Ray Donovan 3x12

Ray Donovan 3x12

Vor wenigen Wochen fand die dritte Staffel der Showtime-Serie Ray Donovan ihr Ende. Diese folgte unter neuer Führung dem in der zweiten Staffel eingeschlagenen Weg und lieferte abermals sehenswertes Drama sowie eine Reihe an beeindruckenden Darbietungen ab. Allen voran von ihrem Hauptdarsteller.

Addicted to the fight: Liev Schreiber in der dritten Staffel von „Ray Donovan“. / (c) Showtime
Addicted to the fight: Liev Schreiber in der dritten Staffel von „Ray Donovan“. / (c) Showtime

Als im Vorfeld der dritten Staffel von Ray Donovan bekannt wurde, dass Serienmacherin Ann Biderman ihren Posten als Showrunner räumen und nur noch als kreative Beraterin für das Antiheldendrama fungieren würde, fragten sich nicht wenige Anhänger der Serie, wie es denn ohne diese leitende Kraft nach der exzellenten zweiten Staffel weitergehen würde. Mit Bidermanns Kollegen David Hollander stand bereits früh ein Nachfolger in den Startlöchern, der die Zügel als Showrunner übernehmen und in Staffel drei den Writers' Room führen sollte. Aber auch mit Erfolg?

Die Antwort auf diese Frage: ein klares Ja, wie die dritte Staffel von „Ray Donovan“ eindrucksvoll nachweist. Wie die vorangegangene zweite des Dramas bewegt man sich erneut auf sehr hohem Niveau und wagt sich dabei gar noch etwas tiefer in das labile Innenleben seiner Protagonisten. Was im letzten Jahr mit dem Fokus auf die Familie Donovan und die bröckelnde Gemeinschaft dieser begann, setzt man gekonnt fort. Doch nicht nur das, denn man spielt darüber hinaus auch die Stärken seines Hauptdarstellers Liev Schreiber aus, der das Format in seiner dritten Runde mehrfach zu einem fesselnden Charakterdrama macht. Hollander und seine Autoren verstehen sich einfach darauf, intime und sehr persönliche Momentaufnahmen für ihre Figuren zu entwerfen, die zumeist mit einer unglaublichen Intensität den Nagel auf den Kopf treffen.

You don't feel anything, do you?

Doch so sehr man sich von dieser bisweilen atemberaubenden Qualität (man denke zum Beispiel nur an die abschließende Szene dieser Staffel um Ray und seine Beichte - vielleicht sogar die herausragendste Szene der gesamten Staffel) faszinieren lassen kann, in der dritten Staffel von „Ray Donovan“ ist auch nicht alles Gold, was glänzt. Wo Biderman als verantwortliche Showrunnerin noch ein ausgezeichnetes Gespür für alle Nebenfiguren der Erzählung zeigte, setzt Hollander viel mehr auf Hauptdarsteller Liev Schreiber. Dies macht sich insofern bemerkbar, dass Figuren wie der von Dash Mihok gespielte Bunchy, einer meiner Favoriten in der letzten Staffel, deutlich kürzer kommen, oder zum Beispiel der Handlungsstrang um Bridget auffällig losgelöst von der Haupthandlung verläuft und in den letzten Zügen der Staffel noch schnell in den Fokus gerückt wird.

Eddie Marsan als Terry in der dritten Staffel von %26bdquo;Ray Donovan%26ldquo; © Showtime
Eddie Marsan als Terry in der dritten Staffel von %26bdquo;Ray Donovan%26ldquo; © Showtime

Cutting the tree

Ich persönlich hatte beim Schauen der aktuellen Staffel von „Ray Donovan“ immer, wenn es nicht um Ray ging, sehr oft den Eindruck, dass die Nebenfiguren aus seiner Familie genau das und nichts anderes waren - was ich etwas schade fand. Natürlich freute ich mich für Bunchy, der mit der dominanten Teresa eine Frau zum Glücklichwerden gefunden hat und schon bald eine eigene Familie gründen wird. Dessen folgenübergreifender Handlungsstrang fühlte sich jedoch gelegentlich einfach zu sehr nach Beiwerk an, ähnlich wie die Bemühungen der Autoren, Pooch Halls Figur Daryll eine eigene Geschichte zu geben, die am Ende zwar noch einen dramatischen Schlusspunkt hatte, im Grunde genommen aber zu vernachlässigen war. Derartig hart würde ich wiederum nicht mit Bridgets Handlung um ihre fragwürdige Beziehung mit ihrem Lehrer (gespielt vom gern gesehenen Gastdarsteller Aaron Staton) ins Gericht gehen, doch auch hier machte ich einige Schwächen der Staffel aus.

Während Conor (Devon Bagby) zu einer totalen Randnotiz degradiert wurde (Bobby Draper aus Mad Men und Henry Jenkins aus The Americans lassen grüßen...), wandelte seine Schwester weiter auf sehr rebellischen Pfaden. Die Gefühle für ihren Tutor wirkten dabei oftmals nur wie eine Trotzreaktion auf die Restriktionen durch ihren herrischen Vater, doch letztlich kaufte man ihr (auch dank guter Darbietungen der jungen Kerris Dorsey) die Liebe für ihren seelenverwandten Leidgenossen ab. Das einzige Problem für mich an dieser Nebengeschichte war, wie bereits erwähnt, der Umstand, dass sie teilweise so losgelöst von allen anderen Handlungen ablief, dass sie oft einfach an Relevanz für mich verlor und ich mich zurück zu den wesentlich spannenderen Aspekten der dritten Staffel von „Ray Donovan“ sehnte.

Repent

Mit diesen deutlichen Worten bin ich aber schon am Ende meiner Kritik an der dritten Staffel von Ray Donovan angekommen. Denn im Großen und Ganzen stellten die neuen Episoden des Dramas eine große Freude für mich dar, die leider viel zu schnell wieder vorrüber war. Nach einem fantastischen Einstieg in die Staffel („Who's the ding, motherfucker?“) gönnte man sich im mittleren Teil eine kleine Verschnaufspause und behandelte abermals das sehr beliebte und für die katholisch erzogenen Donovan-Brüder relevante Thema Religion, bevor man zum Ende noch einmal richtig auf das Gaspedal drückte und die Schlagzahl erhöhte. So ließ man dem Zuschauer wiederum kaum noch Zeit durchzuatmen und raste dem letztendlich blutigen Staffelfinale mitsamt einer schauspielerischen Leistung Liev Schreibers entgegen, die diesem zweifellos eine weitere Emmy-Nominierung einbringen wird. Zu Recht, möchte ich meinen.

Schreiber, der seit dieser Staffel auch als Produzent fungiert, überstrahlt in den neuen Folgen zumeist alles und jeden. Dabei meistert er mit Bravour die schwierige Balance zwischen kühlem, wohlüberlegtem Fixer und hoch emotionalem, voller Energie und Wut geladenem Mann der Tat, dessen größte Stärke sein eklatanteste Schwäche zugleich ist: sein Kontrollwahn. Dieser hat ihm die Reputation eingebracht, die in Staffel drei letztlich zu der Unternehmerfamilie Finney führt, wo er die Chance auf ein legales Geschäft in Aussicht gestellt bekommt, mit dem er für sich und seine Familie ausgesorgt hätte. Ray Donovan ist stets in Kontrolle und gibt diese nur sehr ungern ab. Der Grund dafür ist die Angst, zum Spielball für andere zu werden und nicht mehr selbst über sein eigenes Leben entscheiden zu können.

Fixing things

Dies spiegelt sich vor allem in Rays finalem Gespräch mit Pfarrer Romero (Leland Orser) wider, dem er sein Herz öffnet und von dem sexuellen Missbrauch berichtet, der ihm wiederfahren ist. Dieses Gefühl, benutzt und emotional wie körperlich schwer verletzt zu werden, möchte Ray nie wieder erfahren, weshalb er sich einen Schutzwall erschaffen hat, der keinen Raum für Kompromisse zulässt. Um zu verhindern, dass er abermals so verletzt wird, kontrolliert er alles und jeden um sich herum. Dass er dabei seine Mitmenschen erdrückt und von sich wegstößt, ist Ray bisweilen gar nicht bewusst. Er kann einfach nicht anders. Erst am Ende wird ihm klar, wie viel er verlieren könnte, wie groß der Schaden ist, den er einst davongetragen hat und den er jetzt anrichtet. Die Worte seines Vaters, dass er von niemandem geliebt wird, weil er so ist, wie er ist, tun besonders weh, weil Ray weiß, dass sie der Wahrheit entsprechen. Hat er überhaupt seine Familie verdient?

Die Augenblicke der Selbstreflexion Rays, der möglichen Einsicht und wenn nicht sogar Läuterung markieren die Höhepunkte dieser Staffel, sowohl dramaturgisch als auch schauspielerisch. Durch die Einführung der Familie Finney, mit dem strikten Oberhaupt Andrew (Ian McShane) an der Spitze und der ambitionierten Paige (Katie Holmes) als dessen Tochter und schärfste Konkurrentin in Personalunion, zeichnete man schon fast überdeutlich eine Parallele zu den Donovans. In einigen Jahren könnten sie sich genau dort wiederfinden, wo sich die Finneys heute befinden: in einem Konstrukt, das der Bezeichnung Familie in seiner Gänze widerspricht, in dem niemand mehr dem anderen vertraut und der persönliche Nutzen stets an vorderster Stelle steht.

Katie Holmes und Ian McShane in der dritten Staffel von %26bdquo;Ray Donovan%26ldquo; © Showtime
Katie Holmes und Ian McShane in der dritten Staffel von %26bdquo;Ray Donovan%26ldquo; © Showtime

Not alive inside

Die Finneys waren ohnehin eines der interessantesten Elemente der dritten Staffel von „Ray Donovan“. Dies lag nicht nur an den mehr oder minder offensichtlichen Parallelen zu den Donovans, sondern auch an dem Effekt, den sie auf Rays und seine mögliche Charakterentwicklung haben könnten. Mit Ian McShane fand man den perfekten Darsteller, der sichtlich Spaß an seiner Rolle des allmächtigen Patriarchen hatte, der es gewohnt war, stets die Kontrolle zu haben. Katie Holmes, die in den letzten Jahren etwas untergetaucht war, überzeugte ebenso als zielgerichtete und skrupellose Geschäftsfrau, die sich dermaßen von ihrem Vater entfremdet hat, dass sie diesen letztlich ans Messer liefert. Doch diese beiden Charaktere verkamen eben nicht nur als mahnende Beispiele für unseren Protagonisten, sondern entwickelten auch ein eigenes Profil, das sie interessant und eigen machte, was man wiederum sowohl den Autoren als auch den Darstellern sehr positiv anrechnen muss.

Die Handlung um die Finneys löste man schlussendlich etwas reißerisch, aber zufriedenstellend (Gastdarsteller Hank Azaria durfte noch einmal in seine Rolle des schmierigen Ed Cochran aus Staffel zwei schlüpfen). Es war vielleicht noch einmal eine Erinnerung an die Fähigkeiten Rays und seines Teams, deren Fixertätigkeit in dieser Staffel nur vereinzelt zum Einsatz kam, am Ende jedoch unmissverständlich klar wurde, wie eingespielt das kurzzeitig aufgelöste Trio um Ray, Avi und Lena ist und dass man sich besser nicht mit diesen anlegen sollte. Schade nur, dass sowohl Katherine Moennig als auch Steven Bauer für die meiste Zeit den absoluten Inbegriff von Nebenfiguren darstellen mussten. Schade, da insbesondere Bauer in Staffel drei mehrfach auftrumpft und gerne wesentlich mehr zu tun bekommen dürfte. Doch vielleicht liegt die Qualität seiner Darbietung auch einfach darin, dass er nur gelegentlich auf den Plan tritt.

We all go together

Nachdem ich bereits etwas Kritik bezüglich einzelner Nebenhandlungsstränge geäußert habe, sollen keineswegs die Geschichten vermeintlicher Nebenfiguren vergessen werden, die sehr positiv auffielen. Mein persönlicher Favorit stellte dieses Jahr Eddie Marsan in seiner Rolle des Terry Donovan dar. Während dessen Parkinson-Erkrankung unaufhaltbar voranschreitet, muss er sich zunächst im Gefängnis durchschlagen (wortwörtlich), aus dem er schließlich von seinem Bruder Ray befreit wird. Mehrere Szenen zwischen Ray und Terry in dieser Staffel waren von Schreiber und Marsan herausragend gespielt. Letzterer verleiht seiner Figur bisweilen so viel Hoffnungslosigkeit und zugleich Gutmenschentum, dass sich einem das Herz öffnet.

Die angedeutete Liebesgeschichte mit der an Ray verzweifelnden Abby hätte ich nun nicht unbedingt gebraucht, trotzdem gefiel mir die Zusammenführung dieser beiden Charaktere ausgesprochen gut. Von der tollen Chemie zwischen Marsan und Paula Malcomson (die übrigens im Finale ganz wunderbar den Folk-Song Will Ye Go, Lassie, Go? zum Besten gab), ganz zu schweigen von „That's the way, aha, aha. I like it, aha, aha.

Mit Terry als neuem Element im Hause Donovan gesellte sich ein neuer Beobachter des familiären Dramas zu den Eheleuten und ihren teilweise stark entfremdeten Kindern. Seine Beziehung zu Bruder Ray nahm ohnehin eine gewaltige Rolle in dieser Staffel ein, was im Finale während Rays Zusammenbruch noch einmal sehr deutlich wurde. Der mögliche Verlust seines Bruders, der nach einer Reihe unglücklicher Ereignisse mit fatalen Schusswunden in der Notaufnahme liegt, bringt für Ray das emotionale Fass zum Überlaufen.

Es ist dieser Moment, in dem Ray auf sein Flehen eine Antwort von einer übernatürlichen, nicht zu erklärenden, höhergestellten Macht erwartet, seinen Bruder zu verschonen und dessen Leben zu retten. Er fleht den Gott an, zu dem er sämtlichen spirituellen Kontakt abgebrochen hatte, nach den schrecklichen Dingen, die ihm durch einen Diener Gottes angetan worden waren. Werden wir in der nächsten Staffel einen Ray Donovan sehen, der wieder mehr im Reinen mit der katholischen Kirche als noch zuvor ist, nachdem Terry letztlich doch weiter unter der Lebenden weilt? Wurde er erhört und hat er im Umkehrschluss Gott, der sein Vertrauen einst so missbraucht hatte, verziehen?

What do you need?

Doch nicht nur der Handlungsstrang um Terry dominierte in Staffel drei von „Ray Donovan“, auch Jon Voight bekam als nicht zu verbessernder Mickey Donovan reichlich zu tun. Der Charakter bleibt weiterhin ein Phänomen, sucht sich Mickey doch immer wieder neue illegale Möglichkeiten, um sich eine goldene Nase zu verdienen. So, wie Sohnemann Ray laut Paige nicht anders kann und permanent Konfrontation und Kampf sucht, ist Mickey nimmermüde, neue kriminelle Operationen auf die Beine zu stellen. Dies führt ihn in Staffel drei mit der armenischen Mafia zusammen, die auf Menschenhandel spezialisiert ist und Mickey schon bald in arge Bedrängnis bringt. Einzig mit der Hilfe von Ray kann er sich aus deren Würgegriff befreien, jedoch ist der Preis, den er dafür zahlen muss, unmenschlich hoch. Terrys schwere Verletzung ist es auch, die Mickey letztlich wohl doch dazu bewegt, seiner Familie den Rücken zu kehren und nach Reno zu ziehen. Stellt sich hier ähnlich wie bei Ray eine Läuterung ein?

Es ist richtig und wichtig, Mickey diesen Schritt machen zu lassen. Sein Konflikt mit Ray benötigt nach drei Staffeln für meinen Geschmack jetzt etwas Luft, wobei ich stark davon ausgehe, dass es Mickey früher oder später wieder in dessen Laufbahn zurückziehen wird. Die Auseinandersetzung zwischen ihm und seinem Sohn war ebenfalls eine der treibenden Kräfte der Staffel, was schlussendlich dazu führte, dass Mickey Ray ausspielen konnte, nachdem Ray sich schon längst auf der Gewinnerstraße wähnte und entspannt einer Zukunft ohne seinen egozentrischen Vater entgegenblickte.

Hier kam es übrigens zu einem weiteren Glanzmoment der Staffel, den ich bereits auf der vorherigen Seite kurz erwähnt hatte: Mickey, der Ray seine größte Schwäche ins Gesicht pfeffert und absolut richtig liegt, dass sein Sohn von niemandem geliebt wird und dieser seinen manipulativen Vater deshalb nicht einfach abschieben kann. Man spürt förmlich, wie es in diesem Moment in Ray brodelt, doch traurigerweise weiß er selbst, dass Mickey mit dieser harten Aussage genau ins Schwarze trifft.

Jon Voight als Mickey in der dritten Staffel von %26bdquo;Ray Donovan%26ldquo; © Showtime
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Out of your control

Ray will geliebt werden. Dies mag sich furchtbar kitschig anhören, doch wenn das Verhalten Rays uns immer wieder eines zeigt, dann, dass er alles für seine Liebsten und Nächsten tut, um von diesen geliebt zu werden. Sein Problem ist jedoch, dass er ihnen dabei nicht zuhört und das tut, was er für richtig hält, wodurch er jeden um sich herum von sich wegstößt. Er ist ein schrecklich einsamer Charakter und die Schuld dafür kann man nicht nur bei seinen bisweilen sehr speziellen Mitmenschen suchen, sondern vor allem auch bei ihm selbst.

Und das wirklich Tragische ist, dass Ray sich darüber im Klaren ist. Er weiß, dass es an ihm liegt. Doch er kann nicht anders. Er kann niemandem mehr vertrauen und er muss ständig in Kontrolle über alles und jeden sein, ansonsten reagiert er über und ist wie ein wilder Stier, der seinen Willen durchsetzen muss. Das abschließende Bild der Staffel - Ray völlig aufgelöst auf dem kalten Steinboden der Kapelle, wo er gerade die Beichte seines Lebens abgegeben hat -, dieses Bild wirft die Frage auf, was für einen Ray Donovan wir in der vierten Staffel zu sehen bekommen werden. Durchlebt er tatsächlich einen Prozess der Läuterung oder ist für ihn schon jede Hoffnung zu spät? Wir werden es sehen.

Nach einer sehr guten zweiten Staffel des Showtime-Dramas führt David Hollander Ray Donovan mit einer ebenfalls sehr guten dritten Staffel gekonnt weiter. Über den visuellen Stil der Serie muss man fast keine Worte mehr verlieren - mit einer unnachahmlichen Präzision sowie den wohlüberlegten Bildkompositionen und Kameraeinstellungen bewegt man sich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau, ohne dabei zu viele Experimente zu wagen. Doch diese braucht das Format auch nicht, denn „Ray Donovan“ ist vor allem düsteres Charakterdrama in Reinform, dessen bestechende Optik eher Bonus als alles andere ist.

Als großer Anhänger der Show blicke ich gespannt der kommenden vierten Staffel und all den neuen Möglichkeiten für die Serienmacher entgegen, die uns Zuschauer erwarten könnten. Die Dramaserie hat sich meiner Meinung nach Jahr für Jahr verbessert und immer wieder eine kleine Schippe mehr draufgelegt, während sie weiterhin recht unbemerkt unter dem Radar vieler Serienfans fliegt. Warum eigentlich?

Verfasser: Felix Böhme am Samstag, 17. Oktober 2015
Episode
Staffel 3, Episode 12
(Ray Donovan 3x12)
Deutscher Titel der Episode
Bilder im Kopf
Titel der Episode im Original
Exsuscito
Erstausstrahlung der Episode in den USA
Sonntag, 27. September 2015 (Showtime)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Montag, 14. Dezember 2015
Autoren
David Hollander, William Wheeler
Regisseur
David Hollander

Schauspieler in der Episode Ray Donovan 3x12

Darsteller
Rolle
Paula Malcomson
Eddie Marsan
Dash Mihok
Steven Bauer
Avi
Pooch Hall
Devon Bagby
Kerris Dorsey
Jon Voight

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