Revolution 2x05

Revolution 2x05

Miles erlebt in dieser Episode sein blaues Wunder und langsam gerät das Ganze außer Kontrolle. Er versucht einen Verbündeten gegen die Patriots zu finden, aber alte Bekannte kommen dazwischen. Währenddessen erfährt Neville, dass sich die Patriots nicht immer einig über ihre Pläne sind.

Giancarlo Esposito und Nicole Ari Parker in „Revolution“ / (c) NBC
Giancarlo Esposito und Nicole Ari Parker in „Revolution“ / (c) NBC

Hier kommt sie - die Episode der Wiedervereinigung. In dem bisherigen Verlauf hielt Revolution die einzelnen Protagonisten aus der ersten Staffel getrennt voneinander, aber es war klar, dass der Zeitpunkt kommen wird, an dem die Wege der beteiligten sich kreuzen werden. One Riot, One Ranger markiert diesbezüglich einen wichtigen Übergang innerhalb dieser zweiten Staffel. Die Gruppe ist wieder vereint und steht erneut zwischen den Fronten.

Aber auch innerhalb der Gruppe sind die Spannungen extrem. Für Miles (Billy Burke) ist es eine Art Wiedersehen-Episode. Es fängt an mit dem Eintreffen vom Texas Ranger Franklin Fry (Jim Beaver), der für den Staat Texas mit den Patriots verhandeln will. Nun, es ist weniger eine Verhandlung und mehr eine Drohung. Miles gefällt die Möglichkeit einer friedlichen Lösung zwischen Texas und The Patriots ganz und gar nicht.

Aus diesem Grund versucht er seinen alten Freund Fry von der Bösartigkeit und den geheimen Invasionsplänen der Patriots zu überzeugen. Ein Freund? Franklin erinnert Miles daran, wie Miles ihn damals zu Zeiten der Monroe Republic ermorden wollte. Sehr geschickt erinnert uns die Serie daran, welche dunkle Vergangenheit Miles hinter sich hat.

Die Szene in der er und Fry über ein Glas Whisky die Situation diskutieren, gehört zu den besten in der Episode. Fry will Beweise und Miles verspricht ihm welche. Aber er weiß nicht, dass seine dunkle Vergangenheit näher an ihm dran ist, als er im Moment denkt. Ja, Charlie (Tracy Spiridakos) und Monroe (David Lyons) sind in der Stadt. Die Reunion zwischen Miles und Monroe ist keine selbstverständliche, aber die Umstände zwingen Miles seinen alten „Freund“ und die Hilfe, die er anbietet, zu akzeptieren.

Man muss an der Stelle erwähnen, wie die Serie in dieser zweiten Staffel, sowohl kinematografisch als auch was die Geschichte der einzelnen Figuren betrifft, sehr geschickt mit der Thematik Licht-Dunkel spielt. Licht und Dunkelheit wechseln einander ab und können ohne einander nicht existieren. Licht kann auch die Mündung einer Waffe erzeugen und Dunkelheit kann einem das Leben retten.

Miles und Monroe funktionieren wie eine geölte Maschine, als sie bei ihrem nächtlichen Ausflug zusammen mit Charlie in die Patriots' Falle laufen. Die Chemie zwischen den beiden Darstellern ist nach wie vor vorhanden und Revolution vergeudet keine Zeit, um sie mitten in die Action zu werfen.

Auch Neville (Giancarlo Esposito), der Allenford auf ihrer Reise begleitet, stößt auf unerwartete Action. Die Patriots werden von den Patriots überfallen, um Allenford (Nicole Ari Parker) zu ermorden. Mit Nevilles Hilfe schafft sie angeschossen die Flucht. Es erweist sich, als wären ihre Vorgesetzten über Allenfords Zweifel an der Vorgehensweise, junge Mitglieder zu rekrutieren, nicht glücklich. Junge Menschen, darunter auch Nevilles Sohn, werden in Lagern festgehalten und mit Hilfe von Drogen einer Gehirnwäsche unterzogen. Scheint so, als haben wir auch hier ein weiteres Pärchen (Allenford und Neville) auf dem Weg The Patriots in den Rücken zu fallen.

Jim Beaver und John Franklin in %26bdquo;Revolution%26ldquo; © NBC
Jim Beaver und John Franklin in %26bdquo;Revolution%26ldquo; © NBC

Da wir über Licht und Dunkel gesprochen haben, wirft die Serie mit Hilfe von etlichen Flashbacks Licht auf Aarons (Zak Orth) Geschichte. Als er erschrocken, was seine übernatürlichen Kräfte anstellen können, aus der Stadt flieht, versucht Rachel (Elizabeth Mitchell) ihn zurückzubringen. Aber er erzählt ihr, wie er Cynthias' damaligen Ehemann auch in Brand gesetzt hat. Es sieht danach aus, als würden Aarons Emotionen das ganze kontrollieren. Das macht ihm zu Recht Angst. Aber noch mehr Angst macht ihm und Rachel Aarons Vision von Rachels Tochter, ihrem Liebhaber und ihrem Erzfeind zusammen.

Aaron und Rachel platzen daher mittendrin in Miles Operation und die ganzen Konflikte und Auseinandersetzungen kommen sofort an die Oberfläche. Das bringt Miles zur Verzweiflung. Im Zuge der Friedensstiftung unter den Beteiligten vergisst man den gefangenen Patriot, den Miles zum Reden bringen will, um Fry zu überzeugen. Der Gefangene hat Selbstmord begangen und Miles Frustration steigt ins Unermessliche. Mit einem Schuss in Frys Rücken (schade um Jim Beaver!) löst Monroe das Problem.

Er will die Schuld in die Schuhe der Patiots schieben und so Texas - wie Miles Wunsch war - in den Krieg gegen The Patrios treiben. Es ist ein grausamer Schachzug, aber einer der funktionieren könnte. Monroe bleibt trotzdem die Erinnerung an die Dunkelheit in jedem der Beteiligten, er ist wie Miles ihn nennt „the dark pit“.

Eins ist nach einer weiteren gelungenen Episode sicher - aus der dunklen Grube hat es Revolution definitiv heraus geschafft.

Verfasser: Mariano Glas am Donnerstag, 24. Oktober 2013
Episode
Staffel 2, Episode 5
(Revolution 2x05)
Deutscher Titel der Episode
Die dunkle Gabe
Titel der Episode im Original
One Riot, One Ranger
Erstausstrahlung der Episode in den USA
Mittwoch, 23. Oktober 2013 (NBC)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Freitag, 13. Februar 2015
Autoren
David Rambo, Ben Edlund
Regisseur
Fred Toye

Schauspieler in der Episode Revolution 2x05

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