NCIS 10x19

Ăber die Jahre hinweg wurde bei NCIS immer wieder McGees Vater erwĂ€hnt und die Probleme, die zwischen Vater und Sohn existieren, aber nie hatten wir die Möglichkeit einer Konfrontation beizuwohnen oder der Sache auf den Grund zu gehen. Es liegt daran, dass McGee (Sean Murray) kaum Kontakt zu seinem Vater (Jamey Sheridan), dem Navy-Admiral, hat. Bis zu dieser Episode, Squall, in der das Team den Mord an einem Offizier untersucht.
Der Haken - der Admiral befindet sich an Bord desselben Schiffes, wo das Opfer aufgefunden wird. Die Begegnung zwischen McGee und seinem Vater ist daher unausweichlich und endet nicht wirklich positiv. Man kann an der Stelle erwĂ€hnen, dass die NCIS-Autoren tatsĂ€chlich jeden Agenten mit einem Vaterproblem ausgestattet haben. Nun, Zivas (Cote de Pablo) Vater ist jetzt tot, wĂ€hrend Gibbs (Mark Harmon) und Tony (Michael Weatherly) eine Art Frieden mit ihren VĂ€tern abgeschlossen haben. Also bleibt nur noch McGee, der klaren Tisch machen kann. Das ist natĂŒrlich umso schwerer, wenn der Admiral (Jamie Sheridan) ihn fĂŒr einen „overpaid paper pusher“ hĂ€lt.
McGee: „Your family was the Navy.“
Admiral McGee: „Still is, boy.“
Die Bekanntschaft mit solchen Problemen bringt natĂŒrlich das ganze Team auf die Barrikaden, um McGee zu helfen und ihn zu ermutigen, dem Vater in die Augen zu schauen und auszusprechen, was Tim auf dem Herzen liegt.
Apropos Herzensangelegenheiten: Man kann wirklich nicht sagen, wohin die Reise von Ziva und Tony fĂŒhrt. Beide schauen einander auf die Finger, was potentielle love interests betrifft und Tony geht sogar soweit, den DiNozzo vor dem DiNizzo zu verdĂ€chtigen, den Agenten Stan Burnley, hinter Ziva her zu sein. Aber dieser schlĂ€gt Entwarnung - er ist verlobt.
Nach wie vor bleibt das Fragezeichen, wohin das Spielchen zwischen Tony und Ziva fĂŒhrt.
Innerhalb der Untersuchung findet Gibbs heraus, dass es sich fĂŒr Admiral McGee das Spiel ausgespielt hat. Er kandidiert zwar fĂŒr einen Sitz im WeiĂen Haus, aber sein Körper macht nicht mehr mit. Er hat unheilbaren Krebs und hat diese Nachricht keinem Familienmitglied mitgeteilt. Das macht die Figur nicht liebenswerter, aber ein Vater ist ein Vater und die Aufnahme von McGee-Sohn, in dessen Auge eine kleine TrĂ€ne erscheint, sagt alles.
Admiral McGee: „My relationship with my son is none of your damned business.“
Gibbs: „You make him think he's nothing. You're the one with nothing.“
Gibbs ist derjenige, der regelmĂ€Ăig anderen die Wahrheit ins Gesicht sagt - ob Admiral oder VerdĂ€chtiger. Zwischenzeitlich ist sogar der Admiral unter Verdacht, aber wie er selbst gesteht, ist er ein „son of a bitch“ nur kein Mörder. Der ist nĂ€mlich in der Umgebung des Admirals zu finden und ein Ergebnis der Philosophie des Admirals - alles fĂŒr den Job.
Man sieht, wohin diese Hingabe fĂŒhren kann - man lĂ€sst seine NĂ€chsten zurĂŒck und steht irgendwann allein da. Daher auch Gibbs Ratschlag an Tim seinen „kleinen“ Bruder, den von McGee betreuten Jungen, nicht aufzugeben - nicht andere ausschlieĂen, sondern sie reinlassen, ihnen klar machen, was man macht und warum...
Verfasser: Mariano Glas am Donnerstag, 28. MĂ€rz 2013(NCIS 10x19)
Schauspieler in der Episode NCIS 10x19
Was bedeutet eigentlich „TBA“ in der Anzeige bei EpisodenfĂŒhrern?