Star Trek 3x01

Star Trek 3x01

Robin Williams sagte einmal "Männer haben ein Hirn und einen Penis, aber nur so viel Blut, dass eins von beiden funktionieren kann." - Gut für Spock ist, dass er in dieser Episode die meiste Zeit nur maximal eins von beiden an Bord hat. Bleibt die Frage an euch: Was haben wir hier? Trash oder Fun?

Countdown to the 50th Anniversary of Star Trek / (c) Fotorausch Kiel
Countdown to the 50th Anniversary of Star Trek / (c) Fotorausch Kiel

Was passiert?

Nach dem Zusammentreffen mit einem unbekannten Schiff und dem Auftauchen einer mysteriösen Frau auf der Brücke erwacht die ganze Crew wenig später aus einer kollektiven Ohnmacht. Schnell wird bemerkt: Spock ist noch bewusstlos und liegt auf der Krankenstation. Viel schlimmer jedoch: Sein Gehirn wurde gestohlen. Kirk muss schnelle Entscheidungen treffen um das beste Stück seines Freundes noch rechtzeitig wiederzufinden, bevor eine Rettung nicht mehr möglich ist…

Dies & das

  • Produzent Gene L. Coon benutzte hier als Autor sein Pseudonym Lee Cronin - er wird gewusst haben, warum.
  • William Shatner bezeichnete die Episode einmal scherzhaft als Tribut an die Senderverantwortlichen, nachdem diese das Budget gekürzt und die Serie auf einen schlechteren Sendeplatz verbannt hatten.
  • Dies ist die einzige Classic-Episode in der ein Crewmitglied im Titel vorkommt. Ein zweites Mal schaffte Spock es im zweiten Kinofilm in den Titel. Spitzenreiter in Sachen Rollenname im Titel sind Q (John de Lancie) mit acht Episoden und Data (Brent Spiner) mit vier. Interessant: Kein Captain schaffte es jemals in einen Episodentitel.
  • Für Regisseur Marc Daniels war dies die letzte Arbeit an Star Trek - was für ein trauriger Abschied.
  • Sulu (George Takei) darf hier das einzige Mal innerhalb der Serie einen Logbucheintrag als Kommandant der Enterprise sprechen.
  • Gleich drei Logbucheinträge beinhalten Fehler: Sulu und Kirk (William Shatner) benennen den Planeten falsch und Kirk verdreht eine Sternzeit.
  • Die Romanfassung der Episode erklärt den Umstand genauer, dass nur McCoy den „Great Teacher“ benutzen kann: Es lag an seiner medizinischen Vorbildung.

Synchro-Anomalien

Bezüglich Grammatik und guter Aussprache nahm man es hier durchweg nicht so genau: Chekov wird einmal „Shake-of“ ausgesprochen, Spock gleich mehrmals „Schpock“. Das trägt natürlich zur unfreiwilligen Komik bei, ist dennoch nicht erfreulich. Der Unterschied zwischen „human“ und „humanoid“ ist leider auch wieder zu schwierig gewesen und Kirk beglückt uns noch mit der Formulierung „…nachdem wir Kontakt genommen haben…“.

Hirnlos

His brain is gone!“ (McCoy zu Kirk)

Call Chekov and tell him to send my stomach down.“ (McCoy)

Brain and brain! What is brain?!“ (Kara)

Pain and delight, he said up above.“ - „I'm sure you noticed the delight aspect.“ - „Yes, I certainly did notice those delightful aspects.“ (Kirk und McCoy)

While I might trust the doctor to remove a splinter or lance a boil, I do not believe he has the knowledge to restore a brain.“ (Spock)

No one may kill a man. Not for any purpose. It cannot be condoned.“ (Kirk)

A child could do it.“ (McCoy)

I should have never reconnected his mouth.“ - „Well, we took the risk, doctor.“ (McCoy und Kirk)

Lecter, Lunchbox, Lieferando

So ist das im Leben: Hatte ich mir vor zwei Wochen beim Review der Episode Hard Time noch aus inhaltlichen Gründen einen Hirnforscher herbei gewünscht, würde ich mich heute bereits mit einem Lieferservice begnügen. Vielleicht hat ja einer im Moment gerade Hirn-Wochen? Oder ich rufe einfach kurz bei Dr. Lecter an. Der hat ja dem Vernehmen nach auch immer einen kleinen Vorrat in seiner Lunchbox.

Star Trek: Spock%26#039;s Brain © UPN
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Denn in der Tat würde bereits die kleinste Menge Hirn hier schon viel bewirken. So könnte man die vollkommene Abwesenheit einer Sache durch das Hinzufügen einer Prise zumindest ein wenig abmildern und für dezente Anwesenheit des raren Hirns sorgen.

Also abgesehen von meiner eigenen Hirnmasse natürlich, die aber leider auch nicht ausreicht, um der Episode etwas abzugeben. Dann könnte ich dieses Review nämlich nicht mehr weiterschreiben. Oder die Episode müsste ein Review über mich schreiben. Schinde ich Zeit?

The so-called story

Die Mannen (und Uhura) um Captain James T. Kirk William Shatner stolpern auf jeden Fall ohne großes Zutun in das aktuelle Abenteuer hinein. Gerade hat man noch ein unbekanntes Flugobjekt mit Ionenantrieb entdeckt (das Scotty wahre Begeisterungsschübe entlockt), taucht in einem grünen Lichteffekt eine kaum bekleidete Frau zu feinster Romantikmusik auf. Für Womanizer Kirk natürlich eine gelungene Entwicklung. Nur schade, dass kurz darauf alle in eine tiefe Ohnmacht fallen.

Auch folgt das verkaterte Erwachen natürlich auf dem Fuße. Alle sind wieder hergestellt - nur Spock fehlt. Dieser liegt fein säuberlich drapiert in der Krankenstation mit einem goldenen Deckchen über dem Kopf. Und Schockschwerenot: Jemand hat ihm sein Hirn gestohlen!

Zeit für einige herausragend dämliche Dialoge. Der rührige McCoy DeForest Kelley weiß zu berichten, dass - ich zitiere mal - Spock „mehr als tot“ sei. Hätte Kirk ihm zugehört, wäre uns die Nachfrage „Also liegt er im Sterben?“ sicher erspart geblieben. Autsch.

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Erstaunlich auch, dass der sonst so besorgte Doktor offenbar keinerlei Interesse verspürt, seinem sterbenden/verstorbenen/mehr als verstorbenen Kollegen zu helfen. Kirks Vorschläge und Ideen werden allesamt mit äußerst fadenscheinigen Argumenten weggewischt. Vielleicht sieht McCoy hier einfach eine Chance, seinen besserwisserischen Freund ein für alle Mal loszuwerden? Nein - hier schrieb man ihn schlicht vollkommen out of character. Ohne jegliches Gefühl für den Charakter oder die Situation.

Mit seiner Kompetenz ist es leider auch nicht weit her: War ihm noch vor Minuten absolut unklar, wie lange man diesen Zustand bei einem Vulkanier würde konservieren können, liefert er plötzlich einen 24-Stunden-Countdown frei Haus. Es muss ja schließlich an der Spannungsschraube gedreht werden.

Kirk will die Sache anpacken - und nachdem man per Story-Zeitsprung direkt zwei Drittel der verfügbaren Zeit einer Ionenspur gefolgt war, spitzt sich die Suche auf der Brücke zu. Man spielt Planeten-Bingo: Drei stehen zur Auswahl und keiner davon macht wirklich Sinn. Unterbrochen von fortlaufenden Jack-Bauer-Gedächtnis-Momenten, in denen Kirk die aktuell verbleibende Restzeit artikuliert, muss schließlich eine Entscheidung her: Kirk übernimmt die Verantwortung. Man muss ja mal irgendwas tun!

Reinhold Messner, Schmul und Robo-Spock

Auf dem Planeten angekommen, lassen die Einheimischen nicht lange auf sich warten. Bevor man auch noch Kulissen hätte bauen müssen, entschied man sich der Einfachheit halber für ein paar Steine und Sträucher sowie die immer beliebten Wilden mit Tierfellen. Reinhold Messner wäre auf deren Bärte und Frisuren definitiv stolz gewesen - wenngleich auch eine Ähnlichkeit zu den Perücken aus „Monty Pytons Life of Brian“ nicht von der Hand zu weisen ist.

Nach einem Handgemenge beginnt einer der Wilden immerhin doch noch durchaus wohl artikuliert zu sprechen und weiß zu berichten, dass noch irgendwo „die Anderen“ (nein, nicht die aus LOST) leben. Wesen, die Glück und Unglück bringen. Spooky.

Bevor man jedoch die Chance erhält, diese ebenfalls kennenzulernen, feiert noch jemand seinen Auftritt, den es wirklich gar nicht gebraucht hätte: Robo-Spock! Der gute Vulkanier wird samt eines kleinen Helms auf die Oberfläche gebeamt und bewegt sich mittels Fernbedienung in den Händen Dr. McCoys fort. Dass er dazu auch noch klackernde Geräusche wie ein defekter Katalysator von sich gibt, ist das Sahnehäubchen. Jaul.

Immer weiter abwärts

Nun denn: Aus einer Höhle - die man immerhin direkt als Falls erkennt - wird ein rasender Aufzug in die Tiefe. Dass Chekov und ein Sicherheitsteam hinter verschlossener Tür zurückbleiben, beunruhigt niemanden. Wofür nimmt man schon ein Sicherheitsteam mit? Die kleine Gruppe macht sich erstmal lässig ein Feuer.

Weit unten öffnet sich die Tür wieder. Und auch hier hatte man keine große Lust, Kulissen zu bauen. Alles sieht irgendwie verdammt nach der Enterprise aus. Was für ein Zufall! Eine - erneut spärlich bekleidete - Frau taucht auf und wundert sich: In einem der denkwürdigsten Dialoge der Episode wird die Frage nach der Herkunft von Kirk und Co gekonnt eruiert: „Ihr seid keine Morg! Eymorg seid ihr auch nicht! Wer seid ihr?“ Seufz. Hätte Kirk sich daraufhin als Mork vom Ork geoutet, es wäre mir nicht mal mehr negativ aufgefallen.

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Der Gipfel des Irrsinns müsste nun langsam erreicht sein - könnte man denken. Wie gerufen zirpt jedoch Kirks Kommunikator. Spock funkt durch - nein, nicht der klackernde mit Fernsteuerung sondern das Hirn, welches sich offenbar langweilt und Lust auf einen kleinen Plausch verspürt. Dass Spock dabei trotz fehlendem Körper und somit fehlenden Stimmbändern mit seiner eigenen, wohlbekannten Stimme spricht, muss nicht beunruhigen. Jeglicher gesunde Menschenverstand befindet sich zu diesem Zeitpunkt schon in einer fernen Galaxie.

Gut, dass wir durch eine weitere Frauenfigur - diesmal sogar die gleiche wie zu Beginn auf dem Schiff - und ihre Horde Zwerge mit Zipfelmützen abgelenkt werden. Gut auch, dass unser Team vorübergehend mal wieder bewusstlos wird. Ohne Besinnung ist vieles leichter.

Wieder bei Sinnen (nun gut, sagen wir wach) spielt Kirk seine ganze Platte aus. Erst heftig auf Krawall gebürstet, dann plötzlich ganz der Diplomat und am Ende zu allem Überfluss noch die Laienschauspiel-Nummer samt Kniefall und großen Gesten. Schade dabei: Viel Rauch um Nichts - Fortschritt in der Handlung bleibt abwesend.

An Stellen wie diesen kann nur noch Genialität helfen. Und wie gerufen fördert Kirk einen Geistesblitz zu Tage, der sich inhaltlich weder angekündigt hat noch irgendeinen Sinn ergibt: Kirk erklärt, dass Spock zur Kontrolle des ganzen unterirdischen Komplexes benötigt wird. Erstaunlich. Dass der Captain sich kurz darauf in launiger Männerrunde (man könnte es reine Fülldialoge nennen) dann doch wieder stirnrunzelnd fragt, wofür die Wesen Spocks Gehirn bloß brauchen - geschenkt. Das Drehbuch lebt die Inkonsistenz mit einer Beharrlichkeit, dass man es konsequent nennen muss.

Auf dem weg gen Episodenende dürfen wir kurz darauf noch die zünftige Schlägerei der Woche zwischen Enterprise-Mannen und Eymorg-Zwergen bestaunen, lavieren uns mehr schlecht als recht durch eine weitere sinnfreie Funk-Session mit Spock und lernen die Basis allen Wissens der Eymorg kennen: Einen Datenhelm.

Diese Enthüllung führt immerhin noch zu einer begnadeten Action-Sequenz: Die Priesterin der Eymorg soll den Datenhelm testen und McCoy steuert Robo-Spock zu diesem Zweck gekonnt (mit nur zwei Knöpfen) zu ihr. Ein Wunder der Technik, diese Fernbedienung.

Star Trek: Spock%26#039;s Brain © UPN
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Leider gewinnt die Priesterin dadurch auch Wissen über die Macht von Waffen und bedroht die Crew. Doch Laienschauspiel hilft auch hier. Ein Ohnmachtsanfall von Scotty (huch!) und Kirk ist wieder Herr der Lage.

Plötzlich Hirnchirurg

Nachdem die Priesterin also aus dem Weg ist, wird Dr. McCoy zu Lord Helmchen. Alles hätte nun so einfach sein können, wenn der gute Doktor nur nicht so vergesslich wäre und bereits während der Operation die gerade gewonnenen Erkenntnisse wieder verlieren würde.

Doch die rettende Idee ist schnell gefunden: Einfach fix bei Spock die Stimmbänder anschließen und Rat einholen. Ein wacher Patient, der bei der Hirnoperation mit dem Kopf wackelt und sich bewegt ist eben der Traum eines jeden Chirurgen. Und obwohl der Patient letztlich wenig beizutragen hat, gelingt es McCoy, alles wieder zusammenzufügen. Dass man als Patient nach einer solchen OP direkt wieder aufstehen kann, keinerlei Verletzungen zeigt und aussieht wie neu ist selbstverständlich.

Die Episode schließt mit einem Spock, der ohne Punkt, Komma und Sinn vor sich hin redet. Data war in „Star Trek: Generations“ nicht viel schlimmer. Ein guter Moment also, ohne weiteren Storyballast ins All zu blenden und die Endcredits zu bejubeln. Geschafft.

Drumherum

Wäre das Ganze auf einem rein inhaltlichen Level nicht schon schlimm genug, arbeiten auch die Darsteller nach Kräften mit an der Demontage der Episode. DeForest Kelley schwankt zwischen dem spürbaren Drang laut loszulachen (besonders wenn er Spock fernsteuert) und einer fast schon beängstigenden Frankenstein-Parodie während der Operation. William Shatner brüllt ständig nur Wortfetzen vor sich hin oder gibt den großen Grübler mit Denkerfalten auf der Stirn. Die Schmerzgürtel lassen alle Beteiligten zudem David-Hasselhoff-verdächtige Krämpfe simulieren. Grausam. Aber wenn ich es mit recht überlege zumindest eine schöne Metapher - nur, dass wir die Crew sind und die Episode der Schmerzgürtel.

Das Schlimmste an der Sache

Mein größtes Dilemma hat jedoch das Licht dieser Rezension noch gar nicht erblickt. Auch bin ich unsicher, wie ich es adäquat in Worte fassen kann. Vielleicht am besten gerade heraus und ohne Scheu. Also: Die Episode ist durchaus witzig. Na gut. Nun ist es raus. Was soll ich sagen? Zugestanden, wir haben beim Schauen eine Flasche Wein getrunken. Vielleicht auch zwei. Eine davor und eine dabei. Ich erinnere mich nicht. Aber das allein kann doch nicht wirklich zum Unterhaltungsfaktor beigetragen haben, oder?

Was ist die Episode also? Trash oder fun? Ohne zwei Meinungen: Definitiv Trash. Man würde sonst einer ganzen Menge Trash einen verdienten Bruder rauben. Die Episode ist das „Sharknado“ von Star Trek. Eine Episode wie aus der Feder von Uwe Boll. Nur ohne Action und Gemetzel.

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Doch auch die Fun-Ecke wird definitiv bedient, wenn man es Spock gleichtut und auf das eigene Hirn verzichtet (oder Wein zur Dämpfung einsetzt) und sich einfach auf eine Gaudi mit einem der größten Ausrutscher der Trek-Geschichte einlässt.

The Reviewer´s wife

Die Frau des Rezensenten war mal wieder für die ganz feinen Beobachtungen zuständig. So empfand sie Kirks Gesichtsausdruck beim Anblick der Eymorg-Frau auf der Brücke als deutlichen Wunsch nach Kopulation. Sie drückte es jedoch selbstverständlich etwas blumiger aus, was hier leider dazu führt, dass die Situationskomik (die bei ihr deutlich ausgeprägter war als bei der Episode) nicht zum Tragen kommt. Die Kostüme der Eymorg-Frauen erinnerten sie an Regina Regebogen und der Helm weckte die Assoziation zum Nürnberger Trichter. Für die Dialoge hatte sie kein Lob übrig („völlig daneben“), schien sich aber auf eine absurde Art und Weise dennoch amüsiert zu haben.

Gib dem Kind einen Namen

Der Episodentitel wird in der Episode (neben Spocks dauerndem „fasznierend“) dermaßen oft genannt, dass man nach einiger Zeit beginnt, in Kissen oder Auslegware zu beißen. Naja. Passen tut er zumindest - geht ja schließlich um Spocks Gehirn beziehungsweise die Abwesenheit des selbigen. Für einen Titel wie „Brainless“ hat der Humor der Verantwortlichen leider damals nicht gereicht. Oder einfach nur „Brain“. Dann hätte man wenigstens die Abwesenheit des selbigen auf verschiedenen Ebenen (zum Beispiel im Drehbuch oder den Dialogen) interpretieren können.

Fazit

Man weiß nicht, was zur Produktion dieser Episode geführt hat. War es Frust über den neuen Sendeplatz und das reduzierte Budget? War es Zeitnot? Oder war Alkohol im Spiel? Fakt ist: Ein derart inkonsistentes Drehbuch hätte niemals verfilmt werden dürfen. Egal wie gaga die Story an sich ist, eine derart schlechte Umsetzung ruiniert noch den letzten Funken Charme oder Witz. Natürlich ist die Episode auf eine verrückte Art ein Spaß. Und natürlich besitzt sie als Totalaussetzer eine absurde Daseinsberechtigung - dennoch ist sie aber eben handwerklich und inhaltlich nicht akzeptabel. Der Rezensent war versucht, die volle Null an Sternen zu geben - die Frau des Rezensenten hielt mitleidsvoll mit einem Stern dagegen. Wie in einer guten Ehe üblich einigt man sich dann schließlich in der Mitte.

Nächste Woche geht es im Review-Countdown weiter mit den Serien Star Trek: The Next Generation und Star Trek: Deep Space Nine und der erneuten Frage: Trash oder Fun? Ihr wollt Fakten? Es geht in beiden Episoden irgendwie ebenfalls ums Trinken: Data beobachtet, wie Dr. Crusher aus Rikers Gehirn mit einem Strohhalm nascht und Garak muss als Side-Kick für den größten Spion aller Zeiten herhalten. Einen Wodka Martini, bitte.

Übersicht zum Review-Countdown

Hier findet ihr die bisher erschienenen Reviews nach Serien sortiert zum Nachlesen:

Star Trek

Where no man has gone before (Pilot)

The Conscience of the King (Klein aber fein)

Tomorrow is Yesterday (Platz 10)

A Piece of the Action (Platz 9)

Star Trek: The Next Generation

Encounter at Farpoint (Pilot)

Lower Decks (Klein aber fein)

Data´s Day (Platz 10)

First Contact (Platz 9)

Star Trek: Deep Space Nine

Emissary (Pilot)

Nor the battle to the strong (Klein aber fein)

The Wire (Platz 10)

Hard Time (Platz 9)

Star Trek: Voyager

Caretaker (Pilot)

11:59 (klein aber fein)

Drone (Platz 10)

Blink of an Eye (Platz 9)

Star Trek: Enterprise

Broken Bow (Pilot)

Alle restlichen Reviews zur Serie (aktuell bis Anfang Season 3) findet ihr auf der Serienseite.

Star Trek: Die Kinofilme

Star Trek: The Motion Picture

Star Trek: The Wrath of Khan

Star Trek: The Search for Spock

Verfasser: Björn Sülter am Sonntag, 18. Oktober 2015
Episode
Staffel 3, Episode 1
(Star Trek 3x01)
Deutscher Titel der Episode
Spocks Gehirn
Titel der Episode im Original
Spock's Brain
Erstausstrahlung der Episode in den USA
Freitag, 20. September 1968 (NBC)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Montag, 4. April 1988
Autoren
Cacey Riggan, Cacey Riggan
Regisseure
Kiele Sanchez, Massimiliano Ubaldi, Kiele Sanchez

Schauspieler in der Episode Star Trek 3x01

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