Grey's Anatomy 18x04

© zenenfoto aus der Episode With a Little Help from My Friends der Serie Grey's Anatomy (c) ABC
Welcome to the Webber Method
Dr. Webber (James Pickens Jr.) ist in der Episode With a Little Help from My Friends der Serie Grey's Anatomy nach Merediths (Ellen Pompeo) Entscheidung wieder offizieller Leiter des Ausbildungsprogramms für die Assistenzärzte - und führt dabei gleich mal ein neues System ein. Durch die wenige Zeit und den deutlichen Fachkräftemangel seit der Pandemie ist Webber davon überzeugt, dass die Assistenzärzte raus aus dem Unterricht und rein in die OP-Säle müssen. Er hat einen neuen Weg gefunden, die Neuen schneller und effizienter auszubilden, indem er, Bailey (Chandra Wilson) und Grey abwechselnd in die OPs gehen, um bei den schwierigsten Teilen helfen zu können. Den Rest führen die Assistenzärzte ganz allein durch. „We are flying solo, everyone!“
Meredith ist direkt an Bord, die Assistenzärzte aus dem Labor in den OP zu holen, aber Bailey muss erst überzeugt werden. Ich kann die Skepsis absolut nachvollziehen, denn wir wissen aus 18 Staffeln Erfahrung, dass Solo-OPs schon so einige Assistenzärzte an ihre Grenzen gebracht haben... Gut also, dass wir leicht mit einem laparoskopischen Eingriff starten und nicht direkt mit einem komplizierten.
Die Fließbandarbeit für Bailey, Grey und Webber läuft eigentlich auch gut. Schmitt (Jake Borelli) hat sich bereits in den vorherigen Folgen und Staffeln als geeignet gezeigt und kann auch bei dieser OP glänzen. Seine Mitbewohnerin Helm (Jaicy Elliot) allerdings verletzt ihre Patientin beim Eingriff und fordert Baileys Hilfe an. Die Patientin kann natürlich gerettet werden und Helm lernt eine wichtige Lektion über Fehler im OP. Ich muss hierbei anmerken, dass ich Helm nicht mag. Die Figur ist mir irgendwie nicht bissig genug, nicht interessant. Da schaue ich lieber Schmitt zu. Aber das ist sicherlich persönliche Geschmackssache.
I didn't leave him, he left me
In meinem letzten Review habe ich geschrieben, dass ich mich so sehr gefreut habe, dass Addison (Kate Walsh) zurück in Seattle ist und dass ihr Treffen mit Amelia (Caterina Scorsone) mich berührt hat. Umso besser, dass die beiden in dieser Episode auch noch zusammenarbeiten, viel Zeit miteinander verbringen und vor allem füreinander da sind.
Addisons Patientin, der sie eine neue Gebärmutter transplantiert hat, hat Anfälle bekommen und Addison weiß nicht weiter. Sie fragt Amelia um Hilfe und bittet sie um eine Reihe von Tests. Während der Behandlung kommen Erkenntnisse über Addisons Erfahrungen in der Pandemie zum Vorschein. Und ich sag' Euch: Das war nicht schön... Auch wenn wir die Pandemie in der letzten Staffel eigentlich hinter uns gelassen haben, begleitet sie uns doch weiterhin. So wie viele Menschen auf der Welt, hatte auch Addison mit Depressionen zu kämpfen. Die Studie hat sie wieder aufgeweckt und ihr einen Sinn gegeben, weiterzumachen. Daher ist der Erfolg der Studie noch wichtiger geworden.
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Amelia ist, so finde ich, genau die richtige Ansprechpartnerin dafür. Auch bei ihr war das Thema Alkohol während der Pandemie und auch mit ihrem neuen Leben als Mutter sehr präsent. Daher passt es, dass diese beiden Frauen sprechen und sich gegenseitig helfen. Denn auch Amelia öffnet sich Addison und äußert ihre Unzufriedenheit in der Beziehung mit Link (Chris Carmack). Ich bin gespannt, wann wir bei dieser Beziehung offiziell den Schlussstrich ziehen können...
Addisons Patientin wacht letztendlich aus dem Koma auf und es stellt sich eine Komplikation mit einem Medikament heraus, die die Ursache für die Anfälle war.
Anyone's dying it's you, old man
Owen (Kevin McKidd) begleitet seinen neuen Patienten Noah, den wir bereits letzte Folge kennengelernt haben, zu einem Veteranentreffen. Dort lernt er Roy kennen, der wie Noah an einer Lungenfibrose leidet. Als er vor Ort zusammenbricht, wird er sofort ins Grey Sloan gebracht.
Es stellt sich heraus, dass Roy unter Lungenkrebs leidet und die Lungenfibrose eine Behandlung deutlich erschwert. Ab dem Zeitpunkt ist eigentlich schon klar, dass wir hier einen ausweglosen Fall haben. Als ich mich letztes Mal beschwert habe, dass lange kein Patient mehr im OP gestorben ist und wir ziemliche viele Happy Ends hatten, hat mich das „Grey's-Universum“ wohl erhört. Denn Roy überlebt eine riskante OP leider nicht. Während Owen alles getan hat, um ihn zu retten, gibt Noah ihm die Schuld am Tod seines Freundes, den er wie einen Vater gesehen hat. Mal sehen, ob Noah weiterhin Owens Patient bleibt oder ob wir ihn nicht mehr wiedersehen. Ich tippe auf Ersteres.
He has to be okay
Eine neue Bindung bahnt sich an. Ich spüre deutliche Schwingungen zwischen Cormac (Richard Flood) und Owens Schwester Megan (Abigail Spencer). Ich dachte letzte Folge noch, wir könnten ein Hayes-Grey Ding sehen, aber nach heute bin ich mir da nicht mehr so sicher. Umso besser, dann kann Nick sich Meredith schnappen.
Die Beziehung zwischen Megan und Cormac könnte sich allerdings noch verkomplizieren, da Hayes gerade bei Megans Sohn Farouk (Bardia Seiri) Herzprobleme diagnostiziert hat und sein behandelnder Arzt sein wird. Wir können uns also auf eine enge Zusammenarbeit der beiden freuen. Und wenn ich eng sage, meine ich wirklich eng.
Wieder mal eine gute Folge, aber ich frage mich immer noch: Wo ist Maggie Pierce (Kelly McCreary)?
Grey's Anatomy 18x05 Serientrailer
Hier abschließend noch der Trailer zur nächsten Episode, Bottle up and Explode! (18x05), der Serie „Grey's Anatomy“ beim amerikanischen Network ABC:
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Verfasser: Nele Hilgenstock am Montag, 25. Oktober 2021Grey's Anatomy 18x04 Trailer
(Grey's Anatomy 18x04)
Schauspieler in der Episode Grey's Anatomy 18x04
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