Once Upon a Time 5x11

Once Upon a Time 5x11

Eine Horde Dark Ones bedeutet Lebensgefahr fĂŒr die Bewohner der Stadt in Once upon a Time, weshalb Emma verzweifelt versucht, Hook an der AusfĂŒhrung seiner PlĂ€ne zu hindern. Reicht es, an das Gewissen ihres Geliebten zu appellieren?

Die Bewohner von Storybrooke in der Episode „Swang Song“ der US-Serie „Once upon a Time“ / (c) ABC
Die Bewohner von Storybrooke in der Episode „Swang Song“ der US-Serie „Once upon a Time“ / (c) ABC
© ie Bewohner von Storybrooke in der Episode „Swang Song“ der US-Serie „Once upon a Time“ / (c) ABC

Die Dark Ones versuchen in der Episode Swan Song der US-Serie Once Upon a Time, ihren Platz in der Unterwelt mit den Lebenden in Storybrooke zu tauschen. Damit dies nicht geschieht, muss Emma (Jennifer Morrison) Hook (Colin O'Donoghue) davon ĂŒberzeugen, von seinem Racheplan abzusehen. Doch sind die dunklen Kreaturen ĂŒberhaupt noch aufzuhalten?

What kind of man do you want to be?

ZunĂ€chst bekommen wir noch ein paar fĂŒr die Folge relevante Teile aus Hooks Vergangenheit serviert: Sein krimineller Vater ĂŒberließ ihn und seinen Bruder eines Nachts ihrem Schicksal und flĂŒchtete, um seine eigene Haut zu retten.

Jahre spĂ€ter testete Regina (Lana Parrilla) als damalige Evil Queen die Willenskraft des Piraten, indem sie von ihm verlangte, seinen Vater umzubringen, welchen sie ausfindig gemacht hatte. ZunĂ€chst scheint er seinem Vater verzeihen zu wollen, doch als er zu der Meinung kommt, dass dieser nicht aus seinen Taten gelernt und sich verĂ€ndert hat, tötet er ihn schließlich doch.

In der Gegenwart befinden sich alle Bewohner der Stadt in höchster Gefahr, denn sie erhalten von der ĂŒbermĂ€chtigen Gruppe der Dark Ones ein Mal des FĂ€hrmanns, um den Platz in der Unterwelt mit den dunklen Gestalten zu tauschen. Bevor es dazu kommen kann, stehen sich alle Beteiligten noch einmal gegenĂŒber und Emma versucht in großer Verzweiflung, ihren Geliebten davon abzubringen, sie alle in den Abgrund zu stĂŒrzen.

Dieser lenkt zwar gerade noch rechtzeitig ein, sieht jedoch die einzige Möglichkeit, die Dunkelheit zu vernichten, in seinem eigenen Tod mittels Excalibur. Damit ist die Gefahr zwar zunĂ€chst gebannt, doch Emma verliert dabei eben auch ihre große Liebe. Selbst die Dunkelheit scheint nicht vernichtet, denn Gold (Robert Carlyle) hat sich geschickt der gesammelten KrĂ€fte aller Dark Ones bemĂ€chtigt. Zumindest ist er gewillt, Emma den Weg in die Unterwelt zu öffnen, denn sie und ihre Freunde sind fest entschlossen, den verstorbenen Hook von den Toten zurĂŒckzuholen.

Dark deceptions and lost love

Das Mid Season-Finale Swan Song startet relativ behĂ€big mit einer Geschichte aus Hooks (Colin O'Donoghue) Vergangenheit, um dem Zuschauer unter anderem vor Augen zu fĂŒhren, dass Hook sich nicht zum ersten Mal fĂŒr seine Rache entscheiden wĂŒrde, sollte es denn so kommen.

Im Anbetracht seiner ultimativen Entscheidung in der Gegenwart entpuppt sich das Ganze allerdings als marginal relevante Randgeschichte, denn schließlich ringt er sich dazu durch, das Richtige zu tun. Das ist auch definitiv die stĂ€rkste Szene der Episode, in der besonders Jennifer Morrison den emotionalen Kern der Romanze zwischen Hook und Emma trifft. Nicht immer ging der Funke ihrer Beziehung auch auf den Zuschauer ĂŒber, doch dieses Mal kann ihr gemeinsamer Auftritt ĂŒberzeugen. Zudem wissen wir nun noch von einem Halbbruder des Piraten, den wir in der Zukunft bestimmt zu Gesicht bekommen werden.

Mit dem Tod von Hook hĂ€tte die Episode ein durchaus rundes Ende gehabt, doch durch die EinfĂŒhrung eines etwas willkĂŒrlichen magischen Tricks wandern die KrĂ€fte der Dark Ones nun zu Rumpel. Wie er an den Dolch gelangt ist, der sich eigentlich als Teil Excaliburs auflöste, ist nicht ganz klar. Wenn er die Macht des Dolches beziehungsweise den Dolch selbst zu sich leitete, wo ist dann Excalibur? Seine RĂŒckkehr zur dunklen Seite ist einerseits gut, denn Robert Carlyle gibt als Bösewicht sicherlich seine beste Figur und einen etablierten Gegenspieler ab.

Andererseits dreht sich nun seine Charakterentwicklung sowie seine Beziehung zu Belle (Emilie de Ravin) erneut im Kreis. Da ist es schon ein wenig frustrierend, dass Belle nach einer kleinen Geste schon wieder in Rumpels Arme zurĂŒckkehrt, obwohl sie in der Folge zuvor noch groß verkĂŒndete, dass er ihr Herz bereits zu oft gebrochen hat. Wieder ahnt sie nichts von seiner Wandlung zum Bösen, doch dieses Mal wird die Möglichkeit auf ein Kind (und die Einbeziehung von Emilie de Ravins Schwangerschaft) suggeriert. Doch durch besagte Redundanz lĂ€sst sich ihrer Beziehung zumindest von meinem Standpunkt aus nicht mehr sonderlich viel Anteilnahme abgewinnen.

WĂ€hrend Zelena (Rebecca Mader) auf unterhaltsame Weise von ihrer Schwester zurĂŒck nach Oz geschickt wurde, stellt sich mir im selben Zug die Frage, welches Interesse Regina (Lana Parrilla), vor allem aber Robin, daran haben könnten, Hook aus der Unterwelt zu befreien. Mindestens einer von beiden hĂ€tte eigentlich zurĂŒckbleiben und auf das Kind aufpassen können. Vielleicht wollen sie Robin ja gegen Neal eintauschen (Wunschdenken...). Auch um Henry (Jared Gilmore) machen sich die Erwachsenen seltsamerweise ziemlich wenig Sorgen, obwohl die Unterwelt nicht gerade der sicherste Ort sein dĂŒrfte. Ebenso war die ziemlich frĂŒhe Resignation der Charmings, die ihr Handeln sonst so oft auf Hoffnung basieren lassen, ziemlich untypisch fĂŒr das Heldenpaar.

Josh Dallas und Ginnifer Goodwin in „Once upon a Time“
Josh Dallas und Ginnifer Goodwin in „Once upon a Time“ - © ABC

Die Besatzung aus Camelot wurde dieses Mal außen vor gelassen und hatte dadurch gar keinen Einfluss auf den Ausgang der Geschehnisse. Dabei hĂ€tte man, wenn Arthur (Liam Garrigan) schon als Bösewicht etabliert wird, ihn eventuell sterben lassen und mit Rachegedanken in der Unterwelt gegen unsere Helden schicken können. Dieser Punkt ist allerdings auch ein Vorteil des Schlussteils der Episode: Wenn Once Upon a Time wieder zurĂŒckkehrt, erwarten uns jede Menge alte Gesichter in der Unterwelt, die nur auf eine Gelegenheit gewartet haben: die Helden aus Storybrooke noch einmal in ihre Finger zu bekommen. Das ist definitiv eine spannende PrĂ€misse fĂŒr den kommenden Handlungsstrang.

Fazit

Swan Song braucht ein wenig, um in die GĂ€nge zu kommen und nimmt dadurch erst zum Schluss an Fahrt auf. Die „Rumbelle“-Romanze dreht sich enttĂ€uschenderweise im Kreis, wĂ€hrend eine gute Leistung von Colin O'Donoghue und vor allem Jennifer Morrison in einem emotionalen Finale gipfelt. Zu guter Letzt wird Once Upon a Time mit einer interessanten PrĂ€misse fĂŒr kommende Episoden in die Pause geschickt.

Der Trailer zur nĂ€chsten Episode, „Souls of the Departed“ (5x12), der US-Serie „Once upon a Time“:

Verfasser: Tim KrĂŒger am Montag, 7. Dezember 2015

Once Upon a Time 5x11 Trailer

Episode
Staffel 5, Episode 11
(Once Upon a Time 5x11)
Deutscher Titel der Episode
Schwanengesang
Titel der Episode im Original
Swan Song
Erstausstrahlung der Episode in den USA
Sonntag, 6. Dezember 2015 (ABC)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Mittwoch, 16. November 2016
Autoren
Edward Kitsis, Adam Horowitz
Regisseur
Gwyneth Horder-Payton

Schauspieler in der Episode Once Upon a Time 5x11

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