Am Donnerstag, den 17. September, startet die erste Staffel der Serie „Plastic Beauty“ bei Netflix.
Die japanische Dramaserie spielt in der Welt der ästhetischen Medizin und erzählt von der begabten Chirurgin Fumi Numata. Ihr eigentliches Ziel ist es, Leben zu retten. Doch durch unvorhergesehene Umstände muss sie die Notfall- und Allgemeinchirurgie verlassen und in die Schönheitsmedizin wechseln.
In der neuen Umgebung trifft Fumi auf Rin Tohyama, eine prominente Schönheitschirurgin mit einer großen öffentlichen Anhängerschaft. Während Fumi Eingriffe vor allem nach medizinischer Notwendigkeit beurteilt, betrachtet Rin Schönheit als eine Form der Erlösung. Die beiden unterschiedlichen Vorstellungen prallen aufeinander und führen zu einem Konflikt, der weit über berufliche Konkurrenz hinausgeht.
Hinter der glänzenden Fassade der Schönheitsmedizin entdeckt Fumi ein System, in dem sich medizinisches Können, wirtschaftliche Interessen und persönliche Wünsche miteinander verbinden. Die Patientinnen und Patienten kommen mit unterschiedlichen Hoffnungen in die Klinik: Manche wollen ihr Aussehen verändern, andere suchen nach einem neuen Selbstbewusstsein oder versuchen, mit gesellschaftlichem Druck umzugehen.
Je tiefer Fumi in die Welt der ästhetischen Eingriffe eintaucht, desto deutlicher werden die psychologischen und sozialen Folgen des Strebens nach körperlicher Perfektion. Der Streit mit Rin legt dabei nicht nur die Gier und den Ehrgeiz hinter dem Geschäft mit der Schönheit offen, sondern auch die Sehnsucht der Menschen, sich selbst neu zu erfinden.