Desperate Housewives 8x23

Desperate Housewives 8x23

Nach acht Staffeln verabschieden sich die Desperate Housewives fĂŒr immer von ihren Zuschauern. Mit einer Doppelfolge wurde in den USA die letzte Geschichte der verzweifelten Hausfrauen aus der Wisteria Lane und ihrer Heimatstadt Fairview erzĂ€hlt. Das Serienjunkies.de-Review zum Serienfinale.

Der letzte Auftritt der „Desperate Housewives“ / (c) ABC
Der letzte Auftritt der „Desperate Housewives“ / (c) ABC

Acht Jahre lang sorgten die Desperate Housewives bei den Zuschauern fĂŒr spannende, lustige, mysteriöse, bisweilen lĂ€cherliche und tödliche Unterhaltung. Doch nachdem die Serie den Glanz der ersten Staffeln deutlich verloren hatte, entschied man sich beim US-Network bereits im letzten August dafĂŒr, dass die achte Staffel auch die letzte sein soll. WĂ€hrend die verzweifelten Hausfrauen in den ersten fĂŒnf Staffeln zu den Top 15 der erfolgreichsten US-Serien gehörten - und in der Regel sogar zu den Top 10 - ging es ab Staffel sechs quotentechnisch und auch in der Spannungskurve merklich bergab.

SERIENJUNKIES.DE® lĂ€sst das Serienfinale, das in den USA als Doppelfolge in SpielfilmlĂ€nge ausgestrahlt wurde, hier noch einmal Revue passieren.

Die beiden Episoden Give Me the Blame und Finishing the Hat (8x22/8x23) haben es in sich. Ein Prozess, mehrere UmzĂŒge, ein Todesfall, eine Versöhnung, eine Geburt und mehrere NeuanfĂ€nge bestimmen das Serienfinale der Desperate Housewives.

Brees Prozess und die Beziehung zu Trip

Bree (Marcia Cross) wird der Prozess gemacht. Hier mit Scott Bakula in %26bdquo;Desperate Housewives%26ldquo; © ABC
Bree (Marcia Cross) wird der Prozess gemacht. Hier mit Scott Bakula in %26bdquo;Desperate Housewives%26ldquo; © ABC

Bree (Marcia Cross) muss sich vor Gericht im Prozess um Alejandros Tod verantworten. Der konservative Rotschopf ist entschlossen, die Schuld fĂŒr Carlos' Taten und die Verschleierung durch die vier Freundinnen auf sich zu nehmen. Ihr Anwalt Trip (Scott Bakula) möchte das verhindern und appelliert an sie, ihn in die Wahrheit einzuweihen, damit dieser seiner Taktik als Verteidiger anpassen kann.

Überraschenderweise sagt Renee (Vanessa Williams) zu Brees Ungunsten aus, denn Ben (Charles Mesure) wird kurz vor ihrer geplanten Hochzeit verhaftet. Renee entscheidet sich also aus egoistischen Motiven dazu, die Freundinnen zu sabotieren. Derweil hat Gaby (Eva Longoria) SchuldgefĂŒhle und sucht nach einer Lösung, wie sie Bree entlasten kann - sie sucht das klĂ€rende GesprĂ€ch mit Carlos (Ricardo Chavira) und ist bereit, eine Teilschuld auf sich zu nehmen.

Ihr GesprĂ€ch wird von der schwer krebskranken Karen McCluskey (Kathryn Joosten) belauscht. Kurz darauf konsultiert sie Trip und möchte in den Zeugenstand gerufen werden. Sie nimmt die Schuld auf sich - sehr zur VerblĂŒffung aller Anwesenden. Und das kurz bevor Gaby ihr GestĂ€ndnis ablegen kann. Bree wird also freigesprochen und Mrs. McCluskey aufgrund ihrer fortgeschrittenen Krankheit und geringen Lebenserwartung nicht weiter strafrechtlich belangt.

Ende gut, alles gut fĂŒr Bree - wĂ€hrend McCluskey sich als Bauernopfer fĂŒr das Geheimnis der Frauen anbietet. Renee zeigt bei ihrer Aussage vor Gericht, dass ihre Figur zu Recht die unsympathischste ist und ihre Storyline mit Ben scheint auch nur den Weg in die Episode gefunden zu haben, damit irgendjemand heiratet. Ben und Renee sind auf jeden Fall die ĂŒberflĂŒssigsten Figuren im Finale.

Gaby und Carlos sind zumindest bereit, die Schuld fĂŒr ihre Tat aus Notwehr auf sich zu nehmen, was sie vorher nicht waren - sei es aus Angst um ihre Kinder oder aber, um die schwierige und schmerzhafte Vergangenheit geheim zu halten. Somit zeigen sie zum Abschluss noch einmal etwas Charakterentwicklung und Menschlichkeit, auch wenn sie ultimativ zulassen, dass jemand anderes fĂŒr sie den Kopf hinhĂ€lt.

Lynette: Das Jobangebot und die Versöhnung

Die Scavos: Tom und Lynette endlich wieder vereint. © ABC
Die Scavos: Tom und Lynette endlich wieder vereint. © ABC

Katherine Mayfair (Dana Delany) kehrt fĂŒr einen Besuch in die Wisteria Lane zurĂŒck, diesmal ohne ihre Freundin (Julie Benz), denn diese ist nicht mehr lesbisch, wie Katherine zu Protokoll gibt. DafĂŒr hat der andere berĂŒhmte Rotschopf, der einmal hier gewohnt hat, eine prickelnde GeschĂ€ftsidee im GepĂ€ck und möchte Lynette (Felicity Huffman) dafĂŒr als GeschĂ€ftsfĂŒhrerin verpflichten. Lynette hat eine AffĂ€re mit Toms Boss hinter sich, die sie beendet, nachdem sie einsehen muss, dass die GefĂŒhle zu ihrem Mann zu stark sind. Zuvor hat sie ihn gebeten, Tom nach Indien zu versetzen, doch die Verlustangst - und sicherlich auch die Reaktion der gemeinsamen Kinder - ist schließlich der Auslöser fĂŒr ihre MeinungsĂ€nderung.

Also vertragen sich Lynette und Tom (Doug Savant) nach Monaten der Trennung wieder - und auch Tom beendet seine aktuelle Beziehung zugunsten seiner (Noch- und Wieder-)Ehefrau. Doch wie passt das Jobangebot hier herein? War nicht genau das immer einer der GrĂŒnde fĂŒr ihre Spannungen?

Auch fĂŒr dieses Paar gibt es ein Happy End und eine Versöhnung, was eigentlich nicht anders zu erwarten war. Denn wer will schon Lynette mit Toms arrogantem Boss oder Tom mit der recht blass gebliebenen Jane (Andrea Parker) sehen? Außerdem geben die zahlreichen Kinder der beiden genĂŒgend GrĂŒnde, warum sie es erneut versuchen sollten: das nahende Enkelkind, der Abschluss der Mittelstufe, das Beibringen des Autofahrens und noch einiges mehr.

Insgesamt steht fest, dass Lynette einfach ein Workaholic ist, egal ob sie nun eine halbe Fußballmannschaft zu Hause großzieht oder als wichtiger Teil einer großen Firma fungiert. Lynette kann alles und schafft alles. Beruflich, gesundheitlich und familiĂ€r. Nicht einmal der Krebs konnte sie vor einigen Staffeln aufhalten, also auch sicherlich keine popelige Ehekrise.

Susans geheime UmzugsplÀne und die Geburt des Enkelkinds bringen Renees Hochzeit in Gefahr

Susan und Julie in %26bdquo;Desperate Housewives%26ldquo; © ABC
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Susan (Teri Hatcher) beschließt, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen und mit ihrem Sohn M.J, ihrer Tochter Julie (Andrea Bowen) sowie ihrem Enkelkind fortzuziehen. Doch diese PlĂ€ne sowie den Verkauf des Hauses in Fairview hĂ€lt sie zunĂ€chst geheim, bis sie den richtigen Zeitpunkt findet, um ihre Freundinnen einzuweihen. Doch gibt es ĂŒberhaupt diesen perfekten Zeitpunkt? Julies Wehen setzen auf dem Weg zu Renees Hochzeit ein und die Fruchtblase platzt auf das Kleid der baldigen Braut. Nun steht die Entscheidung im Raum: neues Kleid kaufen oder zunĂ€chst ins Krankenhaus?

Die materialistische Renee besteht auf das KleidungsgeschĂ€ft und lĂ€uft zusammen mit Gaby von da aus zu ihrer eigenen Hochzeit, wĂ€hrend die Limousine Julie ins Krankenhaus bringt. Prompt kommen auch Tom, Lynette und Porter (Charles Carver), der Vater des Kindes, in den Kreissaal. Zuvor haben sich Porter und Julie darĂŒber in die Haare gekriegt, ob die beiden es schaffen werden, das Kind gemeinsam großzuziehen. Doch Porter tut sein Bestes dafĂŒr - schließlich arbeitet er in drei Jobs gleichzeitig.

Susan hat bereits wĂ€hrend der achten Staffel mit dem Tod von Mike (James Denton) einen herben Verlust verkraften mĂŒssen und muss nun konsequenterweise ein neues Leben beginnen. Warum also nicht mit ihren beiden Kindern in einer neuen Stadt? Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann die Offenbarung, dass Porter der Vater von Julies Kind ist. Denn es wirkt so, als habe man diese Kombination nur darum gewĂ€hlt, um keine neue Figur einfĂŒhren zu mĂŒssen und die Familien von Susan und Lynette auf Teufel komm' raus mit einem gemeinsamen Enkelkind zu verbinden.

Andererseits gab es auch keine andere Figur im entsprechenden Alter, die gerade verfĂŒgbar war. Gaby hat nur zwei MĂ€dchen, Brees Sohn Andrew ist homosexuell, sodass nur einer der Zwillinge von den Scavos ĂŒbrigblieb. Oder eben eine jugendliche Figur aus der Serienvergangenheit. Aber sei es drum. Die Szene, in der Julies Fruchtblase auf Renees Kleid platzt, gibt genĂŒgend Genugtuung, um ĂŒber diese Situation hinwegzusehen. Und auch die Parallelmontage der Ereignisse um Hochzeit, Tod und Geburt ist bewegend.

Der Tod von Mrs. McCluskey

Mrs. McCluskey in %26bdquo;Desperate Housewives%26ldquo; © ABC
Mrs. McCluskey in %26bdquo;Desperate Housewives%26ldquo; © ABC

Apropos gleichzeitig: Drei Ereignisse verlaufen parallel. ZunĂ€chst die Hochzeit von Renee und Ben, die Geburt von Julies Kind und der Tod von Karen McCluskey. Ihr Mann Roy sieht ihr dabei zu, wie die Lebensgeister sie verlassen und gibt daraufhin Bree Bescheid, die zusammen mit Trip zu ihnen kommt. McCluskey ist sicherlich zusammen mit den vier Ursprungshausfrauen so etwas wie die große Konstante der Serie. Ihr Opfer im Gerichtssaal und ihr langsamer, aber friedlicher Tod sind gleichzeitig eine schöne Verabschiedung und WĂŒrdigung der Figur. Sie hatte zwar nicht von Anfang an und in jeder Folge ihre Auftritte, aber sie ist dem Zuschauer ĂŒber die Jahre durch ihre schrullige Art einfach ans Herz gewachsen.

Kathryn Joosten, die selbst 2001 und 2009 mit einem Lungenkrebsleiden zu tun hatte, darf in dieser Episode darum auch den anderen Darstellern ein StĂŒck weit die Show klauen und besticht durch eine feine und zurĂŒckgenommene Performance.

Das Hin-und Her zwischen Bree und Trip

Aufgrund des Verrats im Gerichtssaal wollte Bree ihren Anwalt eigentlich aus ihrem Leben ausschließen, doch Roy und Karen (in einer ihrer letzten Amtshandlungen) haben mit allen Mitteln versucht, die beiden zusammenzufĂŒhren, was schließlich auch gelingt. Scott Bakula wird natĂŒrlich immer gerne gesehen, aber so gĂ€nzlich steht man sicherlich nicht hinter einer Figur, die erst eine halbe Staffel dabei war. Andererseits passt diese Paarung doch ganz gut. Vor allem aufgrund der konservativen Ader und dem etwas fortgeschrittenen Alter von Bree. Davon abgesehen hat sie eine promiskuitive Phase hinter sich, die der Figur physisch und psychisch zusetzte, und außerdem bereits einige Partner an Gevatter Tod verloren. Trip liebt sie offensichtlich trotz ihrer Verfehlungen und SchwĂ€chen und scheint, wie der Blick in die Zukunft verrĂ€t, noch einmal das Beste aus ihr herauszuholen.

Verkehrte Welt bei Gaby und Carlos

Carlos und Gaby in %26bdquo;Desperate Housewives%26ldquo; © ABC
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WĂ€hrend der depressive Carlos in letzter Zeit auf der Couch sitzt und versucht, sich den Frust schön zu trinken, hat Gaby das Heft in die Hand genommen und ist jetzt die Hauptverdienerin. Und in einer schönen Szene wird gezeigt, wie sie den Carlos aus den frĂŒhen Staffeln nachahmt. Mit teuren Geschenken, in diesem Fall einer Uhr, versucht sie den verzweifelten Hausmann aufzumuntern. Doch der blickt schnell durch. Als Retourkutsche engagiert er außerdem einen jungen HĂŒpfer, was eine Anspielung auf Gabys lange AffĂ€re mit dem GĂ€rtner John (Jesse Metcalfe) ist...

Was bleibt unterm Strich im Serienfinale von Desperate Housewives zu Gaby und Carlos festzustellen? Sie waren die treibende Kraft, die die Ereignisse der achten Staffel in Gang gebracht haben, durch den Mord an Gabys Stiefvater Alejandro. Diese Tat hat weitreichende Folgen fĂŒr alle Freundinnen verursacht und besonders Carlos hatte daran zu knabbern, dass das dunkle Geheimnis wie ein Damoklesschwert ĂŒber ihnen schwebte. Zwar sind sie einsichtig und bereit fĂŒr ein GestĂ€ndnis, doch diese BĂŒrde wird ihnen von der Deus-Ex-Machina McCluskey abgenommen, so dass wieder Friede, Freude, Eierkuchen herrscht.

Beim letzten Pokerspiel der vier Hausfrauen kommt zunĂ€chst heraus, dass Gaby nicht bluffen kann und die Freundinnen das seit Jahren wussten. Gaby hat sich zudem eine Zukunft ausgemalt, wo die vier weiterhin in der Wisteria Lane leben und gemeinsam alt werden (oder in ihrem Fall ewig jung bleiben). Doch es soll anders kommen. Auch wenn die abschließende Vorschau allen Hausfrauen eine rosige Zukunft bescheinigt.

Der Blick in die Zukunft

Das letzter Pokerspiel der %26bdquo;Desperate Housewives%26ldquo; © ABC
Das letzter Pokerspiel der %26bdquo;Desperate Housewives%26ldquo; © ABC

Die Fernsehserie Desperate Housewives entlĂ€sst die Zuschauer mit einem Blick in die Zukunft der Figuren. ZunĂ€chst steht der Umzug von Susan fest - ĂŒbrigens mit Serienschöpfer Marc Cherry als fleißigem Umzugshelfer. Klar wird, dass eine neue Frau mit einer dunklen Vergangenheit (die zudem aussieht wie ein Hybrid aus Lake Bell und Teri Hatcher) gemeinsam mit ihrem Mann dort einziehen wird. Susan startet mit Julie und M.J noch einmal woanders neu und wird sicherlich als vitale, aber tollpatschige Oma auftreten. Doch gewiss ist das nicht. Susans Zukunft ist nĂ€mlich ein leeres Buch, das vom Writer's Room unbeschrieben bleibt. Oder zumindest fast, denn bei einer letzten Fahrt um den Block, tauchen noch einmal (fast) alle verstorbenen Figuren der Serie in weißen AnzĂŒgen auf, die Susan und die Bewohner der Nachbarschaft beobachten.

Insgesamt wirkt das Ende wie eine Mischung aus dem Blick in die Zukunft aus Six Feet Under und einer kleinen Anleihe an Lost - jedoch ohne den Tod der Hauptfiguren, sondern lediglich mit einem Blick auf die Happy Ends. Denn wie sich herausstellt, hÀlt es bald niemanden mehr in Fairview.

Nach Susan sind Lynette und Tom bereits vier Wochen spĂ€ter ebenfalls am Kistenpacken. Sie ziehen nach New York, wo Lynette Firmenvorsitzende wird. Tom und sie leisten sich ein Penthouse mit Blick auf den Central Park und Lynette wird spĂ€ter Großmutter von sechs Enkeln, die sie anschreien darf.

Ein Jahr spĂ€ter verlassen auch Gaby und Carlos die Straße. Gemeinsam stellen sie zunĂ€chst eine Shoppingwebsite namens „Gabrielle's Closet“ auf die Beine. SpĂ€ter erhĂ€lt Gaby ihre eigene Show bei einem Teleshoppingsender und die beiden zeihen nach Kalifornien.

Zuletzt verlÀsst Bree die Wisteria Lane - nÀmlich zwei Jahre spÀter. Sie heiratet Trip, zieht mit ihm nach Kentucky und startet eine Karriere als Lokalpolitikerin.

Fazit

Der weibliche Hauptcast von %26bdquo;Desperate Housewives%26ldquo; © ABC
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Nimmt man nur die erste HĂ€lfte des Serienfinales der Desperate Housewives, Give Me the Blame, als Grundlage fĂŒr die Bewertung, wĂŒrde das Urteil durchwachsener ausfallen. Eine Gerichtsverhandlung bei den Hausfrauen ist nicht unbedingt das, was man sehen möchte. Auch wenn es durch Renee und McCluskey einige nette Wendungen gibt, die die erste HĂ€lfte auflockern.

Die zweite Episode Finishing the Hat legt deutlich an Fahrt zu und bietet allerhand Ereignisse, die man in einem Serienfinale sehen möchte. Spannend ist dabei selbstverstĂ€ndlich die Frage nach den letzten Minuten. Damit steht und fĂ€llt hĂ€ufig der Genuss einer Episode oder in manchen FĂ€llen der gesamten Serie. Lost und The Sopranos sind hier nur zwei Beispiele... Durch einen Ă€hnlichen Ansatz wie bei Six Feet Under gelingt es Marc Cherry und Co. hier, einen positiven Eindruck zu hinterlassen, bei dem vielleicht sogar mancher Zuschauer eine kleine TrĂ€ne verdrĂŒckt. Denn allen Figuren wird ihr kleines, aber beschauliches Happy End gegeben, das tatsĂ€chlich so verlĂ€uft, wie man die Figuren in den letzten Jahren kennengelernt hatte.

Auf Wiedersehen, ihr Desperate Housewives - es hat (oft) Spaß mit euch gemacht, auch wenn der Abschied vielleicht schon frĂŒher hĂ€tte erfolgen können. Denn solche Highlightepisoden wie der Flugzeugabsturz inmitten der Wisteria Lane, die Geiselnahme oder der Tornado hat es schon lĂ€nger nicht mehr gegeben. Und auch die Mysterien um die zugezogenen Nachbarn wurden mit der Zeit deutlich schwĂ€cher und weniger packend. Fest steht: ABC - und wenn es so weit ist ProSieben - werden hĂ€nderingend nach einer Nachfolgeserie suchen, um die große LĂŒcke zu fĂŒllen, die „Desperate Housewives“ hinterlĂ€sst.

Promotrailer zum Finale:
Verfasser: Adam Arndt am Mittwoch, 16. Mai 2012
Episode
Staffel 8, Episode 23
(Desperate Housewives 8x23)
Deutscher Titel der Episode
Das letzte Pokerspiel
Titel der Episode im Original
Finishing the Hat
Erstausstrahlung der Episode in den USA
Sonntag, 13. Mai 2012 (ABC)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Mittwoch, 26. September 2012
Autor
Marc Cherry
Regisseur
David Grossman

Schauspieler in der Episode Desperate Housewives 8x23

Was bedeutet eigentlich „TBA“ in der Anzeige bei EpisodenfĂŒhrern?