Arnaud de Toledo in Eldorado: Der verarmte Graf mit dem Wundergerät

Arnaud de Toledo

Arnaud de Toledo (Jérémie Renier) ist ein belgischer Graf, von dessen Vermögen nicht viel geblieben ist. Er lebt im Schloss seiner Familie und gilt als Idealist, der fest an seine eigene Erfindung glaubt. In Eldorado ist er überzeugt, ein System gefunden zu haben, mit dem sich Wasser unter der Erde orten lässt.

Gespielt wird der Graf von Jérémie Renier, den deutsche Zuschauer aus „Das Kind“ der Brüder Dardenne und aus „Cloclo“ kennen. Als Inspiration für die Figur nannte das Team Klaus Kinski in „Fitzcarraldo“, einen Mann, der mit einer fixen Idee gegen alle Widerstände anrennt.

Gemeinsam mit dem italienischen Ingenieur Florindo Bonamici sucht de Toledo nach Geldgebern für das Gerät, das die beiden „Omega“ nennen. Die Ölkrise hat Frankreich fest im Griff, und so wird aus der Wassersuche bald die Suche nach Öl. Der Graf muss dafür Zugeständnisse an die Petrochemie machen, die ihm eigentlich fremd ist.

Der Ölkonzern Elf Aquitaine beißt an und schickt den Manager Léo Sarda, der das Verfahren prüfen soll. Zwischen dem Schloss des Grafen und den Büros des Konzerns entsteht ein Spiel aus Versprechen und Erwartungen, das in den sechs Episoden der Miniserie immer größere Kreise zieht und schließlich bis in die Politik reicht.

Das reale Vorbild der Figur ist der belgische Graf Alain de Villegas, der in den 1970er Jahren an der Affäre um die Schnüffelflugzeuge beteiligt war. Von ihm existieren nur wenige Fotos, und nach dem Skandal verliert sich seine Spur.

Jérémie Renier spielt die Rolle von Arnaud de Toledo in der Serie Eldorado im Jahre 2026.

Fakten zu Arnaud de Toledo

Titel: Graf
Herkunft: Belgien
Wohnort: Schloss der Familie de Toledo
Kollege: Florindo Bonamici
Geschäftspartner: Elf Aquitaine
Reales Vorbild: Alain de Villegas

Weitere Charaktere in der Serie Eldorado

Léo Sarda, Florindo Bonamici, Emma Zenatti, Iris de Toledo, de Lestrade und

Weitere Darsteller der Serie Eldorado

Karim Leklou, Laurent Capelluto, Marie Colomb, Clémentine Fargeas und Patrick Chesnais