The OA Staffel 2
The OA Staffel 2 Episodenguide
Review zu The OA Staffel 2
Reisen wir kurz zurück zum Dezember 2016: Nur wenige Tage nach dem ersten Trailer und absichtlich kurzfristiger Ankündigung taucht eine kleine Serie namens The OA bei Netflix auf - das Serienbaby von Brit Marling und Zal Batmanglij, dem Indiekino-Duo hinter Filmen wie „Sound of My Voice“. Eine eigentümliche Mischung aus Arthouse-Ästhetik und Genrekost, die dermaßen aufrichtig und ironielos daherkam, dass sie auf einige Zuschauer befremdlich wirkte und so manche spätestens mit der Einführung eines seiner verblüffendsten und originellsten Elemente abschreckte: fünf in Nahtodträumen erhaltene Bewegungen, die bei choreografierter Ausübung wundersame Heilungen ermöglichen und Tore zu anderen Dimensionen öffnen. Ob die hanebüchene Geschichte von OA (Marling) der Wahrheit entspricht und ob sie am Ende der ersten Staffel durch eines dieser Tore geschlüpft ist, als sie während der Schulschießerei tödlich verletzt wurde, hielt man damals noch ambivalent - und wäre es bei nur einer Season geblieben, hätte sich jeder seine eigene Meinung bilden können. Mit der zweiten Staffel aka „Part II“, die seit dem 22. März abrufbereit ist, wird zumindest diese Frage eindeutig beantwortet.
Trust the Unknown
Der Beginn von „Part II“ stellt wie unzählige Momente der Folgestaffel ein Echo der ersten Season dar, was eine der sogar benannten Grundthesen der Staffel, wenn nicht sogar der ganzen Serie ist. Jemand stürzt von einer großen Höhe aus ins Wasser. Dieses Mal Privatermittler ist es Karim Washington (Kingsley Ben-Adir) in einem Traum, nachdem er OA am Straßenrand erblickt. Im Wachzustand wird er damit beauftragt, ein verschollenes Mädchen namens Michelle ausfindig zu machen. Diese wird von Ian Alexander gespielt, den wir aus der ersten Staffel als Trans-Teenager Buck kennen. Der Schauspieler ist auch im realen Leben transgender, experimentiert aber mehr als Buck mit seinem Gender-Ausdruck, weshalb es für ihn nach eigener Aussage keine größere Hürde war, sich für seine Zweitrolle in Drag als Mädchen zu präsentieren. Seiner Interpretation nach hat Buck in dieser Realität noch nicht damit begonnen, seine Transition zu beginnen.

Wie einige andere junge Menschen geriet Michelle in die Fänge eines kryptischen Onlinespiels, das die cleversten Spieler ab einem gewissen Punkt IRL zu einem grünen Haus in San Francisco führt, dessen Geheimnisse es zu entschlüsseln gilt. Ein Rekrutierungskonzept, das an die Legende über das Arcade-Spiel „Polybius“ oder die Thinktank-Schnitzeljagd von Cicada 3301 erinnert. Gebaut wurde das Haus vor Jahren von einem Ingenieur und einem Medium, welches das Anwesen wie die Teilnehmer eines aktuell laufenden Experiments in Träumen sah. Erforscht wird dieses Phänomen vom einflussreichen Techmogul Pierre Ruskin (Vincent Kartheiser) und seiner Partnerin Nina Azarova, der ursprünglichen Identität von Prairie Johnson. Wir befinden uns nämlich nicht länger in der Dimension aus Staffel eins, sondern in jener Parallelwelt aus der Nahtoderfahrung von Homer (Emory Cohen).
Wir schreiben immer noch das Jahr 2016, aber Joe Biden und nicht Barack Obama ist US-Präsident und auch andere Details unterscheiden sich. OA schlüpft hier nach ihrem Sprung in den Körper ihres nie von Nancy und Abel adoptierten Dimensions-Alter-Egos und wird nach einiger Verwirrung in eine Psychiatrie auf Treasure Island eingewiesen, in welcher sie ihre ehemaligen Zellengenossen antrifft und feststellen muss, dass Dr. Hap Percy (Jason Isaacs) erneut ihr Gefängniswärter ist und immer noch Experimente durchführt. Ein weiteres Echo. Es sind jedoch nicht nur die Parallelpersönlichkeiten, sondern ihre tatsächlichen Co-Engel Scott (Will Brill), Rachel (Sharon Van Etten) und Renata (Paz Vega). Wie wir erfahren, hat Hap sie mit einem perfiden Trick dazu gebracht, die fünf Bewegungen mit ihm auszuführen, um genau wie OA die Dimension zu wechseln. Lediglich Homer, der hier nie die Footballkarriere verfolgt hat und als Dr. Roberts arbeitet, scheint irgendwo im unsichtbaren Strom falsch abgebogen zu sein und erinnert sich nicht an die jahrelange Gefangenschaft in der anderen Welt.
Gleich die erste Episode macht deutlich, dass mit Staffel zwei etwas völlig Neues angegangen werden soll, sowohl ästhetisch als auch, was neue Enigmen angeht. Das blau-graue Vorstadt-Setting der Erststaffel wurde durch die bunte Kulisse des lebendigen San Franciscos ausgetauscht und im Gegensatz zur mystisch und spirituell auftretenden OA bekommen wir es mit der neuen Hauptfigur Karim mit einem äußerst pragmatischen Mann zu tun, der mit allen Wassern gewaschen ist und auch mal ruppig werden kann, wenn es darauf ankommt. So fühlt sich das neue Kapitel gleichzeitig frisch und vertraut an. Eine Formel, die schon für Serien wie The Wire gut funktioniert hat, wo man jede Staffel einen anderen Blickwinkel erforscht hat.
Während seiner Ermittlungen macht Karim schließlich Nina/OA ausfindig und hilft ihr, aus der Psychiatrie zu entkommen. Gemeinsam machen sie sich daran, die Rätsel des Hauses zu ergründen, was nicht nur gefährlich, sondern ziemlich psychedelisch wird, da das Anwesen an einer Quelle natürlicher, halluzinogener Gase gebaut wurde, die bereits von den Ureinwohnern spirituell aufgesucht wurde. Ziel ist es, das Dachzimmer mit dem Rosenglasfenster zu erreichen und dessen schockierendem Ausblick standzuhalten, der sich erst in den letzten Momenten der Abschlussfolge offenbart. Vorher muss jedoch eine ganze Menge Fußmarsch in die Ermittlungen gesteckt werden, die Karim und OA in einen geheimen Underground-Club führen, in dem Nina eine gern gesehene Bekanntheit ist. Offenbar war sie sehr in die Traum- und Nahtodforschung involviert und auch ihr Partner Pierre, der ausgerechnet bei Dr. Percy in Therapie ist, scheint eine Menge über die Beschaffung der Welten zu wissen.

Zum Gesamtwerk beigetragen hat auch die im Vorfeld auf Twitter veröffentlichte Reihe geheimnisvoller Emojis, die gleich zu Anfang in der Serie auftauchen, jedoch nicht eindeutig dechiffriert wurden: ein Oktopus, ein Weinglas, ein weinendes Gesicht, betende Hände und ein Schlüssel. Fünf Bewegungen, fünf Staffeln, fünf Engel, fünf Zeichen? Der telepathische Riesenoktopus Old Night aus Folge vier war jedenfalls nicht zu übersehen. Gut zu wissen, dass die Serie noch immer Mut zu schonungslos abgefahrenen Ideen hat, die mit komplett ernster Miene präsentiert werden. Zu diesen genialen Ideen zählt auch die Offenbarung einer fremden Frau (Irene Jacob), die sich gegenüber Hap als weitere Dimensions-Touristin vorstellt und zu einer Art spirituellen Führerin wie Khatun wird. Sie wundert sich über seine eigenartige Reisemethode und holt schließlich fünf kleine Maschinen mit Roboterarmen hervor, die Anstellte von fünf Akolythen, die fünf Bewegungen ausführen und ein Portal für sie öffnen. Die eher esoterisch anmutende Methode wird im Nu durch eine Sci-Fi-Mechanik ersetzt und wirft die Frage auf, wie groß die bereits eingeweihte Dimensions-Springer-Gesellschaft ist und seit wann sie besteht. Die zweite Staffel steht sehr im Zeichen des größeren Ganzen, ohne den Mut am Mysterium zu verlieren.
Nicht unerwähnt bleiben darf auch Isaacs' nach wie vor umwerfende Leistung, die seinem Charakter wahre Tiefe verleiht, obwohl wir es beinahe mit dem vertrauten Stereotyp eines wahnsinnigen Wissenschaftlers zu tun haben, der für das größere Wohl über Leichen geht. Dank Isaacs gibt es immer wieder Momente, in denen Hap sehr verletzlich erscheint und sichtlich gequält wird von dem, was er glaubt, leisten zu müssen. Außerdem wird am Ende erneut deutlich, wie sehr es ihn schmäht, von OA verachtet zu werden, denn auf fundamentaler Ebene liebt er das durch transdimensionales Schicksal mit ihm verbundene Wesen. Ein Aspekt, der mit Sicherheit noch wichtig wird, schließlich weisen die beiden deutliche Parallelen zur Paarkonstellation Ingenieur und Medium auf, die das Haus erbaut haben.
Magic Mirrors
Streng getrennt von den Geschehnissen in der neuen Dimension sind zunächst die Ereignisse in der uns vertrauten Welt, in der OA ihre fünf Anhänger Steve (Patrick Gibson), Jesse (Brendan Meyer), Buck (Ian Alexander), French (Brandon Perea) und BBA (Phyllis Smith) zurückgelassen hat. Ihnen sind die Folgen Magic Mirror und Mirror Mirror komplett gewidmet, die sehr viel bodenständiger und viel weniger stilisiert als das cineastische Universum mit seinen scharfen Winkeln, Symmetrien und satten Comicfarben inszeniert sind. Es sind auch (bis auf Episode sieben) die einzigen nicht von Serien-Co-Schöpfer Zal Batmanglij gedrehten Folgen, aber aus mehreren Gründen die emotionalsten. Es tut gut, die fünf Genannten nach all der Zeit wiederzusehen und als verschworene Gruppe zu erleben.
Die kleine Ersatzfamilie erhält eine Nachricht der von Hap ermordeten Rachel, die ihnen mitteilt, dass es nur für BBA sicher ist, auf die andere Seite zu kommen. Warum das so ist, hat damit zu tun, was sie in Haps geheimem Forschungsraum gesehen hat. Ein Groschen, der erst fällt, wenn wir im Finale sehen, welch blumige Überraschung sich hinter der Tür in Haps Büro befindet. Vorher macht sich die Gruppe inklusive Steves Freundin Angie (Chloe Levine) Richtung Küste auf, an der BBA sich von ihrem todkranken Onkel verabschieden möchte. Noch vor dem Ankommen werden die Kids und die Lehrerin vom FBI gesucht, denn den Eltern hat natürlich niemand Bescheid gesagt. Als sich vor Ort schließlich ein schwerer Schicksalsschlag ereignet, droht die Gruppe zu zersplittern und French kontaktiert den FBI-Psychologen Elias (Riz Ahmed), der wieder einmal viel mehr zu wissen scheint, als er zugeben kann.

Mal ganz nebenbei: Wie selten ist es, schwule Hook-up-Kultur sexpositiv dargestellt zu sehen, ohne sie für Comedyzwecke abzuernten, indem man das Spezielle der Situation hervorhebt oder um dramatisch zu unterstreichen, wie einsam der Charakter eigentlich ist? Frenchs zweckmäßiges Date mit dem sympathischen Mann, den wir nur für wenige Momente sehen, ist es sogar, was die Pilgerfahrt der fünf in die richtige Richtung führt. Interessant ist auch, dass dadurch abermals eine Verbindung zwischen French und Homer aufgestellt wird, der ebenfalls ein (erfolgloses) Date über eine Dating-App organisiert und French in Staffel eins im Spiegel erschien. Und können wir gleichermaßen eine Verbindung zwischen Buck und Rachel vermuten? Schließlich verbindet sie Gesang und Rachel erschien Buck im Spiegel...
Während wir dieses Mal endlich auch etwas mehr Zeit mit Jesse und seinen Suchtproblemen verbringen, Buck ohnehin in der anderen Dimension eine wichtige Rolle spielt und French wie immer etwas widerwillig erscheint, ist es immer noch Ex-Bully Steve, der von den Kids am stärksten emotional involviert ist. Wie weit er gekommen ist, sehen wir, wenn er dem erschöpften Jesse im Bus seine Schulter zum Schlafen anbietet. Wie viel ihm die Gruppe bedeutet, wenn er nach dessen Überdosis zu zerbrechen droht und in der herzzerreißendsten Szene der gesamten Staffel allein zum Strand zurückläuft, um wie OA und Homer einst für Scott unermüdlich die Bewegungen zu exerzieren, in der Hoffnung auf ein Wiederauferstehungswunder für seinen verlorenen Freund.
Setbesuch
Was für eine wichtige Rolle die bereits erwähnten Spiegelungen und Echos spielen, wird noch einmal im Finale deutlich, wenn die parallelen Welten sich kurz synchronisieren, ehe beide zugunsten der nächsten Dimension verlassen werden. Die fünf Freunde performen die Bewegungen an der gleichen Stelle wie die von Hap gebauten Movement-Roboter. Gleichzeitig erreicht Karim das Rosenglasfenster und erhascht einen Blick in die dritte zu erkundende Welt, die im potentiellen „Part III“ ebenso meta wie die interaktive Black Mirror-Folge Bandersnatch wird. Die neue Dimension ist nämlich unsere eigene Welt, in der „The OA“ eine Fernsehserie ist. Die neue Identität von OA ist demnach folgerichtig Schauspielerin Brit Marling, während Hap den Körper seines Schauspielers Jason Isaacs übernimmt. Und dann endet es wieder wie schon im ersten Staffelfinale, wenn Steve einem Krankenwagen hinterherläuft.
Die Tatsache, dass „The OA“ als Serie entlarvt wird, ist zum Glück kein alles unterbutternder Twist, sondern nur die Realität einer von vielen Dimensionen, die wir im Laufe der Geschichte besuchen. Speziell handelt es sich um die Dimension aus Scotts Nahtoderfahrungen, in der er Hap mit britischem Akzept hat sprechen hören, was uns bereits Hinweis genug hätte sein können. Darüber hinaus mangelt es keinesfalls an noch offenen Fragen, wie zum Beispiel: Wer sind Khatun und die geheimnisvolle Reisende? Was hat es mit den fünf Emojis auf sich? Was macht OA zu einem Sonderfall und warum ist ihre NDA-Dimension so andersweltlich? Was hat es mit den wiederholten Motiven von Tieren und Verzehr auf sich? Kommen die Ringe des Saturns erneut ins Spiel? Hat das Offenlassen der Türen etwas mit dem Haus aus der anderen Dimension zu tun? Wer ist Karim und was verbindet ihn mit OA? Und wie oft muss man transdimensionale Gehirnblumen gießen?

Fazit
„Part II“ von The OA setzt noch einmal ordentlich eins drauf, was Ambition und production value angeht. Die verschwurbelte Story kann hin und wieder etwas unaufgeräumt wirken und wir verbringen definitiv etwas zu viel Zeit im Rätselhaus, aber das große Ganze ist viel eindrucksvoller als die Summe seiner Einzelteile. Eine originelle Serie wie diese sucht tatsächlich ihresgleichen und ist wie im Fall des Twin Peaks-Revivals das beste Ergebnis von einzigartiger Vision und kreativer Narrenfreiheit. Man hat das Gefühl, bei etwas ganz Besonderem dabei zu sein - ob es der visuelle wie narrative Kapriolen schlagende Mystery-Plot in der neuen Dimension ist, oder die emotionale Pilgerfahrt der fünf zurückgelassenen Gefährten.
Ansonsten wird das Wort „Mystery“ in dieser Mysteryserie weiterhin groß geschrieben. Und das ohne wie beispielsweise im Fall von Serien wie Lost bangen zu müssen, dass sich die Autoren erst im Laufe der Zeit eine mehr oder weniger wasserdichte Auflösung für die präsentierten Geheimnisse ausdenken. Das Schreiben der Folgestaffel hat nicht umsonst so viel Zeit in Anspruch genommen und der Gesamtplan für fünf Seasons soll schon beim ursprünglichen Pitch für Netflix gestanden haben. Nun gilt es, die Zuschauer in dieses Rätselhaus mit tausend Spiegeltüren hineinzulocken und auf die Verlängerung zu hoffen, denn Staffel eins dieses faszinierenden, spirituellen Thrillers konnte noch für sich stehen, die zweite Staffel kann und sollte es nicht.
«The OA» Trailer
The OA Staffel 2 Episodenguide
Während Karim Wanshington (Kingsley Ben-Adir) in San Fransico nach einem vermissten Teenager sucht, der in ein kryptisches Spiel verwickelt war, wacht OA (Brit Marling) in einer unbekannten... weiterlesen
In der Klinik erfährt OA (Brit Marling), was mit ihren Freunden passiert ist. Karim (Kingsley Ben-Adir) richtet ihre Aufmerksamkeit auf einen Arzt, der für Pierre Ruskin (Vincent Kartheiser)... weiterlesen
In Michigan bittet Steve (Patrick Gibson) die Gang in eine andere Dimension zu springen und eine Präsenz in Bucks (Ian Alexander) Spiegel führt zu einer unerwarteten Pilgerfahrt. weiterlesen
Karim (Kingsley Ben-Adir) besucht Nina in der Klinik, um Hilfe bei der Suche nach dem geheimen Eingang des Hauses zu bekommen weiterlesen
Hap trifft auf einen Reisenden und Homer (Emory Cohen) geht auf ein... weiterlesen
Nach einer grauenhaften Tortur sind OA (Brit Marling) und Karim (Kingsley Ben-Adir) in einem Labyrinth aus Puzzeln gefangen. Zweifel lassen Homer (Emory Cohen) Dr. Percy ausspionieren. weiterlesen
Als BBA (Phyllis Smith) und die Kinder nach Westen aufbrechen, zwingt eine alarmierende Nachricht sie zur Eile. Jesse (Brendan Meyer) kämpft mit den traumatischen Folgen der Schießerei. weiterlesen
Karim (Kingsley Ben-Adir) kehrt mit Verstärkung zum Haus zurück, während OA (Brit Marling) versucht auf Ninas Erinnerungen zuzugreifen. Hap (Jason Isaacs) bietet an, Scott (Will Brill) zu... weiterlesen
Während BBA (Phyllis Smith) und die Anderen in der Klinik zusammenkommen, überredet Nina Hap (Jason Isaacs) ihr seine Forschung zu zeigen. Karim (Kingsley Ben-Adir) löst eines der Geheimnisse... weiterlesen