie Heartstopper (c) Netflix
Szenenfoto aus der Serie Heartstopper (c) Netflix
© zenenfoto aus der Serie Heartstopper (c) Netflix

Charlie (Joe Locke) ist an der Jungenschule „Truham Boys School“ offen schwul. In den Pausen trifft er sich mit Ben (Sebastian Croft) in der dunklen Bibliothek. Dieser will die Treffen geheim halten und hat außerdem eine Freundin, mit der er sich nach der Schule trifft. In der nächsten Unterrichtsstunde trifft Charlie auf den sympathischen Nick (Kit Connor), der eigentlich der Rugby-Star der Schule ist. Schnell freunden sich die beiden ungleichen Tischnachbarn an und Charlie startet sogar im Schulteam mit Einzelunterricht von Nick. Als Ben ihn konfrontiert und gegen seinen Willen küsst, kann Nick ihn beschützen.

Higgs Girls School

Charlie verbringt seine Mittagspausen mit seinen Freunden Tao (William Gao) und Isaac (Tobie Donovan) zusammen, die früher eigentlich ein Vierer-Team bildeten. Elle ist an eine Mädchenschule gewechselt und sitzt allein während des Mittagessens in der Cafeteria. Elle wird von der 17-jährigen Transfrau Yasmin Finney porträtiert und wir werden wohl erst in den folgenden Episoden mehr von diesem interessanten Charakter erfahren.

Heartstopper
Heartstopper - © Netflix

Wie kommt es rüber?

Die Serie Heartstopper basiert auf der gleichnamigen Graphic-Novel-Reihe von Alice Oseman. Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind vier Bände erschienen und die Autorin ist an der Serienumsetzung und der Entwicklung neben Alexi Wheeler beteiligt. Die Regie aller Episoden übernahm Euros Lyn (Broadchurch, Daredevil).

Die Serie nimmt liebevoll Bezug zur Adaption, indem gezeichnete Blätter, Splitscreens oder vom Bildschirmrand startende Bildübergänge genutzt werden. Das hohe Tempo der halbstündigen Pilotepisode wird dadurch zusätzlich untermauert und fördert den modernen Esprit der Produktion.

Fazit

Die neue ComedyserieHeartstopper“ ist eine charmante, queere Jugendserie mit liebevollen und nachvollziehbaren Charakteren. Wir bleiben dran und sind gespannt, ob Bens Freunde und Elle noch etwas näher beleuchtet werden, wovon wir stark ausgehen. Da Nicks Mutter überraschenderweise von Oscarpreisträgerin Olivia Colman („The Favourite“, The Crown) porträtiert wird, könnte diese ebenfalls mehr Screentime erhalten...

Hier noch abschließend der Trailer zur ersten Staffel der Serie „Heartstopper“, die acht Episoden umfasst und seit dem heutigen 22. April auf dem Streamingdienst Netflix abzurufen ist:

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