Once Upon a Time 4x10

WÀhrend der Fluch der Snow Queen sich in der Once Upon a Time-Episode Fall unaufhaltsam auf Storybrooke zubewegt, unternehmen die Bewohner verzweifelt letzte Versuche, das drohende Chaos abzuwenden. Doch durch Golds (Robert Carlyle) PlÀne geraten sie an eine weitere Person, die im Verborgenen gegen sie arbeitet.
I don't have time for everyone else
Ingrids Fluch steht kurz davor, Storybrooke zu treffen. Die Feen arbeiten mit Hochdruck an einem möglichen Impfstoff, doch dafĂŒr benötigen sie Anna (Elizabeth Lail) oder einen persönlichen Gegenstand von ihr. Aber von diesem Gegenstand in Form der Halskette, kann Elsa sich nicht trennen, da sie die Kette benutzen will, um ihre Schwester aufzuspĂŒren.
Deren Geschichte in Arendelle verlĂ€uft nun wieder synchron zur Hauptstory, da sie nach 30 vergangenen Jahren aus ihrem Dasein als Eisklotz auftaut. Auch sie ist auf der Suche nach einem Artefakt, welches die Macht besitzt, sie wieder mit ihrer Schwester zu vereinen. Doch ihren BemĂŒhungen, den âWishing Star â zu finden, wird ein jĂ€hes Ende bereitet: Hans (Tyler Jacob Moore) und seine BrĂŒder erweisen sich als hartnĂ€ckige Rivalen, nachdem auch sie taufrisch und mit Rache als Agenda dafĂŒr sorgen, dass Anna zusammen mit Kristoff (Scott Michael Foster) in einer Truhe auf dem Grund des Meeres landet.
In ihrer Verzweiflung ĂŒber ihre vergebene Suche nach ihrer Schwester gelingt ihr, was sie nicht fĂŒr möglich gehalten hatte: Annas AnhĂ€nger entpuppt sich als der âWishing Starâ und lĂ€sst Elsas sehnsĂŒchtigen Wunsch, wieder mit ihrer Schwester vereint zu sein, RealitĂ€t werden. Beide tauchen vor den Augen von Elsa und Emma (Jennifer Morrison) am Strand in der Truhe auf, bevor diese zu ihrem nassen Grab werden kann. Es kommt also zur lang ersehnten Wiedervereinigung der Geschwister aus Arendelle.
Annas Auftauchen kann die Stadt jedoch nicht vor der bevorstehenden Bedrohung retten, denn Gold setzt seinen Plan mit Hilfe von Hook (Colin O'Donoghue) in die Tat um. Dieser lÀsst die Feen von seinem Zauberhut absorbieren, um so die Ketten des Dolches abstreifen zu können. Damit macht er allerdings auch Storybrookes Hoffnung auf einen Impfstoff zunichte. Die Bewohner sehen sich jetzt gezwungen, Vorkehrungen gegen den Fluch zu treffen, der die Stadt nun mit absoluter Sicherheit und voller Wucht treffen wird.
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Get as far away from me as possible
Fall bringt die letzten wichtigen Akteure dieser Storyline nach Storybrooke. Dabei wirkt die Episode ein wenig lang gestreckt. Letztendlich liegt der Fokus eindeutig auf dem bevorstehenden Fluch, der ihm wahrsten Sinne des Wortes als drohende Wolke ĂŒber der Episode schwebt.
An vielen Stellen entsteht der Eindruck, dass man problemlos die eine oder andere Stelle hĂ€tte trimmen können, ohne dabei essentielle Elemente der Geschichte auszulassen. Dass der Fluch in diesem Stadium der Story nicht mehr aufgehalten wird, erschlieĂt sich einem schnell. Deswegen habe ich die ganze Episode eigentlich nur darauf gewartet, dass er die Stadt endlich trifft, denn die von den Bewohnern mittlerweile sehr oft betonte PrĂ€misse klingt vielversprechend und spannend.
Die Darstellung der Figuren nimmt eine tendenziell positiv Richtung. Auf der negativen Seite muss ich sagen, dass Hans einen als Bösewicht absolut kalt lĂ€sst. Vielleicht irritiert mich allein schon, dass er vor allem mit diesem Grinsen optisch den Eindruck macht, als ob er sich auf dem Weg vom Set von Beverly Hills, 90210 verlaufen hat. An dieser Stelle dĂŒrfen sich gerne die „Frozen“-Kenner melden, da ich den Film nicht mehr so im GedĂ€chtnis habe. Allerdings dachte ich, es wĂ€re am Ende klar, dass er nicht mehr die Möglichkeit hat, den Thron zu ĂŒbernehmen, egal welche UmstĂ€nde eintreten. Da haben sich die OUAT-Autoren wohl ein wenig kĂŒnstlerische Freiheit genommen.
Gefallen hat hingegen einmal mehr Mr. Gold mit seinen Deals und PlÀnen. Seine Analogie zwischen den Feen und Ungeziefer war herrlich gemein und er scheint seinem alten Muster treu zu bleiben. Allerdings erweitert sich sein Egoismus jetzt immerhin auf Henry (Jared Gilmore) und Belle (Emilie de Ravin). [actor Elizabeth Lail] legte als Anna einen gewohnt erfrischenden und energetischen Auftritt hin und auch Georgina Haig als Elsa machte einen guten Eindruck. Auch Mary Margaret Ginnifer Goodwin trat endlich einmal stÀrker auf, als es in dieser Staffel bisher der Fall war. Vor ihrem Blick zu David (Josh Dallas), nachdem sie der Fluch trifft, wollte ich am liebsten in Deckung gehen.
Es bleiben noch ein paar Fragen fĂŒr die nĂ€chste Episode: Kann Regina ihren Zauber, mit dem sie sich eingeschlossen hat, nicht einfach selbst wieder brechen? Robin Hoods (Sean Maguire) Plan, sich an einen Baum zu Ketten, dĂŒrfte auch nicht wirklich gut gehen, wenn der Fluch ein wenig lĂ€nger beziehungsweise mehrere Tage lang andauert. Kristoff (Scott Michael Foster) dĂŒrfte zudem nicht immun gegen den Fluch sein. Das könnte direkt Ărger fĂŒr Anna, Emma und Elsa bedeuten.
Fazit
Eine etwas langgezogene Episode mit einigen FĂŒller-Elementen, die jedoch nichtsdestotrotz auch mit einigen gelungenen Momenten aufwarten konnte. Fall dient eindeutig als Aufbaufolge fĂŒr das kommende Finale des Frozen-Plots. Allein der kurze Trailer der nĂ€chsten Episode kĂŒndigt eindeutig an, dass nĂ€chste Woche die Funken fliegen werde. Darauf kann man bereits mit berechtigter Vorfreude blicken.
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Der Trailer zur nĂ€chsten âOnce Upon a Timeâ-Episode:
Verfasser: Tim KrĂŒger am Montag, 1. Dezember 2014Once Upon a Time 4x10 Trailer
(Once Upon a Time 4x10)
Schauspieler in der Episode Once Upon a Time 4x10
Was bedeutet eigentlich „TBA“ in der Anzeige bei EpisodenfĂŒhrern?