How I Met Your Mother 7x23

Das Finale der siebten Staffel von How I Met Your Mother besteht aus dem Zweiteiler The Magician's Code (1) und The Magician's Code (2), in dem es um die Geburt von Lilys Kind geht und in welchem offenbart wird, wen Barney heiratet. Die Episoden erhalten bei uns jeweils Einzelreviews (hier geht es zum Review von The Magician's Code (2)).
The Magician's Code (1)
In Good Crazy schickte Lily (Alyson Hannigan) den ĂŒbervorsichtigen Marshall (Jason Segel) zusammen mit Barney (Neil Patrick Harris) nach Atlantic City, um einen trinken zu gehen und vor der Geburt zu relaxen. Dabei haben die beiden ihr Handy fĂŒr eine Stunde ausgeschaltet. In dieser Stunde setzten bei Lily die Wehen ein und Marshall und Barney waren zu betrunken, um selbst nach Hause zu fahren. Nun muss eine Lösung her. Zudem spricht Marshall wegen der rauhen Mengen an Alkohol, die er getrunken hat, wie Meister Yoda aus „Star Wars“.
Lily muss sich also auf ihre anderen Freunde verlassen: Ted (Josh Radnor) und Robin (Cobie Smulders) und versucht, noch etwas in den Wehen auszuharren. Ablenkung sollen Geschichten bringen - wie etwa die schlimmste Taxifahrt aller Zeiten, Marshall in merkwĂŒrdigen Hosen oder Barney als Terminator. Doch natĂŒrlich reicht es nicht, Geschichten zu erzĂ€hlen und Ted ruft Lilys Vater Mickey herbei - also die Person, die Lily in dieser Situation gar nicht gebrauchen kann.
NatĂŒrlich arbeitet Barney mit Hochdruck daran, nach New York zurĂŒckzukommen und hat dabei eine kleine Bedingung: Er darf einen „Middle Name“ vorschlagen. Marshall versucht derweil wieder nĂŒchtern zu werden - was bei seinem Pegel gar nicht so leicht ist...
Als die Wehen schlimmer werden, machen sich die Freunde natĂŒrlich endlich auf ins Krankenhaus. Doch Lily möchte durchhalten, bis Marshall endlich da ist und lĂ€sst sich deswegen weitere Geschichten erzĂ€hlen. Sie hĂ€lt sogar kurz ihren Vater aus - wobei die Betonung auf kurz liegt.
Marshall erreicht Lily tatsĂ€chlich rechtzeitig und ihr Sohn bekommt den coolsten zweiten Namen aller Zeiten: „Wait for it“. Willkommen Marvin âWait for itâ Eriksen! Obwohl Hurricane Eriksen auch nicht schlecht gewesen wĂ€re, oder?
ErzÀhlt mir einen Schwank aus unserer Jugend - Oder: The time we...

Der Kniff, Ted und Robin Geschichten erzĂ€hlen zu lassen, ist eine nette Idee, die wieder einmal gemischte Ergebnisse mit sich bringt. Einige Anekdoten wie etwa Teds Klounfall, der die Wohnung zustinkt, bewegen sich auf einem unnötigen FĂ€kalniveau, Robins Neil-Young-Geschichte ist relativ uninteressant, wĂ€hrend Marshalls Hosenmysterium und die Auflösung, dass es sich um eine ungewöhnliche WĂ€scherei handelt, hingegen schon eher zu gefallen weiĂ. Ebenso wie Barneys Terminatorblammage - nackt wie Gott ihn schuf und in Lederkluft mit Pumpgun („Come with me if you want to bang“). Eine weitere Filmhommage wird dem „Breakfast Club“ gezollt, denn die Freunde haben sich bei ihrer KostĂŒmverkleidung nicht abgestimmt und erscheinen alle als Judd Nelsons Figur.
Ein merkwĂŒrdiges Highlight ist die Geschichte um das Geheimnis, wohin die TĂŒr in McLarens Pub fĂŒhrt, deren ErzĂ€hlung mit spannender Musik begleitet wird und mit einem metaphorischen Schrecken aufgelöst wird. Dies passiert aber auch erst am Ende der Episode.
Auch der Gastauftritt von Mickey (Chris Elliott) ist diesmal unterhaltsam ausgefallen, denn er wird gleich doppelt von der Krankenhaussecurity abgefĂŒhrt. Und Robin darf sich als Geburtshelferin von Tieren in ihrer Heimat Kanada empfehlen, inklusive fachmĂ€nnischem Werkzeug. Doch als es richtig zur Sache geht, verliert sie das Bewusstsein.
Yoda-Drunk

Der betrunkene Marshall in Atlantik City ist stellenweise durchaus interessant. In der letzten Episode Good Crazy war er noch so betrunken, dass er Untertitel brauchte, damit man ihn versteht. Nun spricht er wie Yoda, also mit vertauschten Satzteilen und kruder Syntax, was ganz belustigend, aber wahrlich kein BrĂŒller ist.
Etwas spritziger ist hingegen Marshalls Kampf gegen den Geldautomaten, der nicht nur ein paar witzige Videos zeigt, sondern auch „The Legend of Zelda“ (NES-Version) als Herausforderung fĂŒr den betrunkenen zukĂŒnftigen Vater bereithĂ€lt. Ebenfalls ganz witzig ist der epische Kampf gegen die versagenden Beine und Stufen.
Fazit
Kurz vor dem Staffelende legt How I Met Your Mother mit der Episode The Magician's Code (1) leicht zu. Denn in der Episode gibt es allerhand witzige Ideen und Momente, die vielleicht nicht alle genial sind, aber fast immer doch erheiternd.
Dazu kommt die Offenbarung des besten „middle names“ ever und durch die Geburt von Marvin auch endlich der Moment, auf den die Serie die gesamte Staffel lang hingearbeitet hat. Nun bleibt abzuwarten, welche VerĂ€nderungen das Baby bringen wird. Hoffentlich wird es wieder etwas besser als die Hand voll Episoden, die vor dieser kamen.
Weiterlesen im Review zur zweiten Episode des Staffelfinales
Verfasser: Adam Arndt am Donnerstag, 17. Mai 2012(How I Met Your Mother 7x23)
Schauspieler in der Episode How I Met Your Mother 7x23
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