Die The Big C-Darstellerin liebt Meryl Streep und wurde fĂŒr ihre Rolle in dem Blickbuster „The Truman Show“ so hergerichtet, möglichst wie Meryl auszusehen. Die Filmfigur trĂ€gt auĂerdem den Vornamen der Grande Dame.
Das Talent wird der gebĂŒrtigen New Yorkerin Laura Linney offenbar von ihrem Vater, dem bekannten Dramaturgen Romulus Linney, in die Wiege gelegt. Auch wenn sie nach der Scheidung ihrer Eltern bei ihrer Mutter, die Krankenschwester ist, aufwĂ€chst, hat die Theaterszene einen groĂen Einfluss auf die Entwicklung von Linney. Nach der Highschool studiert sie Schauspiel an der Brown und spĂ€ter auch an der renommierten Julliard School, wo sie 1990 ihren Abschluss macht. Ihr DebĂŒt gibt sie auf der BĂŒhne, doch nur zwei Jahre spĂ€ter hat sie ihre erste Rolle in dem Drama „Lorenzos Ăl“ (1992).
Nach einigen weiteren kleinen Rollen in Spielfilmen erlangt Linney gröĂere Aufmerksamkeit als sie 1996 in dem Thriller „Zwielicht“ Richard Geres Ex-Freundin spielt. Clint Eastwood ist so beeindruckt von ihrer Darstellung in dem Film, dass er ihr prompt eine Rolle in seinem nĂ€chsten Film - „Absolute Power“ (1997) anbietet. Daraufhin folgt „Die Truman Show“ (1998) neben Jim Carrey. Weitere Blockbuster, in denen die Schauspielerin mitwirkt, sind „Mystic River“ (2003), Das Leben des David Gale (2003) und „TatsĂ€chlich Liebe“ (2003), sowie in dem Horror-Film „Der Exorzismus von Emily Rose“ (2005). Im Jahr 2010 erscheint sie in dem Drama „Morning“ und in der Komödie „Sympathy for Delicious“ auf der Leinwand. Die Komödie „The Details“ dreht sie 2011.
Laura Linney ist insgesamt sechs Mal fĂŒr den Golden Globe nominiert und gewinnt ihn zum ersten Mal fĂŒr die Hauptrolle der PrĂ€sidentinnen-Ehefrau in der Miniserie John Adams (2008), fĂŒr die sie ebenfalls den Emmy mit nach Hause nehmen kann. Mit zwei weiteren Emmys wird sie fĂŒr ihre wiederkehrende Rolle in der Kultsitcom Frasier (2004) und ihre Darbietung in dem TV-Drama „Wild Iris“ (2002) geehrt.
Laura Linney ist zwar keine Schauspielerin, die auf der Hollywood-A-List steht, doch ihre Rollen in einigen Blockbustern als auch in diversen sonderbaren Independentfilmen werden stets von Kritikern gewĂŒrdigt. Bereits drei Mal wird sie fĂŒr den Oscar nominiert. Im Jahr 2001 das erste Mal fĂŒr ihre erste Hauptrolle in dem Drama „You Can Count on Me“, das zweite Mal drei Jahre spĂ€ter als beste Nebendarstellerin in „Kinsey“ und zuletzt 2008 fĂŒr die Hauptrolle in der Komödie „Die Geschwister Savage“.
Ihren zweiten Golden Globe erhĂ€lt sie fĂŒr ihre Rolle der krebskranken Vorstadtehefrau in der Showtime-Serie The Big C im Jahr 2011. Doch die Freude ĂŒber den Preis wird durch den Tod ihres Vaters ĂŒberschattet, der kurz vor der Verleihung an Krebs gestorben war. FĂŒr die zweite Staffel von „The Big C“ wird sie erneut fĂŒr einen Golden Globe nominiert. Die vierte Staffel der Serie wird als „Miniserie“ und Spielfilmreihe realisiert. So kann Linney bei dem Emmys im Bereich Miniserie antreten und einen Hauptdarstellerinnen-Emmy abstauben.
Nach dem Serienende wendet die Darstellerin sich wieder den Filmen zu und erscheint in „Mr. Holmes“ (2015), „Genius“ (2016) und „Sully“ (2016). Ihre nĂ€chste Serienhauptrolle ĂŒbernimmt Linney 2017 in der Netflix-Produktion Ozark.
Mit Schauspielkollegen Liam Neeson verbindet sie eine enge Freundschaft. Er war auch derjenige, der sie bei ihrer zweiten Hochzeit mit dem Immobilienmakler Marc Schauer im Mai 2009 vor den Traualtar fĂŒhrte. Die beiden waren seit 2007 verlobt. Ihre erste Ehe fĂŒhrte Laura Linney fĂŒnf Jahre lang mit David Adkins (1995-2000). Am 8. Januar 2014 konnten Linney und Schauer ihren ersten Nachwuchs willkommen heiĂen, Sohn Bennett Armistead Schauer. Die Mutter war bei der Geburt bereits 49 Jahre.
WĂ€hrend ihre Erfolgsserie „The Big C“ erst Ende April 2013 in den USA in die finale, vierte Staffel geht, hat Laura Linney schon heute einen guten Grund zu feiern: Ihren 49. Geburtstag. Sie kann bereits auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurĂŒckblicken.