The Fear Index Staffel 1 Episodenguide: Alle Folgen im Überblick!

The Fear Index Staffel 1

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Was passiert?

Den ehemaligen CERN-Wissenschaftler Alex Hoffman hat es in die harte Börsenwelt verschlagen. Das Computergenie hat die K. I. Vixal-4 entwickelt, die in der Lage ist, den Angst-Index der Finanzmärkte zu analysieren, um auf dieser Basis Mega-Gewinne zu generieren. Für Alex und seinen unersättlichen Partner Hugo scheint es bestens zu laufen, bis eines Tages die Welt aus den Fugen gerät. Jemand bricht in Hoffmans Villa ein, er wird überwacht und überall in seinem Haus und in der Firma sind Kameras versteckt.

Als er den Einbrecher schließlich auf der Straße erblickt und in ein abgewracktes Stundenhotel verfolgt, gelingt es ihm, den Mann zu stellen. Doch dieser zeigt ihm E-Mails, in dem Alex ihn leidenschaftlich darum bittet, ihn bestialisch zu ermorden. Leidet der Investementstratege unter Wahnvorstellungen, oder will jemand das labile Genie mit einem perfiden Intrigenspiel aus dem Weg räumen?

Angst

Der Roman The Fear Index (zu Deutsch: „Angst“) stammt vom britischen Romanautor Robert Harris und erschien bereits 2011 im Heyne Verlag. Als Thema wählte sich der Schriftsteller ein in der Öffentlichkeit kaum bekanntes Börsenphänomen. Ein sogenannter „Fear & Greed Index“ existiert am Finanzmarkt nämlich tatsächlich. Insofern gibt es rationale und eher irrationale Phasen, die die Anleger entweder dazu verleiten, zu investieren, oder sich von einem Investment zu verabschieden.

Genau jene Besonderheit spielt sowohl im Roman als auch in der von The Left Bank Pictures (The Crown, Outlander) produzierten Miniserie in doppelter Hinsicht eine zentrale Rolle. Die Hauptfigur (gespielt von Josh Hartnett, Penny Dreadful) Alex Hoffman erlebt nicht nur die Furcht an den Kapitalmärkten, sondern durchlebt ebenso seine ganz persönliche Hölle. Immer wieder zweifelt er an seinem Verstand und schwebt zwischen wahnhafter Paranoia und der festen Gewissheit, dass ihm irgendjemand auf grauenhafte Weise den Garaus machen will.

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Rasante Achterbahnfahrt der Gefühle

Die erste der vier rund 45-minütigen Folgen beginnt recht harmlos und zeigt ein reiches, vom Glück verwöhntes Ehepaar, das ein wohl behütetes Leben in einer riesigen, gut gesicherten Villa in Genf führt. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, als Alex die Erstauflage von Charles Darwins „The Expressions of Emotions in Man and Animals“ in seiner Küche als Geschenk verpackt vorfindet. Zu seiner großen Überraschung lässt sich aber nicht eruieren, wer ihm das 10000 Dollar teure Stück geschenkt hat.

Stattdessen stellt sich heraus, dass er es selbst gekauft hat, jedoch ohne sich an den Vorgang überhaupt erinnern zu können. Bis zu diesem Zeitpunkt deutet lediglich der vielleicht manchmal etwas zu aufdringliche Score darauf hin, dass irgendetwas im Argen liegt. Das ändert sich nun allerdings schlagartig. Am selben Abend dringt ein pockengesichtiger Fremder in das Haus der Hoffmans ein und schlägt Alex brutal nieder. Von nun an nimmt eine stark inszenierte und gut durchdachte Story ihren Lauf, die dem Zuschauer keine Zeit zum Luftholen lässt. Kaum eine der folgenden 135 Minuten dient als Lückenfüller. Lediglich der von Gregory Montel („Call My Agent“) gespielte Inspektor Leclerc wirkt mit seinen „Columbo“-Attitüden ein wenig fehl am Platze, wenn auch durchaus nicht unsympathisch.

Ein Tag in vier Stunden

Die Tatsache, dass sich Alex' Erlebnisse ähnlich wie im Klassiker 24 in nur 24 Stunden zutragen, sorgt für ein gewisses Tempo, das ohne allzu spektakuläre Kamerafahrten und abgehackte Schnitte auskommt. Die Geschehnisse ziehen das Publikum in den Bann und lassen es bis kurz vor dem Ende nicht mehr los. Ständig fragt man sich, ob Hoffman seinen Wahnvorstellungen erliegt oder ob wirklich jemand ein großes Komplott schmiedet, in dem der geniale Programmierer die unfreiwillige Hauptrolle spielt. Regisseur David Caffrey (Peaky Blinders) gelingt es immer wieder, falsche Fährten zu legen, denen man nur allzu gerne folgt, nur, um sich einige Minuten später bei der Frage zu ertappen, ob Alex nicht doch ein unschuldiges Opfer ist.

Geradezu beklemmend wird es, als er den Einbrecher in Teil drei in einem Stundenhotel stellt und dieser ihm offenbart, dass er selbst ihm die Codes für die Alarmanlage per Mail geschickt hat. Um die Situation noch fesselnder zu gestalten, verrät der in Deutschland gesuchte Mörder und Kannibale Karp (beängstigend gut: Jerry Killick) Hoffman kurz vor seinem Tod, dass er ihn engagiert hat, um ihn umzubringen und sein Hirn zu verspeisen. Spätestens zum Ende der Folge hin wird dann allmählich klar, was hinter dem Rätsel steckt.

Aus Spoiler-Gründen möchte der Autor dieser Rezension nicht allzu sehr auf die Auflösung der Geschichte eingehen. Es sei jedoch angemerkt, dass die Idee an sich nicht neu ist und Science-Fiction- und Thriller-Fans aus zahlreichen Filmen, Serien und Romanen bekannt sein dürfte. Allerdings ist es immer wieder interessant, den von den Autoren ersonnen Horrorfantasien zum Kernthema der Serie zu folgen und sich in eine Gedankenwelt voller Furcht und Verschwörungen zu begeben. Im Fall von The Fear Index gelingt das insgesamt außerordentlich gut.

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Ganz ohne Synchro

An dieser Stelle soll kurz eine Lanze für die unsynchronisierte Fassung gebrochen werden. Die Miniserie ist im Original dreisprachig inszeniert. Während Alex und sein Partner Hugo (Arsher Ali, („Informer“) grundsätzlich Englisch sprechen, verständigen sich Hoffmans Frau Gabby (Leila Farzad) und Leclerc zweisprachig auch in Französisch. Jerry Killick kommt wiederum die Tatsache zugute, dass er fließendes Deutsch beherrscht und sein vermeintliches Opfer mit so skurrilen Kosenamen wie „Schweinchen“ (eines, das er schlachten will) tituliert.

Das sprachliche Kauderwelsch hat in diesem Fall seine Vorzüge und lässt die Story noch realistischer wirken, was ansonsten in solchen Fällen eher selten ist. Wer also des Englischen mächtig ist und sich nicht scheut, hin und wieder auf Untertitel zurückzugreifen, darf sich gerne davon überzeugen, dass Mehrsprachigkeit in einer Serie durchaus zur Atmosphäre beitragen kann.

Fazit

The Fear Index spielt in einer hohen Klasse der Unterhaltungsliga. Die Atmosphäre ist von Anfang an angespannt, der Handlungsfaden dicht gesponnen, und das Timing passt zu der Tatsache, dass sich alles innerhalb nur eines Tages abspielt. Hinzu kommt ein frisches, unverbrauchtes Ensemble mit guten, bis sogar hervorragenden Leistungen (Josh Harnett und Arsher Ali spielen großartig). Selbst die Nebenfiguren erfüllen einen Zweck, wenn bisweilen auch nur den, den Zuschauer in die Irre zu führen.

Lediglich die Zeichnung des Jean-Philippe Leclerc erschließt sich nicht vollends. Der Inspektor erinnert zu sehr an eine Hommage auf Peter Falks „Columbo“, jedoch ohne dessen Scharfsinn und Humor einfangen zu können. Ein weiterer, ganz kleiner, Wermutstropfen bildet das vielleicht etwas zu konstruierte Ende, das ein wenig an der Glaubwürdigkeit der ansonsten tollen Story nagt. Doch dies ist nun wirklich meckern auf hohem Niveau, denn „The Fear Index“ ist hoch unterhaltsam, fesselnd geschrieben, vorbildlich in Szene gesetzt und macht einfach nur Spaß.

Hier noch der Trailer zur britischen MiniserieThe Fear Index“ auf Sky:

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«The Fear Index» Trailer

The Fear Index Staffel 1 Episodenguide

1x01 – Episode 1
10. Februar 2022

Den ehemaligen CERN-Wissenschaftler Alex Hoffman hat es in die harte Börsenwelt verschlagen. Das Computergenie hat die K. I. Vixal-4 entwickelt, die in der Lage ist, den Angst-Index der... weiterlesen

1x02 – Episode 1
10. Februar 2022

Als VIXAL-4 von einer menschlichen Katastrophe profitiert, wird Dr. Hoffman zunehmend paranoid und seine Investoren werden besorgt. weiterlesen

1x03 – Episode 1
10. Februar 2022

Dr. Hoffmans Paranoia erreicht ihren Höhepunkt, als der Einbrecher ihn in ein verfallenes Hotel einlädt.  weiterlesen

1x04 – Episode 1
10. Februar 2022

Als VIXAL-4 die Grenzen seiner Programmierung überschreitet, versucht Dr. Hoffman in einem Wettlauf mit der Zeit zu verhindern, was er versehentlich ausgelöst haben könnte. weiterlesen

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