The Undoing Staffel 1 Episodenguide: Alle Folgen im Überblick!

The Undoing Staffel 1

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Die sechsteilige Miniserie The Undoing wurde so wie Big Little Lies von HBO produziert und von David E. Kelley in Szene gesetzt. In der Adaption des Romans „Du hättest es wissen können“ (im Original: „You Should Have Known“) von Jean Hanff Korelitz verändert sich schlagartig das Leben eines privilegierten New Yorker Ehepaares nach einem Mord.

Worum geht's in The Undoing?

Grace Fraser (Nicole Kidman) führt das vermeintlich perfekte Leben. Sie ist eine erfolgreiche Psychotherapeutin in New York City, ist verheiratet mit dem charmanten und renommierten Kinder-Onkologen Jonathan (Hugh Grant) und hat einen wundervollen, Geige spielenden Sohn. Das alles ändert sich schlagartig, als die Mutter eines Schulkollegen ihres Sohnes tot aufgefunden wird. Sie wurde brutal ermordet.

Elena Alves (Matilda De Angelis) war eine Künstlerin, deren Sohn durch ein Stipendium eine Eliteschule besuchte. Sie und ihr Sohn waren neu an der Schule und sie wollte sich durch ihr Engagement in einem Charity-Komitee der Schule mehr dort einbringen. Dabei lernte sie auch Grace kennen. Bei dem Event, das das Komitee veranstaltet hat, ist Elena auf einmal total aufgewühlt und verlässt die Party - ebenso wie der Mann von Grace. Am nächsten Morgen wird sie in ihrem Atelier von ihrem Sohn Miguel (Edan Alexander) tot aufgefunden.

Schnell gerät der Mann von Grace ins Visier der Ermittlungen, da er nach der Tat erst mal spurlos verschwand. Zudem kommen mit der Zeit Beweise ans Licht, dass er eine Affäre mit Elena hatte: Ihr Sohn Miguel war schwer krank und ihr behandelnder Arzt war Jonathan. Die beiden waren sich immer nähergekommen, was auch dem Krankenhaus aufgefallen war und weshalb er letztlich gefeuert wurde. An späterer Stelle kommt heraus, dass aus ihrer Affäre auch das neugeborene Baby Elenas entstand.

Mit der Zeit tauchen immer wieder Beweise auf, die sowohl Jonathan als auch Grace in die Bredouille bringen: Es scheint so, als ob Jonathan ein richtiger Psychopath ist. Als Jugendlicher sollte er auf seine vierjährige Schwester aufpassen, wobei sie dann überfahren wurde. Nach diesem Moment hatte er keine Reue oder Trauer empfunden... Gleichzeitig wird auch Grace ins Visier der Ermittlungen genommen. Immerhin hatte sie als Frau von Jonathan auch ein Motiv dafür, Elena umzubringen, da sie die Frau ist, mit der sie ihren Mann hintergangen hat. Dass man sieht, wie sie zur ungefähren Tatzeit in der Nähe des Tatorts spazieren geht, lässt sie nicht gerade unschuldig erscheinen. Doch die polizeilichen Ermittlungen rücken nie wirklich von Jonathan ab.

Als Jonathan den Kontakt zu seiner Frau und seinem Sohn sucht, ruft Grace aus Angst sofort die Polizei an und er wird verhaftet und inhaftiert. Schließlich kommt es zum Gerichtsprozess.

Dabei sind auf beiden Seiten keine eindeutigen Beweise zu finden, dass er der Mörder oder eben nicht der Mörder ist. Doch der Staatsanwaltschaft reicht aus, dass er ein Motiv und kein Alibi hat. Während des Prozesses liefern beide Seiten stets Argumente, die einen erneut auf ihre Seite ziehen. Bis zum Ende ist man hin- und hergerissen, ob es sich bei Hugh Grants Charakter nun um den skrupellosen Mörder von Elena handelt oder nicht. Doch das Kreuzverhör, in das Grace willentlich genommen wird, ist der Sargnagel Jonathans: Sie deklariert ihn als Psychopath, vor dem auch seine jahrelange Ehefrau Angst hat, was ihn endgültig schuldig aussehen lässt.

Als Stütze dienen Grace immer wieder ihre beste Freundin Sylvia (Lily Rabe) und ihr Vater (Donald Sutherland). Sie helfen ihr dabei, das Gefühlschaos zu sortieren. Grace ist selbstverständlich überaus verstört und mitgenommen. Dabei ist sie - ebenso wie die/der Zuschauer/-in - hin- und hergerissen, an ihren Mann oder an die Behörden zu glauben.

Zum Schluss flieht Jonathan, zusammen mit seinem Sohn. Als ihm bewusst wird, dass er nicht entkommen kann, möchte er sich - und seinen Sohn - in die Tiefe stürzen. Ein bisschen Liebe und Zuneigung scheint er jedoch (noch) für Grace übrigzuhaben, so dass er ihretwegen nicht von der Brücke springt und stattdessen in Gewahrsam kommt und ihr Sohn in Sicherheit ist.

Hier auch unser Pilotreview zur Serie

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Wie kommt The Undoing rüber?

Die Miniserie besteht aus sechs Episoden à 60 Minuten. Für mich hatte sie eine gute Länge und war sehr snackable. Man kann sich die Serie zurzeit auf Sky ansehen.

Der Showrunner von The Undoing ist David E. Kelley, den Serienfans von Big Little Lies kennen könnten, bei welchem er auch als Schöpfer aktiv war. Der unverkennbare Stil Kelleys ist nur eine von vielen Parallelen zu „Big Little Lies“. Auch Nicole Kidman und ihre Rolle haben Gemeinsamkeiten mit „Big Little Lies“. So ist sie in beiden Fällen eine liebende Mutter und Ehefrau, die von ihrem gewalttätigen Mann hintergangen wird und durch ihn in einen Mord verwickelt wird.

Auch der Inhalt von „The Undoing“ weist Ähnlichkeiten zu „Big Little Lies“ auf: Eine Stadt wird durch einen Mord aufgerührt und das Getratsche geht los: Es wird spekuliert, wer der Mörder sein könnte. Dabei spielt „The Undoing“ zwar nicht in einer Kleinstadt, sondern in New York City, aber durch die kleine Privatschule entsteht der Eindruck, dass jeder jeden kennt, wodurch eine intime Atmosphäre inszeniert wird. Bei beiden Serien bröckeln die Fassaden des perfekten Upper-Class-Lebens, als es zu einem brutalen Mord kommt.

Elena
Elena - © HBO

Eine der großen Stärken von „The Undoing“ ist neben der qualitativen Inszenierung das ausgezeichnete Schauspiel der Darsteller. Der namhafte Cast wartet mit Schauspielern wie Hugh Grant, Nicole Kidman und Donald Sutherland auf. Die drei Darsteller liefern tolle Schauspielleistungen ab. So nimmt man Nicole Kidman die Rolle der hin- und hergerissenen Ehefrau ab. Hugh Grant überzeugt als ambivalente Figur, die zwischen charmanter Ehemann, rettender Kinder-Onkologe und psychopathischer Mörder hin- und herwechselt. Donald Sutherland ist bereits durch seine Präsenz eine so dominante Erscheinung, dass er gar nicht mehr viel machen muss, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Aber auch der Mime von Henry Fraser (Noah Jupe) beeindruckt in seiner Rolle. Diese Schauspielrollen tragen die Serie. Besonders herausgestochen hat für mich Nicole Kidmans Darstellung als unentschlossene, verzweifelte und aus dem Leben gerissene Ehefrau. Auch Hugh Grant, der sonst immer den Charmeur mimt, wagt sich in diesem Fall an einen ambivalenteren Charakter. Dabei gelingt ihm eine klare Glanzleistung.

Als größte Schwäche sehe ich hingegen die Handlung. Für mich kann die Serie nie wirklich einen bestimmten Charakter aufbauen. Will sie nun (Familien-, Ehe-)Drama sein? Oder doch lieber den Weg des Psychothrillers à la „Mein Mann ist ein psychopathischer Mörder?“ einschlagen? Auch dem Whodunnit-Gedanken „War es nicht doch Nicole Kidmans Charakter? Oder vielleicht doch jemand ganz anderes?“ wird für meine Begriffe nie vollständig nachgegangen. Dadurch kann bei mir nie ein richtiges Gefühl der Spannung entstehen, da nie wirklich einem besonderen Handlungsstrang gefolgt wird. Das finde ich äußerst schade, da ich der Meinung bin, dass so viel Potential verschenkt wird und einfach Spannung verloren geht. Denn abgesehen von diesem Schwachpunkt gefällt mir die Serie gut. Die Inszenierung und die Schauspieler sind einfach großartig.

Fazit

Fans von Big Little Lies werden an The Undoing große Freude haben: Der Stil, die Handlung, die Figuren und die Schauspieler haben - in positiver Hinsicht - starke Ähnlichkeiten mit der anderen HBO-Serie. Bei „The Undoing“ bemerkt man sofort, dass man eine Serie schaut, in der jeder Beteiligte weiß, was er tut, und dass sich die Serie auf einem hohen qualitativen Niveau befindet. Etwas komplett Neues bietet die Miniserie aber andererseits auch nicht. Zudem kann mich die Serie auch in der Hinsicht nicht überzeugen, dass bei der Handlung zu sehr gezögert wird. Dadurch kann ich mich nicht so ganz auf die Produktion einlassen und in ihrer Inszenierung „versinken“. Die schwache Handlung wird andererseits aber durch die starken Schauspieler und die gezielte Inszenierung ausgeglichen.

Hier abschließend noch der Trailer zur Serie „The Undoing“:

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«The Undoing» Trailer

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