Doctor Who 7x15

Doctor Who 7x15

Am Samstagabend lief in mehr als 75 Ländern zeitgleich das Jubiläumsspecial The Day of the Doctor zum 50. Geburtstag der Science-Fiction-Serie Doctor Who. Unser Rezensent Christian Junklewitz hat die Folge bei einem Kinoscreening in Bonn geschaut.

Die drei Doktoren am Tag des Doctors: Matt Smith, David Tennant und John Hurt (v.l.n.r.) / (c) BBC
Die drei Doktoren am Tag des Doctors: Matt Smith, David Tennant und John Hurt (v.l.n.r.) / (c) BBC

Gallifrey Falls.

No More.

Das passiert im Doctor Who-Jubiläumsspecial The Day of the Doctor:

Der Doctor (Matt Smith) und Clara (Jenna Louise Coleman) werden von UNIT zu einem dringenden Termin gebeten. So dringend, dass die TARDIS sogar mit einem Helikopter abgeholt wird. UNIT handelt damit auf einen direkten Befehl von Königin Elisabeth der Ersten (Joanna Page), welche den Doctor in einem Brief vor einer großen Gefahr warnt. Im Untergeschoss der National Gallery werden auch einige Kunstwerke vom Planeten Gallifrey aufbewahrt. Deren besondere Eigenschaft besteht darin, dass sie lebendige Momente festhalten. So lebendig, dass Dinge sogar von der Leinwand hüpfen können. Zum Beispiel außerirdische Invasoren.

Ausgerechnet in diesem Moment, in dem der Doctor eigentlich genug mit dieser Bedrohung zu tun hat, öffnet sich ein Zeitfenster, durch das er hindurchtritt - und auf einmal seinem jüngeren Selbst (David Tennant) gegenübersteht. Plötzlich gesellt sich jedoch noch ein dritter Mann zu ihrem Treffen. Ein Mann (John Hurt), dessen Existenz beide Doctoren nur all zu gerne vergessen hätten...

Wow!

Wow! Einfach nur wow! Noch gut eine halbe Stunde nach dem Kino-Screening von The Day of the Doctor bin ich so geflasht gewesen, dass ich kaum einen klaren Gedanken fassen konnte. Da war es geradezu ein Glücksfall, dass ich fast eine Stunde auf meinen Zug zurück nach Hause warten musste. Denn so hatte ich etwas Zeit, meine Gedanken zu ordnen.

The Day of the Doctor sprengt in Sachen Epik alles, was wir je zuvor in Doctor Who gesehen haben. Ganz offensichlich hat sich die BBC das Jubiläumsspecial einiges kosten lassen. Es ist eine Folge, die man aus gutem Grund auch ins Kino gebracht hat. Sie ist unterhaltsamer und mitreißender als vieles, was heutzutage fürs Kino produziert wird - und hält in Sachen Opulenz der großen Leinwand absolut stand.

Meisterleistung

Es ist eine kongeniale Mixtur aus Drama und Comedy. Die Folge behandelt das wohl dunkelste Kapitel in der Geschichte des Doctors. Und sie tut dies mit emotionaler Intensität und Gravitas. Zugleich lässt sie das Publikum in heiteres Gelächter ausbrechen. Zwischen diesen beiden Polen die richtige Balance zu finden und damit beiden Seiten von Doctor Who gerecht zu werden, ist eine seltene Meisterleistung, die Autor Steven Moffat hier vollbringt. In der Regel neigen sich die Folgen ja entweder mehr der einen oder der anderen Richtung zu. In The Day of the Doctor existieren sie im perfekten Gleichgewicht.

Gleiches gilt für Vergangenheit und Zukunft. The Day of the Doctor verneigt sich voller Respekt und Dankbarkeit vor der Geschichte der Serie. Die Gefahr dabei ist jedoch immer, dass sich Jubiläumsfolgen zu sehr in ihrer Selbstbezüglichkeit ergehen und darüber die Geschichte, die sie eigentlich erzählen wollen, in den Hintergrund gedrängt wird. Doch auch hier hält The Day of the Doctor mustergültig die Balance. Sie streut zahllose Referenzen für die Fans und Afficinados ein, verliert aber nie ihren Plot aus den Augen.

Gerade beim Plot hatte die jüngst vergangene siebte Staffel so ihre Schwächen gehabt. Es gab Folgen wie Journey to the Centre of the TARDIS, die vor guten Einfällen nur so strotzten, aus denen die Macher aber trotzdem keine kohärent spannenden oder interessanten Geschichten gestrickt haben. Mit The Day of the Doctor macht Steven Moffat das zwar nicht vergessen. Aber er ruft uns eindringlich in Erinnerung, was für ein grandioser, meisterhafter Erzähler in ihm steckt. The Day of the Doctor ist neben vielem anderen nicht zuletzt eines: ein Triumph für den zuletzt - leider zu Recht - in die Kritik geratenen Autor, der mit diesem Jubiläumsspecial unter Beweis stellt, dass er zur absoluten Weltklasse der Fernsehmacher gehört.

Plots und Zeitebenen

Moffat jongliert leichtfüßig mit den verschiedenen Zeitebenen, zwischen denen sich unsere zeitreisenden Protagonisten bewegen, ohne dass der Zuschauer den Überblick verliert. Es ist komplex, aber nicht konfus erzählt, was nicht zuletzt daran liegt, dass Moffat gerade zu Beginn sowohl dem Time-War-Handlungsstrang von John Hurt als auch dem Elisabethanischen Zygon-Plot von David Tennant genug Expositionszeit einräumt, damit wir uns nicht nur orientieren, sondern auch ein Gefühl für die jeweiligen Geschichten bekommen können.

Im Grunde erzählt The Day of the Doctor zwei einander überlappende Storys: die von John Hurts Doctor, der kurz davor steht, den time war durch Auslöschung von Daleks und Time Lords gleichermaßen zu beenden, und die von David Tennants Doctor, der eine Invasion der Zygons aus der irdischen Vergangenheit heraus zu verhindern sucht. Beide Storys werden durch Matt Smiths Doctor verbunden, der im Auftrag von UNIT den Beginn der Zygon-Invasion in der Gegenwart untersucht und durch das von Billie Pipers „Bad Wolf“/„Moment“ geöffnete Zeitportal mit Tennant und Hurt zusammentrifft.

Der Zygon-Plot dient dabei nicht nur dem comic relief. Er stellt auch eine Gelegenheit für die Doctor-Inkarnationen dar, miteinander zu interagieren und sich besser kennenzulernen, bevor sie gemeinsam ihrer größten Herausforderung, der Beendigung des Time Wars, gegenüberstehen. Der Zygon-Invasionsplot hat zwar nicht direkt mit dem Time War zu tun, trotzdem bauen beide Handlungsstränge durchaus aufeinander auf. Die Zygons wollen die Erde ja nur deshalb besetzen, weil ihr eigener Planet im Time War zerstört worden ist. Umgekehrt sind es Erkenntnisse, welche die Doctoren aus der Bewältigung der Zygon-Invastion mitgenommen haben, die ihnen nun im Time War helfen. Sei es die Einsicht, dass sich Time-Lord-Gemälde als Versteck eignen, sei es die zuerst mit dem Sonic Screwdriver geprobte Möglichkeit, komplizierte, Jahrhunderte dauernde Berechnungen über verschiedene Doctor-Inkarnationen hinweg vorzunehmen.

Das ist schön miteinander verschränkt - und hinterlässt beim Zuschauer deshalb auch nicht das Gefühl, dass die Folge in die zwei Plots auseinanderbricht. Es ist dicht und schnell erzählt, wie man das bei Doctor Who - insbesondere in der Ära Moffat - gewohnt ist, doch eben auch sehr kohärent.

Time War

Mit dem Plot zum Time War geht Moffat ein eklatant hohes Risiko ein, welches sich jedoch am Ende auszahlt. Sein Vorgänger Russell T Davies hatte den Time War nicht ohne Grund im Off belassen. Erstens, weil er in der Vorstellung der Zuschauer viel größer war als alles, was man in einer gewöhnlichen Doctor Who-Folge hätte zeigen können. Zweitens, weil jedes Herumspielen am Time War die Gefahr in sich getragen hätte, dass man einen großen dramatischen Moment dadurch entwertet. Siehe zum Beispiel den zweiten Abschied von David Tennants Doctor und Rose (Billie Piper) am „Bad Wolf“-Strand am Ende von Journey's End, der in seiner emotionalen Wucht nicht mal annähernd dem ersten Abschied am Ende von Doomsday gerecht geworden ist.

Der Time War ist für die Figur des Doctors in „New Whodas konstituierende Merkmal gewesen. Der Time War und das, was er dort getan hat, ist seine Backstory Wound. Und es ist der Grund für eine geradezu existenzielle Einsamkeit: Es gibt keine anderen Time Lords mehr außer ihm. Er kann nicht mehr nach Hause zurückkehren, weil sein Zuhause fort ist. Beides, die Schuldgefühle und die Einsamkeit, haben dem Doctor als Charakter sehr viel gegeben, womit die Autoren arbeiten konnten.

Am Time War rührt man also nicht leichtfertig herum.

Das tut Moffat auch nicht. Er nutzt ihn vielmehr, um in The Day of the Doctor die grundlegendste aller Fragen von Doctor Who zu stellen - und dafür ist das Jubiläumsspecial natürlich der absolut passende Zeitpunkt: „Doctor Who?“ Wer ist dieser Mann wirklich, der sich der Doctor nennt? Dabei geht es nicht um seinen Namen. Der ist uninteressant. Es geht darum, wer er als Person ist. Er hat im time war große Schuld auf sich geladen, von der er sich in seinen späteren Inkarnationen distanzieren wollte, indem er John Hurt zum Nicht-Doctor erklärt hat.

Doctor Who?

Letztlich geht es damit in The Day of Doctor um genau den Punkt, über den mein Kollege Mario Giglio schon in unserem Podcast gesprochen hatten „55234“. Mario hatte darin die Befürchtung geäußert, dass John Hurts Doctor dazu dienen könnte, die Schuld an der Vernichtung der Time Lords gewissermaßen auszulagern. Genau das thematisiert The Day of the Doctor, aber gerade mit der entgegengesetzten Stoßrichtung.

Es sind Tennant und Smith, die erkennen müssen, dass es diesen unmöglichen Tag gegeben hat, an dem es keine richtige Entscheidung gab. Und sie treten zu Hurt hin, um gemeinsam mit ihm den roten Knopf zu drücken (eine Szene, die sehr an Tennant und Donna Noble (Catherine Tate) in The Fires of Pompeii erinnert) und die Verantwortung zu übernehmen. Das liefert schon mal eine Antwort auf die Frage „Doctor Who?“ Der Doctor, das ist der Mann, der anderen beisteht (auch wenn es sich in diesem Falle natürlich streng genommen um ihn selbst handelt...).

Steht offenbar seit %26bdquo;The Bells of Saint John%26ldquo; auf heiße Öfen - und brettert damit sogar in die TARDIS: Clara. © BBC
Steht offenbar seit %26bdquo;The Bells of Saint John%26ldquo; auf heiße Öfen - und brettert damit sogar in die TARDIS: Clara. © BBC

Die zweite Antwort ist jedoch noch viel grundlegender: der Doctor, das ist der Mann, den seine Begleiter in ihm sehen. Er selbst vergisst nämlich manchmal die Bedeutung, die in seinem Namen liegt. Deshalb braucht er seine Companions. Es ist Clara, die Smiths Doctor im entscheidenden Moment daran erinnert, der Doctor zu sein. Und das heißt: der Mann, der niemals aufgibt. Der Doctor, der sich niemals damit abfindet, dass es einen unmöglichen, ausweglosen Tag gibt. Der Doctor, der aus dem vermeintlich Unausweichlichen doch noch einen Ausweg findet. Das ist „Doctor Who“.

Die Doctor-Inkarnationen retten Gallifrey, womit Smith ein neues Ziel vor Augen steht: seinen Heimatplaneten aus der Stasis zurückzuholen, sein Zuhause wiederzufinden. Das ist in der Tat ein ziemlich radikaler erzählerischer Neuanfang, der hier im Jubiläumsspecial vorgenommen wird. Eine neue Richtung, welche die Serie einschlägt. Da es aber letztlich genau diese ständigen Richtungswechsel gewesen sind, durch die Doctor Who überhaupt erst so alt geworden ist, geht das schon in Ordnung.

Und was den Time War selbst angeht: Dank des Budgets, welches die BBC für The Day of the Doctor lockergemacht hat, konnte dieser auch tatsächlich mit der nötigen Wucht auf den Bildschirm beziehungsweise die Leinwand gebracht werden. Die Vorstellung vom Time War (zumindest beim Rezensenten) war zwar trotzdem noch größer. Aber die Darstellung in The Day of the Doctor kommt da schon beeindruckend nahe heran.

Timey Wimey

Ja, sicher gibt es auch Manches, was man an The Day of the Doctor gerade vom Erzählerischen her aussetzen könnte. So setzt Moffat, um die Doctor-Inkarnationen - nicht nur Smith, Tennant und Hurt, sondern später auch alle anderen - zusammenbringen zu können, auf brachiales Timey Wimey („Ja, ja, das korrigiert die Zeitlinie nachher alles von selbst, so dass Ihr von nichts mehr wisst und Euch auch ganz anlasslos regeneriert, obwohl Ihr gar nicht im Time War gefallen seid...“)

Zumindest das Zusammentreffen von Hurt, Smith und Tennant lässt sich allerdings durchaus mit einer gewissen Logik erklären: Denn der „Bad Wolf“ ist ja erst in The Parting of Ways entstanden - und damit (in der Zeitlinie des Doctors) nach dem Time War. Nachdem der „Bad Wolf“ sich dann über die Zeiten verteilt hat, konnte er sich in der Vergangenheit des „Moments“ bemächtigen und für Hurt das Zeitportal öffnen, damit er in diesmal erst seine späteren Inkarnationen Tennant und Smith besucht. Dass der Time War diesmal anders ausgeht, ist also letztlich schlicht der Tatsache zu verdanken, dass „Bad Wolf“ die Vergangenheit verändert hat.

Eine andere Sache, die in The Day of the Doctor etwas zu kurz gekommen ist, ist die Erklärung dafür, warum der Doctor denn unbedingt auch Gallifrey zerstören wollte. Ja, wir haben in „The Night of the Doctor“ davon gehört, dass die Time Lords mittlerweile genau so schlimm sind wie die Daleks. Davon sehen wir im Special selbst allerdings nichts. Auch der Lord President (Timothy Dalton, The End of Time (2)) fehlt auffallend. Allein sein herrisches Gehabe hätte wohl herüberbringen können, dass die Time Lords nicht einfach nur Opfer sind, wie es die Bilder der vielen wehrlosen Kinder suggerieren. Aber dafür fehlte dann offenbar sowohl das Geld wie auch die Zeit, um das noch mit einzubauen.

Überraschungen

Doch das soll die Großartigkeit von The Day of the Doctor keineswegs trüben: Die Folge wartet mit vielen wunderbaren Überraschungen auf. Um nur einige wenige zu nennen:

  • Der Auftakt mit dem Original-Vorspann aus dem Jahr 1963
  • Gefolgt von einem Bobby, der genau jene Totter's Lane patrouilliert, an welcher der Schrottplatz liegt, auf dem die TARDIS in „An Unearthly Child“ geparkt war „55484“ (auch schön zu sehen, dass die Geschäfte des Schrotthändlers Foreman nach 50 Jahren immer noch so gut gehen...)
  • Clara arbeitet jetzt als Lehrerin an der Coal Hill Schule, wie vor ihr Ian Chesterton und Barbara Wright, die beiden ersten Companions des Doctors
  • Die UNIT-Wissenschaftlerin (Ingrid Oliver), die ein so großer Doctor-Fan ist, dass sie sogar einen Tom Baker-Schal trägt.
  • Der Gastauftritt des vierten Doctors Tom Baker
  • Der Mini-Gastauftritt des kommenden Doctors Peter Capaldi
  • Und natürlich der Umstand, dass Billie Piper mitspielt, aber nicht etwa als Rose Tyler, sondern eben als „Bad Wolf“ (womit im Vorfeld wohl absolut NIEMAND gerechnet haben dürfte)

Eine Überraschung der negativen Art war dagegen der Schnitt, als Hurt zur Regeneration ansetzt - und wohl jeder im Publikum mit einem Überraschungsbesuch von Christopher Eccleston gerechnet hat, der dann aber leider ausblieb.

Damn you, Eccleston!

Beim Time War als solchem beweist The Day of the Doctor ein wunderbares Gedächtnis. Dinge, die in der Vergangenheit nur kurz erwähnt wurden (etwa der Fall von Arkadia in Doomsday oder die Zeitversiegelung des time wars in The Stolen Earth (1)), werden hier wieder aufgegriffen. Es gibt ein Wiedersehen mit Jemma Redgrave als Tochter von Brigadier Lethbridge-Stewart und einen Blick ins black archive von UNIT, wo uns viele bekannte Ausstellungsstücke unterkommen (etwa ein Cyberman-Kopf oder auch ein für die Handlung nicht ganz unwichtiger Vortex-Manipulator aus dem Besitz von Captain Jack Harkness).

Die drei Doctoren

Den drei Doctoren zuzuschauen (und zuzuhören) ist derweil einfach nur ein riesengroßer Spaß. Tennant und Smith könnten bereits für sich genommen eine eigene Sitcom bestreiten. Man merkt den Schauspielern an, welche Freude es auch ihnen selbst bereitet haben muss, mit den kleinen Unterschieden ihrer Versionen und den Absurditäten ihres Aufeinandertreffens zu spielen. Hurt repräsentiert derweil - als Kontrast zu den beiden Jung-Doctoren - die Tradition der etwas älteren Doctoren-Riege. So grummelig und kopfschüttelnd wie er auf den jugendlichen Übermut der beiden reagiert, fühlt man sich fast ein bisschen an William Hartnell, den ersten Doctor, und dessen Reaktion auf Patrick Troughton und Jon Pertwee im Special „The Three Doctors“ (zum zehnjährigen Jubiläum der Serie) erinnert. Tennant schlüpft derweil in die Rolle von Troughton - und tut seine Meinung zur neuen TARDIS-Inneneinrichtung kund.

Fazit

Für Fans von Doctor Who ist The Day of the Doctor ein 75-minütiges Fest, welches kaum einen Wunsch offen lässt. Die Folge unterhält auf so vielen Ebenen, dass ich vermutlich noch mehrere weitere Seiten schreiben könnte. Doch soll es jetzt auch mal gut sein. Abschließend kann man eigentlich nur sagen, dass das Doctor Who-Team mit dem Doppel aus dem Doku-Drama „An Adventure in Space and Time“ „55446“ und dem Jubiläumsspecial The Day of the Doctor eine rundum gelungene und würdige Feier für eine der langlebigsten und unterhaltsamsten Fernsehserien aller Zeiten veranstaltet hat. Das Fanherz ist glücklich. Und wartet nun gespannt auf das Weihnachtsspecial und den neuen Doctor.

Hinweis

Bis zu einer definitiven Klärung der Zählweise ab dem Hurt'schen Doctor bezeichne ich vorerst die entsprechenden Doctoren mit ihem Schauspieler-Namen. The Day of the Doctor legt ja in der Tat nahe, dass wir Eccleston nun als zehnten, Tennant als elften und Smith als zwölften Doctor ansehen müssen. Das würde aus Capaldi den dreizehnten Doctor machen, was angesichts der oft kolportierten Höchstgrenze von dreizehn Körpern... interessant ist. Zumal wir uns auch an die Szene in The Day of the Doctor erinnern, in der einer der Time Lords sagt: „Nein, alle dreizehn...“ So als ob es mehr gar nicht gäbe... Interessant...

Kinoplakat für das Jubiläumsspecial © BBC Worldwide
Kinoplakat für das Jubiläumsspecial © BBC Worldwide

Update Einschaltquoten Über 10 Millionen sehen Jubiläumsspecial

Verfasser: Christian Junklewitz am Sonntag, 24. November 2013

Doctor Who 7x15 Trailer

Episode
Staffel 7, Episode 15
(Doctor Who 7x15)
Deutscher Titel der Episode
Der Tag des Doktors
Titel der Episode im Original
The Day of the Doctor
Erstausstrahlung der Episode in Großbritannien
Samstag, 23. November 2013 (BBC One)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Samstag, 23. November 2013

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