Once Upon a Time 5x12

Für die Helden aus Once Upon a Time geht es in der Episode Souls of the Departed in die Unterwelt. Dort stoßen sie auf der Suche nach Hook (Colin O'Donoghue) auf viele Bekannte Charaktere, die das Reich der Lebenden bereits vor geraumer Zeit verlassen haben.
Unfinished Business
Bevor Emma (Jennifer Morrison) neben ihren Freunden in der Unterwelt erwacht, bekommt sie eine Warnung von Neal (Michael Raymond-James), die Gefahren der Unterwelt besser nicht auf sich zu nehmen. Doch dafür ist es nun zu spät. Sie stürzt sich mit ihren Gefährten mitten ins Abenteuer, das sie in eine Unterwelt führt, die einer bizarren Form von Storybrooke gleicht.
Während sich die Gruppe aufteilt, um Hinweisen auf Hooks Verbleib nachzugehen, bekommen wir ins Flashbacks Szenen aus dem Konflikt von Snow White (Ginnifer Goodwin) und Regina (Lana Parrilla) zu sehen, in denen sowohl Cora (Barbara Hershey) als auch der Vater der Evil Queen (Tony Perez) versuchen, auf ihre Weise für das Glück ihrer Tochter zu sorgen.
Dieses Familiendreieck ist auch Gegenstand der Geschehnisse in der Unterwelt. Cora benutzt Henry Senior im Auftrag von Hades (Greg Germann) als Druckmittel, um Regina zu zwingen, die Unterwelt wieder zu verlassen. Doch Regina lässt sich nicht beirren und entscheidet sich, an der Seite ihrer Freunde zu bleiben, was überraschenderweise positive Konsequenzen für ihren Vater zur Folge hat. Cora muss sich allerdings auf eine harte Strafe für ihr Versagen gefasst machen.
In der Zwischenzeit erhält Rumpel (Robert Carlyle) bei seiner Begegnung mit Peter Pan (Robbie Kay) ein Mittel, um mit Hook zu kommunizieren. Doch Emmas Versuch, an dessen Grab mit dem ehemaligen Piraten Kontakt aufzunehmen, trägt zunächst keine Früchte.
Beneath the World of the Living
Mit der Jubiläumsepisode Souls of the Departed feiert Once Upon a Time seine 100. Folge. Aus diesem Anlass mischen sich Cameo-Auftritte vieler Bekannter Figuren mit der aktuellen Storyline. Dabei stehen vor allem Regina (Lana Parrilla) und ihre Entwicklung zur Seite des Lichts im Zentrum.
Der Blick in die Vergangenheit liefert in erster Linie mehr Aufschluss über Reginas Motivation, ihren Vater nicht noch einmal leiden sehen zu können und sich zudem von Coras (Barbara Hershey) Einfluss loszusagen. Dafür wird allerdings auch abermals ihr Konflikt mit Snow White aufgetaut, der in der fünften Staffel mittlerweile wirklich wie kalter Kaffee wirkt.
Dafür trafen die Szenen in der Unterwelt zwischen ihr und ihrem Vater den richtigen Nerv. Und gerade Lana Parrilla und Tony Perez machen ihre Sache wirklich gut. Lediglich Henrys (Jared Gilmore) Reaktion auf seinen Großvater hätte ruhig ein wenig emotionaler sein dürfen.

Cameo-Parade
Das Wiedersehen mit Peter Pan (Robbie Kay) baut viele potentielle Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Einbindung von dessen Figur für kommende Ereignisse auf. Sidney (Giancarlo Esposito) wurde sinnvoll in die Flashbacks eingebunden, während der Auftritt der blinden Hexe (Emma Caulfield) ein wenig in der Luft hing.
Davids (Josh Dallas) lockerer Zwillingsbruder ist eindeutig der interessantere Charakter von den beiden. Wenn jetzt noch Snow (Ginnifer Goodwin) mit einem bösen Zwilling ausgetauscht wird, würden sie vielleicht endlich ein spannendes Paar abgeben. Keinen Austausch Bedarf Neal (Michael Raymond-James), der sich mit Emma eine charaktertreue, kurze, aber schöne Szene teilt. Doch die Sache hat natürlich einen Haken, denn schließlich ist Hook jetzt ihre Nummer eins. Auch wenn wir wenig Fortschritt in Bezug auf die Suche nach ihm präsentiert bekommen, so lässt sich von seinem Erscheinungsbild ableiten, dass er nicht gerade das Wellnesspaket für seinen Unterwelt-Urlaub gebucht hat.
Greg Germanns Auftritt als Hades lies ein gewisses Maß an Charisma und unterschwelliger Macht aufblitzen, sodass sein Einstand bisher zumindest als ordentlich einzustufen ist. Auf die mäßig gelungenen CGI-Haare sollte man in Zukunft allerdings vielleicht lieber verzichten.
Storybrooke mit Filter vor der Kamera als Repräsentation der Unterwelt lässt sich sicherlich von zwei Seiten betrachten: Natürlich könnte man es einfach als unkreatives Set-Recycling aus Budget-Gründen ansehen. Vielleicht kann man im gleichen Zug aber auch argumentieren, dass es nachvollziehbar ist, dass für die Toten gerade der Ort als Gefängnis gilt, der zentraler Angelpunkt ihres unfreiwilligen Dahinscheidens war.
Fazit
Souls of the Departed leitet die zweite Hälfte der fünften Staffel in aufbauender Funktion ein. Es werden neue (alte) Figuren vorgestellt, welche noch eine Rolle spielen dürften, während gleichzeitig Reginas Wandel zur Heldin und ihre Motivation, ihren Freunden zu helfen, noch einmal deutlich unterstrichen wird.
Der Trailer zur nächsten Episode „Once Upon a Time“:
Verfasser: Tim Krüger am Montag, 7. März 2016Once Upon a Time 5x12 Trailer
(Once Upon a Time 5x12)
Schauspieler in der Episode Once Upon a Time 5x12
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