Watchmen 1x01

© atchmen (c) HBO
Die HBO-Produktion Watchmen ist nicht erst sein einigen Wochen oder Monaten eine der am meisten erwarteten Serien, die im Jahr 2019 an den Start gehen. Bereits im Sommer 2017, als es zu ersten Annäherungen zwischen dem US-amerikanischen Pay-TV-Riesen und dem Serienmacher Damon Lindelof kam, liefen die Pressen heiß. Im Laufe der folgenden Monate wurde die Wahrscheinlichkeit einer Serie über beziehungsweise zu dem legendären zwölfteiligen Comic von dem Autor Alan Moore und dem Illustrator Dave Gibbons immer mehr Realität. „Watchmen“, der heilige Gral der Comicwelt, so stil- und genreprägend und gleichzeitig eigentlich unverfilmbar (2009 versuchte sich Zack Snyder an einer Filmadaption, die insbesondere bei vielen Fans der Comicreihe wenig Anklang fand), sollte nun also die Grundlage für eine ausgewachsene TV-Serie bilden.
Verantwortlich zeichnet ebenjener Damon Lindelof, Lost-Mastermind und The Leftovers-Zeremonienmeister, der sein Talent längst nachgewiesen, dessen Name im Vorfeld aber sicherlich nicht bei allen für Jubelstürme gesorgt hat. Zu tief sitzt bei manch einem der Stachel ob des kontroversen Endes des bereits erwähnten Inselabenteuers „Lost“ oder auch hinsichtlich ein paar der zahlreichen Spielfilme, für die Lindelof das Drehbuch verfasst hat. Und überhaupt: Was Alan Moore über eine weitere Adaption seiner „Watchmen“ hält, ist hinlänglich bekannt: nämlich gar nichts. Warum also dieses Risiko und Wagnis eingehen, den Karren mit vollem Karacho gegen die Wand zu fahren, eine Sorge, die Lindelof zuletzt in unterschiedlichen Interviews zum Start der Serie am 20. Oktober ganz offen kundgetan hat? Nun. Stellen wir die Frage anders: Warum nicht?
Laut Damon Lindelof, der im Alter von 13 Jahren das erste Mal die „Watchmen“-Comicbände verschlang, fühlt er sich dieser Welt von Moore und Gibbons verpflichtet. „Watchmen“ hat ihm etwas gegeben, das ihn entscheidend geprägt, berührt und mit Blick auf seine zukünftige Arbeit als Geschichtenerzähler beeinflusst hat. Ob eine Serie, die sich den Comic und dessen alternatives Universum als grobe Vorlage nimmt, dabei jedoch eine ganz eigene Geschichte erzählen will, nun der beste Weg ist, um seinen Respekt und Dankbarkeit gegenüber einem Werk auszudrücken, dessen Mitgestalter gegen jedwede Adaptionen ist, kann man diskutieren. Fakt ist aber auch, dass Lindelof und sein Team an Autorinnen und Autoren sich keinesfalls vorgenommen haben, „Watchmen“ „einfach nur“ neu aufzulegen. Man versucht, sich von dem Geist des Gesamtwerks anleiten zu lassen, was schwierig genug ist, und setzt sich allen voran ein wichtiges Ziel: anders als alles andere zu sein.
Just the end of the world
Und das gelingt. „Watchmen“, die Serie, ist eigenwillig, provokant und überaus ambitioniert. Die kreativen Köpfe hinter dieser Produktion wollen permanent mit unseren Erwartungen spielen, Verwirrung stiften und immer wieder die Wissbegierde des Publikums wecken. Äußerst unangenehme und ungemütliche, aber auch sehr wichtige Fragen dürfen nicht fehlen und müssen gestellt werden. „Watchmen“ provoziert, polarisiert und politisiert, ohne diese Eigenschaften seiner Zuschauerschaft aufzuzwingen. Der Fokus liegt dabei auf der amerikanischen Gesellschaft und der politischen Historie der Vereinigten Staaten. Doch all die Fässer, die hier munter reingerollt und aus denen nacheinander oder manchmal sogar gleichzeitig die unterschiedlichsten Themen rausgefischt werden, gehen oftmals über die Probleme einer einzigen Nation hinaus.
Logischerweise erfolgt in „Watchmen“ eine sehr deutliche, wenngleich verschachtelte Auseinandersetzung mit einem schrecklichen Kapitel der US-Geschichte, die sich ab einem gewissen Punkt in eine andere Richtung entwickelt hat als die der unsrigen Realität. Doch das, was hier gesagt wird, findet Anwendung in vielen anderen Bereichen und zieht bewusst oder unterbewusst Parallelen zu aktuellen Ereignissen, die uns alle tagtäglich umgeben - ob nun direkt in den USA oder weltweit. Allein dafür kann man der Serie dankbar sein, die eben nicht zurückschreckt und somit nicht nur selbst etwas zu sagen hat, sondern auch uns als Rezipienten dazu herausfordert, das Gesehene aufmerksam aufzusaugen, zu verarbeiten, zu bewerten und im besten Fall angeregt darüber nachzudenken und mit anderen zu diskutieren.
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You're doing fine, Oklahoma
Watchmen beginnt mit einem im leichten Sepia-Ton gehaltenen Prolog im Jahr 1921, in Tulsa, Oklahoma, wo sich vor fast 100 Jahren eine furchtbare Tragödie zugetragen hat. Die vorwiegend schwarze Bevölkerung des Stadtteils Greenwood, der aufgrund seiner wohlhabenden Bewohner „Black Wall Street“ genannt wurde, avancierte zum Schauplatz blutiger Unruhen, im Rahmen derer rechtsextreme Rassisten auf schwarze Männer, Frauen und Kinder losgingen und diese auf offener Straße massakrierten. Es ist ein harter, auf wahren Begebenheiten basierender Einstieg, der mehrere Funktionen erfüllt. Zum einen dient es als Kontext für diese Welt, die im Jahr 2019 auf den ersten Blick gänzlich anders aussieht, deren dunkle Vergangenheit aber nie vergessen werden sollte und nie vergessen werden kann - unglücklicherweise auch, weil ein erneuter Konflikt dieser Art im Tulsa von heute aufkeimt. Zum anderen lernen wir mit Will Reeves (Danny Boyd Jr., im hohen Alter dann von Louis Gossett Jr. verkörpert) eine Figur kennen, die direkt von den damaligen Ereignissen betroffen war und die im weiteren Verlauf der Handlung eine mysteriöse Rolle einnimmt.
Lindelof, sein Team und die Regisseurin Nicole Kassell machen mit diesem Auftakt aber auch unmissverständlich klar, was für eine Geschichte sie uns hier auf welche Art und Weise präsentieren wollen. Unmittelbar. Ungeschönt. Unbequem. Für Kenner der Comicvorlage ist das nichts Neues. „Watchmen“ von Alan Moore und Dave Gibbons besticht genau durch diese Merkmale und war deshalb seinerzeit auch so revolutionär. Daher dürften all diejenigen, die mit den Comics vertraut sind (auch ich zähle mich dazu) ein grobes Gefühl des Vertrauten verspüren, was durch allerlei Referenzen und Anspielungen am Rande verstärkt wird. Ein grinsender Smiley aus Eidotter, kleine Tintenfische, die vom Himmel fallen, ein blaues Superwesen, das auf dem Mars lebt... Man erkennt die Welt wieder, die uns aufgetischt wird, doch es ist bei weitem keine Pflichtübung, die „Watchmen“-Comics in- und auswendig zu kennen, geschweige denn sie jemals in den Händen gehalten zu haben.
Insbesondere für Unwissende oder diejenigen, die sich nur dunkel an so manches Detail aus diesem Universum erinnern, tut sich in der Pilotepisode eine hochinteressante, einnehmende Erzählung auf, die den Zuschauer immer wieder erfolgreich die Karotte vor die Nase hält, so dass man mit dem aufregenden Gefühl zurückgelassen wird, mehr erfahren zu wollen. Als Angehöriger der Polizei lebt man in Tulsa gefährlich, deshalb tragen die Gesetzeshüter also Masken. Eine Maske verhilft aber auch dabei, unerkannt die Dinge zu tun, die man erst bereit ist zu tun, wenn man anonym ist. Schwierig. Ach, der liberal eingestellte Robert Redford ist übrigens seit 30 Jahren Präsident. Wie haben die politischen Entscheidungen dieser Regierung, seien es Reparationszahlungen an die Hinterbliebenen des Tulsa-Massakers oder schärfere Waffengesetze, die lebensbedrohliche Situation beeinflusst, in der sich die Charaktere zu Beginn der Erzählung im Jahr 2019 wiederfinden? Wie hat sich die „Seventh Kavalry“, eine Gruppierung rassistischer Extremisten mit Rorschach-Masken - nach dem gleichnamigen Watchmen-Mitglied aus den 80er Jahren - formiert?
Der Vietnam ist derweil ein US-Bundesstaat, Richard Nixons Konterfei prangt auf dem Mount Rushmore, Mobiltelefone existieren nicht... und was in drei Teufels Namen treibt Jeremy Irons da eigentlich in diesem rustikalen Château irgendwo im saftig grünen, idyllischen Nirgendwo? Man sollte nicht erwarten, dass all diese Fragen eindeutig beantworten werden. Doch sie tragen zweifellos zur Reichhaltigkeit dieser sonderbaren, andersartigen, aber irgendwie auch sehr vertrauten Welt bei, die ihre Beobachter sofort involviert und so leicht nicht mehr loslässt. Dem erfolgreichen, überzeugenden worldbuilding schließt sich eine Charakterzeichnung der zentralen Figuren an, die uns anfänglich eher zu wenig als zu viel gibt und durchgehend auf eine sehr subtile Herangehensweise setzt. Im Gegensatz dazu gestaltet sich die Auftaktepisode von „Watchmen“ handlungstechnisch mehr als einmal recht überdeutlich, bestimmte Entwicklungen werden geschickt telegrafiert und bahnen sich erkennbar an, ohne dass sie dadurch letztlich an ihrer wuchtigen Wirkung verlieren.
Hinsichtlich der Charaktere übt man sich wie bereits erwähnt aber in cleverer Zurückhaltung, was sich letztlich auszahlt. Als Außenstehende nehmen wir viel eher teil an deren Alltag, als dass uns die Inhalte ihrer Leben mundgerecht serviert werden. Das sieht man besonders prominent im Fall von Angela Abar, selbstbewusst, energetisch und auch innerlich brodelnd von der großartigen Regina King zum Besten gegeben, die ein friedliches Familienleben zu führen versucht und nebenbei als maskierte Sister Night auf Verbrecherjagd geht. Ihr Blickpunkt und ihre Perspektive sind es, von denen wir das Tulsa der Moderne anfänglich kennenlernen. Eine Stadt, die viele schwarze US-Bürgerinnen und -Bürger ihre Heimat nennen und in der in einer weißen Enklave („Nixonville“) aufgrund Unzufriedenheit und eines verzerrten Gefühls der Ungleichbehandlung neue Aggressionen und neuer Hass heranwachsen, die in Form purer Gewalt und terroristischer Angriffe durch radikale, von sich selbst als Erlöser und Retter sprechenden Verstrahlter ausgedrückt werden.

Poor Jud is daid
Das ist die Realität von Watchmen, das ist die Realität von Angela Bar und ihrem Vorgesetzten Judd Crawford (ebenfalls exzellent: Don Johnson), Polizeichef von Tulsa, das ist die Realität, mit der man uns als Zuschauer konfrontiert und die, wie so viele andere Dinge in dieser Serie, einem schrecklich vertraut vorkommen - so traurig es auch ist. Damon Lindelof und sein Team wissen natürlich um diesen Aspekt, können ihn aber dennoch auf ihre eigene, unverbrauchte Weise angehem und im Rahmen des geschaffenen Kontexts und der Welt der Serie durchdacht behandeln. Und das tun sie auch, jedoch ohne anstrengende, allzu offensichtliche, belehrende Lektionen und eindeutig formulierte Standpunkte zu bilden, was ungemein erfrischend ist und von einem selbst verlangt, verschiedene Perspektiven einzunehmen und sich kritisch mit all den Nuancen auseinanderzusetzen, die dargeboten werden. Das ist es letztlich auch, was „Watchmen“ so faszinierend und die Pilotepisode so reizvoll macht. Man kann sich den großen Ambitionen, den etlichen Details (siehe das Ryan-Murphy-mäßige TV-Format „American Hero Story“, in dem die Geschichte der Watchmen pulpig-reißerisch aufgearbeitet wird) und der Vielschichtigkeit des großen Ganzen, das hier ausgekocht wurde, nur schwer entziehen.
Die durch die Bank überzeugenden Darbietungen der Darstellerinnen und Darsteller, der unfassbar treibende, mechanisch-industrielle Score von Trent Reznor und Atticus Ross in Kombination mit der stimmigen Soundtrackauswahl, und die von Nicole Kassell einfache, aber sehr bewusst gewählte und ausdrucksstarke Bildsprache stellen derweil die überdurchschnittliche Kirsche auf der Sahne dar - als würde man noch weitere Argumente benötigen, der Auftaktepisode von „Watchmen“ seine ungeteilte Aufmerksamkeit zu geben. Gut möglich, dass all die Ideen und gewagten Zielsetzungen letzte Endes dazu führen, dass man sich schrecklich überhebt und die Verantwortlichen sich selbst überwältigen. Doch für den Moment, wie er am Ende der Folge It's Summer and We're Running Out of Ice so vor uns steht, überkommt einen das Gefühl, dass hier etwas Großes schlummert. Etwas, das wehtut, aufklärt, nachhakt, ungemütlich und so relevant ist, dass man um jeden Preis zuschauen muss. Der Zeitpunkt für eine solche Serie könnte besser nicht sein, so hoch der Einsatz auch sein mag. Aber warum nicht?
Quis custodiet ipsos custodes?
„Who will watch the Watchmen?“ Diese bekannte Frage wird auch in der Serie gestellt, doch in diesem konkreten Fall soll es noch einmal ganz kurz darum gehen, wer sich denn nun „Watchmen“ ansehen wird und ob es wirklich notwendig ist, mit der Materie vertraut zu sein, die dieser Serie zugrunde liegt. Grundsätzlich schadet es nicht, die Comicvorlage zu kennen, ganz unabhängig von der Serie, da es sich um einen Titel handelt, der absolut lesenswert ist - selbst, wenn man nicht besonders viel für Superhelden übrighat. Ebenjene oftmals als tadellos wahrgenommene Heldenfiguren werden jedoch in „Watchmen“ hervorragend demontiert, infrage gestellt und in eine absolut greifbare, realistische Welt eingeordnet, was zuvor nie wirklich geschehen ist. Wer heute „Watchmen“ liest, wird zum Beispiel auch viele Motive wiedererkennen, die im modernen Superheldenkino und -fernsehen längst gang und gäbe sind.
Die Serie selbst sollte indes nicht allzu viele spezifischen Fragezeichen hervorrufen. Zusätzliches Wissen kann hilfreich sein, stellt aber keine Grundlage dar, um „Watchmen“ (die Serie) zu verstehen. Darin liegt ein erstaunliches Kunststück der HBO-Produktion: Die Inhalte sind so universell ansprechend, dass man seltsame Momentaufnahmen, bei denen es sich nur um Anspielungen auf die Comicvorlage handeln kann (zum Beispiel Tintenfischregen), viel eher als eine weitere skurrile Besonderheit der „Watchmen“-Welt wahrnimmt, als frustriert zu lamentieren, dass man diese Referenz nicht versteht. Die Serie liefert sozusagen Fanservice, ohne wirklich Fanservice zu liefern, was durchaus angenehm ist. Und wer Fragen hat, greift eben zum Comic oder stürzt sich in die Internetrecherche (kleine Randnotiz: Das Internet gibt es in dieser Form in der Welt der Serie ebenfalls nicht), bei der man sich keinerlei Sorgen machen muss, gespoilert zu werden. Dafür verfolgen Damon Lindelof und seine „Mittäter“ einen viel zu losen Ansatz, sich von den „Watchmen“-Comics schlichtweg inspirieren und leiten zu lassen, als eins zu eins das zu tun, was Moore und Gibbons bereits vor ihnen getan haben. Der Comic informiert die Welt der Serie, die daher als Sequel verstanden werden kann, da die Ereignisse aus dem Comic Teil der Geschichte dieser Welt sind.
Auf SERIENJUNKIES.DE® werden von nun an übrigens wöchentlich Reviews zu den neun Episoden der ersten (und eventuell auch einzigen...) Staffel von „Watchmen“ erscheinen, in denen wir eventuell gemeinsam auch die eine oder andere Frage zum „Watchmen“-Universum klären können, sollte es nötig sein.
Und, um noch fix den Teil der „Who will watch the Watchmen?“ abzuhandeln, bei dem es um das Wann geht: In Deutschland ist Watchmen ab Montag, den 4. November um 20.15 Uhr bei Sky Atlantic zu sehen. Im Anschluss wird die Serie dann auch bei den VoD-Diensten von Sky zur Verfügung stehen.
Linkliste zu Watchmen
Abschließend findet Ihr an dieser Stelle nun noch ein Reihe von lesenswerten Artikeln und Interviews (auf Englisch) zu „Watchmen“, das in den USA gerade das große Serienthema schlechthin ist und allerlei Diskussionen hervorgerufen hat. HBO wird es freuen.
- Im Interview von Serienkritiker Alan Sepinwall spricht Watchmen-Schöpfer Damon Lindelof unter anderem über seine Verbindung zu den Comics und erklärt, was so gefährlich an Nostalgie ist.
- Alan Sepinwall hat darüber hinaus für RollingStone.com eine kleine Checkliste mit nützlichem Wissen zu der Comicvorlage verfasst, was im Vorfeld von „Watchmen“ ganz praktisch ist.
- Für Vox.com hat sich Emily Todd VanDerWerff mit der Frage beschäftigt, wie man den Comic „Watchmen“ im Jahr 2019 als Serie umsetzt und welchen speziellen Weg dafür Lindelof, aber auch andere Beteiligte wie Regisseurin Nicole Kassell und Hauptdarstellerin Regina King eingeschlagen haben.
- Bei der New York Times geht Adam Sternbergh indes dem Vermächtnis der Watchmen-Comics nach und stellt dabei heraus, was für einen Einfluss das Werk von Alan Moore und Dave Gibbons auf die Popkultur hatte und nach wie vor hat.
- Ebenfalls von der New York Times: Ein Gespräch mit Damon Lindelof und Regina King, in dem es unter anderem um den schmalen Grat geht, dem Anspruch als Unterhaltungsmedium gerecht zu werden, aber gleichzeitig auch mit dieser neuen Serie provokante Thesen aufzustellen.
- Soraya Nadia McDonald von TheUndefeated.com bezeichnet „Watchmen“ in ihrer Kritik übrigens als „cleverste TV-Serie“, die aktuell zu sehen ist. Warum das so ist, erklärt sie hier.
- Damon Lindelof war vor dem Start von „Watchmen“ besonders umtriebig und hat zahlreiche Interviews gegeben, so zum Beispiel auch dem Vulture.com-Reporter Abraham Riesman. Die beiden sind sich keineswegs fremd, wodurch eine sehr ehrliche und offene Konversation entstanden ist, in der Lindelof unter anderem über die Arbeit im Writers' Room, aber auch über die heute kontrovers diskutierten Facetten der „Watchmen“-Comics spricht - und wie er mit diesen umgeht.
- Joanna Robinson von VanityFair.com stellt in diesem kleinen Profil die Geheimwaffe von Watchmen vor: Regisseurin Nicole Kassell, die nicht nur die erste und zweite Folge der Serie inszeniert hat, sondern darüber hinaus auch als eine Art Ko-Showrunner von Damon Lindelof fungiert.
- Das ausführliche, lesenswerte Essay, das Damon Lindelof laut eigener Aussage extrem beschäftigt und die Serie sehr beeinflusst hat: The Case for Reparations von Ta-Nehisi Coates auf TheAtlantic.com - inklusive Audiofassung auf Soundclound.
Hier abschließend noch der Trailer zur neuen Damon-Lindelof-Serie Watchmen:
Verfasser: Felix Böhme am Montag, 21. Oktober 2019Watchmen 1x01 Trailer
(Watchmen 1x01)
Schauspieler in der Episode Watchmen 1x01
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