Star Trek: The Next Generation 7x06

Was passiert?
Data wird bei Experimenten mit seinem Traumprogramm von AlptrÀumen geplagt. Gemeinsam mit Geordi LaForge wird seine Aufmerksamkeit jedoch schnell von fehlschlagenden Warp-Tests in Anspruch genommen. Als Datas Traumbilder dann vermehrt in der RealitÀt auftauchen und zunehmend seine Funktionsweise zu beeintrÀchtigen scheinen, sucht Data Counselor Deanna Troi und den holographischen Siegmund Freud auf...
Dies & das
Datas (Brent Spiner) TrÀume wurden durch die Ereignisse in der Episode Birthright ausgelöst.
Das Geschenk, das Data in der Episode In Theory von Jenna erhielt, steht hier in seinem Quartier.
Zu Freud sagt Data, dass er keine Mutter habe. SpÀter, in der Episode Inheritance erfahren wir jedoch, dass diese Annahme nicht korrekt ist.
Datas abgetrennter Kopf war bereits in der Episode Time's Arrow zu sehen gewesen und wurde hier wiederverwendet.
Laut Data ist Spot ein Kater - spÀter in der Serie bekommt die durchaus sehr weibliche Katze in der Episode Genesis aber sogar Nachwuchs.
FĂŒr die Ausstrahlung in England wurde der Moment, in dem Data auf Troi (Marina Sirtis) einsticht, gestrichen.
FĂŒr Clyde Kusatsu ist dies der zweite Auftritt als Admiral Nakamura nach der Episode The Measure of a Man.
Spot wurde in dieser Episode von Kater Bud gespielt, eine von vier Katzen, die wÀhrend der letzten beiden Seasons der Serie eingesetzt wurden.
Synchro-Anomalien
Hier sei mal zur Abwechslung eine Lanze fĂŒr die Synchronisation gebrochen: Alleine wie Worf am Ende der Episode mit vollem Mund âmĂŒt PfeffermĂŒnfĂŒberpfugâ sagt, ist ein Kracher.
Light Attitude
"This oughta be a lot of fun!" (LaForge)
"Bad news?" - "You could say that. I've been, "personally" invited to attend the annual Starfleet Admirals' banquet." - "My condolences." (Riker und Picard)
"Can't you think of some excuse to get out of it?" - "After six years, Number One, I don't think I have any excuses left." (Riker und Picard)
"I have often wondered what Spot dreams about. His twitching and rapid breathing would seem to suggest anxiety. But Spot has never seen a mouse, or any other form of rodentia. He has never encountered an insect or been chased by a canine." (Data)
"Mr. La Forge, why isn't my ship moving?" (Picard)
"Dreams are the royal road to the knowledge of the mind." (Troi zitiert Freud)
"Tell me more about this, uh... cake." - "It is difficult to explain. Counselor Troi's body... was a cake." (Freud und Data)
"Normally I would wish you pleasant dreams. But in this case, bad dreams would be more helpful." (Picard)
"He will need to be fed once a day. He prefers feline supplement number 25." - "I understand." - "And he will require water. And you must provide him with a sandbox. And you must talk to him. Tell him he is a pretty cat. And a good cat." - "I will feed him." - "Perhaps that will be enough." (Data und Worf)
"Sometimes a cake is just a cake." (Troi)
Loblied auf Brannon Braga
Der Vorteil von Rewatch-Reviews ist, dass man meist bereits mit einer gesunden Portion Wissen an die zu rezensierende Episode herangehen kann und somit viel besser in der Lage ist, ZusammenhÀnge schnell zu verstehen und einzuschÀtzen.
Auf diese Art und Weise wird in diesem Fall schon in den ersten Minuten deutlich, wie clever das Drehbuch von Brannon Braga mit dem gewĂ€hlten Thema umgeht. Beim ersten Schauen hingeben fĂ€llt dem Zuschauer die ungewöhnliche, weil tunnel-artige Kamerafahrt durch die GĂ€nge der Enterprise auf - und auch Geordis (LeVar Burton) untypisches Verhalten (samt seines flapsigen âThis oughta be a lot of fun!â) zeigt, dass hier etwas nicht stimmt. Doch geht es bis zu Datas Erwachen direkt vor Beginn des Vorspanns ĂŒber dieses GefĂŒhl nicht hinaus.
Kennt man jedoch den weiteren Verlauf und das Ende bereits, zeigt sich, dass Braga bereits in diesen ersten Minuten die erst viel spÀter auftauchenden Probleme mit Warpantrieb und Befall durch die Kreaturen schon relativ deutlich aufzeigt und sogar die Lösung liefert. Datas Unterbewusstsein nimmt die Kreaturen wahr, integriert sie als heruntergekommene Arbeiter die sich an einer Warpleitung zu schaffen machen, in seinen Traum. Ebenso liefert sein Unterbewusstsein sofort per Telefonklingeln den Hinweis darauf, dass dem bewussten Data hier etwas mitgeteilt werden soll und obendrein noch die passende und spÀter richtige Reaktion eines hochfrequenten Tons, der den Arbeitern und somit den Kreaturen schadet.
Sogar die Tatsache, dass die Kreaturen sich von ihren Wirten ernĂ€hren, zeigt Datas Unterbewusstsein auf, indem der Androide von den Arbeitern beim ersten Zusammentreffen brutal demontiert wird. Alle Elemente der Story sind somit direkt und offen vorhanden und es ist ein Tribut an Brannon Braga, dass diese dennoch erst retrospektiv so viel Sinn machen und nicht direkt fĂŒr eine Auflösung im Kopf des Zuschauers sorgen. Kudos. Beispiele fĂŒr derart gelungenen Storyaufbau aus dem Filmbereich sind fĂŒr mich unter anderem Werke wie „Memento“ und „The Sixth Sense“.
Da war aber noch mehr
Nach dem Vorspann verlĂ€sst die Enterprise eine wunderschön animierte Raumstation und macht sich auf den Weg, einige Tests mit dem neu installierten Warpkern vorzunehmen. Die Zeit drĂ€ngt, da Captain Picard (Patrick Stewart) die groĂe Ehre zuteil werden soll, an einem Bankett mit Admiralen der Sternenflotte teilzunehmen. Genau genommen wurde ihm diese Ehre jedoch schon sechs Mal zuteil - nur hatte der wenig motivierte Picard bisher immer eine gute Ausrede gefunden, nicht teilnehmen zu mĂŒssen. In seinem kumpelhaften Umgang mit Riker (Jonathan Frakes) wirkt der sonst oft beherrschte und unnahbare Captain Ă€uĂerst charmant und sympathisch. Zu diesem spĂ€ten Zeitpunkt innerhalb der Serie hatten sich, wie auch schon in den Classics, die allgemeinen Umgangsformen bereits freundschaftlich aufgeweicht.
Geordi LaForge, der mit Data die Warp-Tests durchfĂŒhrt, hat unterdessen ganz andere Sorgen: Eine junge Ingenieurin namens Tyler scheint sich arg in ihn verguckt zu haben, was Geordi aber eher zu nerven scheint. Lieber diskutiert er - ganz bester Freund - mit Data dessen Traumerfahrungen. Allerdings hat auch er zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich den Kopf dafĂŒr oder die Eingebung, tieferen Sinn in Datas Bildern zu sehen. Unschön auch, dass der folgende Warp-Test in die Hose geht und einen Picard zeigt, dessen ikonisches âEngage!â samt theatralischer Zeigefinger-Geste ohne Effekt versandet.
Auch hier etabliert Braga nicht ganz so relevante Handlungselemente sehr frĂŒh und beilĂ€ufig. Einmal die scheiternden Warp-Test (wegen des Befalls durch die Kreaturen), zweitens das Bankett zu dem Picard nicht gehen möchte (und es am Ende wegen der Reparaturen auch nicht muss) und drittens Tyler, die im weiteren Verlauf fĂŒr Geordi doch noch nĂŒtzlich wird.
Ein Android auf Selbstfindungsreise
Data kehrt unterdessen in sein Quartier zurĂŒck und beobachtet entmutigt seine Katze Spot, in der Hoffnung dabei etwas ĂŒber TrĂ€ume zu lernen. Interessant zu sehen, dass der Androide - der ja keine Pause benötigt - in einer solchen Krise noch Zeit fĂŒr sein Privatleben findet. Auch gut, wenn in einem solchen Moment des BrĂŒtens eine Psychologin vorbeischaut. Troi kann Data natĂŒrlich nicht wirklich weiterhelfen, ermutigt ihn aber, sein Traumprogramm weiter zu verfolgen, was dieser nur zu gerne sofort in die Tat umsetzt. Immer schön nach dem Motto âsoll Geordi doch alleine sehen, wie er mit dem blöden Warpkern zurande kommt!â. Ein Data, der in Uniform ins Bett steigt, ohne Publikum ein GĂ€hnen samt Strecken und Schmatzen durchspielt, um dann sein Traumprogramm zu aktivieren, ist natĂŒrlich wie so oft hart an der Kaspergrenze, birgt aber definitiv auch immer den kindlich-naiven Charme, den die Figur so beliebt gemacht hat.
In seinem Traum befindet sich Data dieses Mal in 10 Forward - Worf (Michael Dorn) sitzt an einem Tisch und verspeist nach eigener Auskunft einen köstlichen zellularen Peptidekuchen. Am Tresen befindet sich Commander Riker, aus dessen Kopf ein Strohhalm ragt. Ăber diesen saugt Dr. Crusher (Gates MacFadden) eine rötliche FlĂŒssigkeit aus dem Hirn des ersten Offizier. Muss man mögen. Nebenbei ertönt wieder das entfernte Telefonklingeln, welches Riker ungehalten Ă€uĂern lĂ€sst, Data möge doch bitte endlich mal ârangehenâ. Somit steht Riker hier ganz konkret fĂŒr das Unterbewusstsein des Androiden, welches zu artikulieren versucht, doch endlich gehört und verstanden werden zu wollen.
An einem weiteren Tisch sieht Data schlieĂlich wieder die Arbeiter. Sie stehen um einen Kuchen, der die Form von Trois Oberkörper besitzt - mit dem echten Kopf des Counselors oben drauf. Data reagiert erneut instinktiv richtig, in dem er den schrillen Ton einsetzt, sich aber von den Arbeitern dieses Mal zum Schweigen bringen lĂ€sst. Lieber folgt er deren Anweisung, Trois Körper mit einem gezackten Messer anzuschneiden...
Von Siegmund zu Troi
Data erwacht. Um sein Bett herum stehen seine Kollegen. Der Androide hat verschlafen. In solch einem komplexen Fall kann natĂŒrlich nur noch ein echter Fachmann helfen: Data konsultiert Siegmund Freud auf dem Holodeck. Dieser Teil der Episode ist ohne Frage durchaus charmant und witzig, tritt aber auch abgelaufene Pfade aus. Freud fĂ€llt sofort die Fixierung Datas auf den Oberkörper des Counselors und das lange Messer auf (hier denke man sich ein prepubertĂ€r-debiles Kichern). Sein schnelles Fachurteil reicht von sexuellen UnzulĂ€nglichkeiten und Impotenz ĂŒber Datas Wunsch, seine eigene Mutter zu besitzen bis zu einem Vaterkomplex, den er an Freud auslebt. Hier werden somit alle gĂ€ngigen Klischees bedient und aus dem durchaus interessanten Ansatz letztlich nichts Neues destilliert - schade.
Data wendet sich wieder seiner Arbeit zu, kann aber ein Scheitern des zweiten Warptests auch nicht verhindern. Vielleicht sollte er seinem Freund doch etwas mehr zur Hand gehen und weniger Zeit im Bett, bei Spot oder im Holodeck verbringen? Geordi ist in jedem Fall zunehmend hilflos und Picard scheint angesichts seines immer weiter ausfallenden Schiffs im Geiste bereits eine Stellenausschreibung fĂŒr einen neuen Chefingenieur auszuarbeiten. Wenn da nicht das verdammte Bankett wĂ€re, das er so gerne verpassen wĂŒrde. Wenn man es genau nimmt, muss er LaForge also eigentlich sogar dankbar sein.
Im Maschinenraum sieht Data derweil ein gezacktes Messer und einen Mund an Geordis Hals. Kurz darauf befindet er sich in einer Art Tagtraum. Alle Kollegen sind weg, das bekannte Telefonklingeln setzt ein und Riker erscheint samt Strohhalm (aber ohne Crusher) und fordert erneut dazu auf, doch endlich mal ranzugehen. In seinem Bauch findet Data hinter einer manuellen Klappe (ganz groĂer Klamauk) ein altertĂŒmliches Telefon ĂŒber das er von der Stimme Siegmund Freuds ermahnt wird, âsieâ zu töten. Mit dem Messer anstatt des Telefonhörers am Ohr erwacht Data. Scheinbar mĂŒssen schwerere GeschĂŒtze aufgefahren werden.
Bei Troi - die es gar nicht gut findet, dass Data ihren virtuellen Kollegen zuerst konsultiert hat - erhĂ€lt er eine etwas fachmĂ€nnischere Diagnose: Der Android entwickelt eine Art Neurose! Data - ganz das naive Kleinkind - ist begeistert und freut sich auf die Sitzungen mit seiner Therapeutin. Lieber eine Neurose als gar keine menschlichen ZĂŒge...
Data dreht durch
Weniger erfreulich verlĂ€uft dann jedoch die nĂ€chste Begegnung der Beiden. Data dringt im letzten Moment in einen sich schlieĂenden Turbolift ein und greift die arme Deanna mit einem gezackten Messer an. Er erklĂ€rt spĂ€ter, dass er in einem weiteren Tagtraum erneut einen Mund auf ihrem Hals gesehen habe und den Drang verspĂŒrte, gegen diesen vorzugehen. Picard suspendiert ihn vorlĂ€ufig vom Dienst und Data ĂŒbergibt einem wenig begeisterten Worf aus Sorge seine Katze. Eine herrliche Szene, in der die GegensĂ€tze zwischen Data und Worf wunderbar persifliert und ausgespielt werden.
FĂŒr Picard geht der Tag ebenfalls nicht erfreulich weiter: Auch Admiral Nakamura meldet sich erneut, geht ihm wegen der VerspĂ€tung auf die Nerven und zieht ihn sogar mit seinem manövrierunfĂ€higen Schiff auf. Der stolze Captain kann das natĂŒrlich nicht auf sich sitzen lassen und gibt den Druck - ganz der Chef - einfach nach unten weiter, indem er seiner Crew bei den Reparaturen auf die Finger schaut. Gut, dass es Geordis spezielle Freundin Tyler gibt - mit einer kleinen List nimmt sie Picard aus dem Spiel und gewinnt somit endlich mal Bonuspunkte bei LaForge.
Alle Storyelemente (ob wichtig oder unwichtig) finden somit an dieser Stelle lose zusammen und ergeben ein homogenes Ganzes.
Puzzle
Langsam wird es Zeit, die Auflösung des Ganzen einzuleiten. Da Trois Wunde nicht wie gewĂŒnscht verheilt, entdeckt Dr. Crusher unsichtbare Organismen, die scheinbar die ganze Crew befallen haben. Diese zapfen Ă€hnlich Blutegeln den Blutstrom der Betroffenen an und konsumieren die Zellpeptide. Klingelt etwas? Nein, ich meine hier nicht Datas Bauch-Telefon sondern die kleinen grauen Zellen der Zuschauer. Endlich verbinden sich Datas Traumbilder mit den realen Problemen an Bord und weisen in eine klare Richtung: Der Androide hat unterbewusst die Kreaturen wahrgenommen.
Zu einer eingehenden Analyse wird er ans Holodeck angeschlossen, damit Picard und LaForge sozusagen live in Datas Traumwelt nach weiteren Hinweisen Ausschau halten können.
Und tatsĂ€chlich fĂŒhrt diese Vorgehensweise schnell zum Erfolg. Freud erklĂ€rt das ârangehenâ mit âaktiv werdenâ, die Arbeiter tauchen auf, beseitigen den Psychologen und Picard erkennt, dass der schrille Impuls unangenehm fĂŒr sie ist.
In der RealitĂ€t wird der Impuls sogleich schiffsweit ausgefĂŒhrt und fĂŒhrt zum Verschwinden der Kreaturen.
Komödiantische Highlights hierbei sind Worf, der mit vollem Mund seinen Kuchen anpreist und die Szene in der Siegmund Freud erneut auf Datas Bauch-Telefon anruft und Geordi den Hörer mit den Worten âEs ist fĂŒr Sie.â an Picard weiterreicht.
Der Befall war vermutlich auf der Raumstation beim Einbau des neuen Kerns entstanden und hatte auch fĂŒr die technischen Probleme gesorgt: LaForge wird seinen Job also behalten dĂŒrfen. Besonders wenn er die nötigen Reparaturen noch etwas streckt, durch die Picard nun definitiv das ungeliebte Bankett verpassen wird. GlĂŒck gehabt!
Die finalen Momente gehören dann wieder Data, Spot und Troi. Mit einem sĂŒĂen Geschenk in Form eines Data-Kuchens versuchen die beiden, die verwirrenden Ereignisse zu verarbeiten. âSometimes a cake is just a cake.â zitiert Troi ihren Kollegen Siegmund Freud zum Abschluss. Richtig - und manchmal ist eine etwas alberne aber durchaus gewitzte Dreiviertelstunde eben auch nur die Summe ihrer TeileâŠ
The Reviewer's wife
Verkehrte Welt im Hause SĂŒlter: WĂ€hrend der Rezensent viel SpaĂ an Story und Dialogen hatte, bezeichnete seine Frau die Handlung als komplett sinnlos. Die Episode wurde fĂŒr sie gerade noch durch den Bezug zu den technischen Problemen gerettet. Ihr Urteil: Absolut trashig und lustig nur im Sinne von âoh Gott wie albernâ. FĂŒr sie hĂ€tte die Episode maximal 2.5 Sterne verdient. DafĂŒr fand sie dann aber dieses Mal ihren Dauer-Fein Picard sympathisch und natĂŒrlich.
Gib dem Kind einen Namen
In Zeiten von Star Trek: Enterprise hĂ€tte die Episode vermutlich âThe Dreamâ geheiĂen - hier raffte sich Autor Brannon Braga noch zu dem aus dem altgriechischem stammenden Begriff Phantasma (engl. âPhantasmsâ) auf, der unter anderem fĂŒr ein Traumbild, einen Tagtraum oder eine Halluzination steht. Passend, schrĂ€g, gut. Im Deutschen erlĂ€utert man wie gewohnt mehr und liefert mit âTraumanalyseâ gleich ErklĂ€rung und Auflösung des Ganzen frei Haus. Das kennt man ja schon.
Fazit
Brannon Braga macht es sich mit seinem Drehbuch nicht ganz leicht: Der Grat zwischen trashig und albern auf der einen und clever und humorvoll auf der anderen Seite scheint Ă€uĂerst schmal zu sein. Meine Tendenz geht eindeutig in Richtung des zweiten, da auch die Spielfreude des Ensembles und die kompetente Regie von Patrick Stewart ihren Teil zum Gelingen beitragen. Wenn man eine verrĂŒckte Fun-Episode ĂŒber TrĂ€ume eines Androiden machen will, dann ist die gezeigte Form definitiv eine gute Lösung, da sie eine charakterbezogene Rahmengeschichte mit einem technischen Problem und kleinen NebenstrĂ€ngen kombiniert und dabei eine Konsistenz erreicht, die vorhandene DrehbuchschwĂ€chen oberflĂ€chlich gekonnt verwischt.
Morgen geht es im Review-Countdown weiter mit Star Trek: Deep Space Nine und der erneuten Frage: Trash oder Fun? Garak muss dann als Side-Kick fĂŒr den gröĂten Spion aller Zeiten herhalten. Einen Wodka Martini, bitte.
Ăbersicht zum Review-Countdown
Hier findet ihr die bisher erschienenen Reviews nach Serien sortiert zum Nachlesen:
Star Trek
Where no man has gone before (Pilot)
The Conscience of the King (Klein aber fein)
Tomorrow is Yesterday (Platz 10)
A Piece of the Action (Platz 9)
SpockÂŽs Brain (Trash oder Fun?)
Star Trek: The Next Generation
Encounter at Farpoint (Pilot)
Lower Decks (Klein aber fein)
DataÂŽs Day (Platz 10)
First Contact (Platz 9)
Star Trek: Deep Space Nine
Emissary (Pilot)
Nor the battle to the strong (Klein aber fein)
The Wire (Platz 10)
Hard Time (Platz 9)
Star Trek: Voyager
Caretaker (Pilot)
11:59 (klein aber fein)
Drone (Platz 10)
Blink of an Eye (Platz 9)
Star Trek: Enterprise
Broken Bow (Pilot)
Alle restlichen Reviews zur Serie (aktuell bis Anfang Season 3) findet ihr auf der Serienseite.
Star Trek: Die Kinofilme
„Star Trek: The Motion Picture“
„Star Trek: The Wrath of Khan“
„Star Trek: The Search for Spock“
Verfasser: Björn SĂŒlter am Samstag, 24. Oktober 2015(Star Trek: The Next Generation 7x06)
Schauspieler in der Episode Star Trek: The Next Generation 7x06
Was bedeutet eigentlich „TBA“ in der Anzeige bei EpisodenfĂŒhrern?