Dark Matter 3x11

Dark Matter 3x11

Eine freigeschaltete Erinnerung der Androidin führt die Raza-Crew zu einem Komplex von Dwarf Star Technologies, in dem sie eine gefährliche Entdeckung machen, die eine Bedrohung für das gesamte Universum darstellen könnte.

Anthony Lemke in „Dark Matter“ / (c) Syfy
Anthony Lemke in „Dark Matter“ / (c) Syfy
© nthony Lemke in „Dark Matter“ / (c) Syfy

In der Episode The Dwarf Star Conspiracy der Serie Dark Matter führt eine Spur die Crew der Raza zu einem Komplex der Firma Dwarf Star Technologies. Dort entdecken sie eine Bedrohung, die das gesamte Universum in Gefahr bringen könnte. Zur selben Zeit taucht ein Kreuzer von Mikkei im Orbit des Planeten auf und schließt sich der Erkundung an. Doch können sie ihnen vertrauen?

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Three (Anthony Lemke) hat nicht nur aufgrund eines Albtraums ein ganz schlechtes Gefühl bei der Sache und nach der Ankunft auf dem Planeten bestätigt es sich Stück für Stück ein wenig mehr. Zunächst entdeckt die Mannschaft in Stasispods hunderte von sogenannten Simulants, die in ihrer Physiologie Two (Melissa O'Neil) gleichen.

Kurz darauf übernimmt Mikkeis Außentrupp das Kommando und entdeckt gemeinsam mit der Crew noch ein weiteres Phänomen in dem Gebäudekomplex: Es ist eine Art Portal mit unbekannter Funktion, welches enormes Unbehagen in Three inklusive Stimmen in seinem Kopf auslöst, sodass er zunächst ruhig gestellt werden muss.

Durch das Hacken der Datenbanken von Dwarf Star durch Five (Jodelle Ferland) sowie die Kontaktaufnahme seitens der Wesen jenseits des Portals mit Three, gelingt es, die Gefahr zu identifizieren: Die Simulants sollen als Wirtskörper für die Wesen genutzt werden, mit denen Alexander Rook (Wil Wheaton) in Kontakt steht, welcher im Gegenzug für seine Kooperation mit den Techniken versorgt wurde, mit denen er reich wurde.

Als die Aliens durch das Portal brechen und Teile der Mikkei-Kampftruppe übernehmen beziehungsweise eliminieren, sieht sich der im Orbit befindende Kreuzer gezwungen, den Komplex in die Luft zu jagen, um die Ausbreitung der Wesen einzudämmen. Während die anderen Mitglieder der Raza-Crew sich in Sicherheit bringen können, steckt Two in der Bredouille, wird jedoch in letzter Sekunde von Marcus Boone gerettet und gleichzeitig entführt.

The worst neighbors ever

In The Dwarf Star Conspiracy kehren dezente Horrorelemente zurück, die es in der Serie schon länger nicht mehr zu sehen gab. Es gelingt glücklicherweise, das ungute Gefühl von Three (Anthony Lemke) in Form einer beinahe unangenehmen Spannung auf den Zuschauer zu übertragen, welches das stärkste Element der Episode repräsentiert.

Die kleine Prise Bodyhorror im Einklang mit dem Misstrauen gegenüber dem unbekannten Mikkei-Einsatzkommando verdichten die rundum atmosphärische Episode. Die öligen schwarzen Nebelschwaden erinnern dabei inklusive der anschließenden schwarzen Pupillen etwas an die Dämonen aus Supernatural. Zudem schließt sich der Kreis in Bezug auf die Experimente von Dwarf Star Technologies und das mysteriöse schwarze Serum, welches Three damals injiziert wurde.

Syfy
Syfy - © Syfy

Two (Melissa O'Neil) und die Androidin (Zoie Palmer) hatten abseits der Geschehnisse einen schönen und witzigen gemeinsamen Moment, der wieder einmal unterstreicht, dass die Androidin als Bindeglied immer mehr zum Herz und Seele der Raza geworden ist. Two selbst musste im Anschluss nun feststellen, dass sie entgegen der etablierten Vermutungen als Lebewesen nicht einzigartig ist. Wie wir feststellen konnten, haben bereits einige Simulants die Gesellschaft infiltriert und es wird spannend zu sehen, ob Two in ihnen eine Art Familie oder eben auch nicht sieht.

Während die Episode sich als atmosphärisch präsentierte, so enttäuschten die letzten Minuten doch ein wenig: Auch wenn die nukleare Reaktion, um die Verbreitung der Wesen in den Griff zu bekommen, nachvollziehbar ist, so schiebt man damit potentiell interessante Bösewichte wieder weit nach hinten. Denn auch wenn Rook bestimmt noch über die Kapazität und Möglichkeit verfügt, ein neues Portal für seine Auftraggeber zu erschaffen, so scheint es unwahrscheinlich, dass wir davon in naher Zukunft etwas zu sehen bekommen. Damit verschließt man sich die Tür für einen interessanten Big Bad und entscheidet sich stattdessen auf der Zielgeraden zum Staffelfinale für eine andere Lösung.

Auch Boones Auftritt kam quasi aus dem Nichts und wirkte dadurch wie ein ziemlich künstlich angeschraubter Cliffhanger, der in letzter Sekunde aus dem Hut gezaubert wurde, ohne dass sein Aufenthalt in der Fabrik und das Timing der Entführung so richtig in den Ablauf der Geschehnisse passen wollen. Auch ist es ein wenig verwunderlich, dass Sarah nach dem Ende der letzten Folge völlig außen vor blieb, zumal Three im Zentrum der Geschehnisse der Episode stand, ohne dass der Verbleib seiner Geliebten thematisiert wird.

Fazit

Die kurzen Ausflüge beziehungsweise die Einbindung von Elementen wie Horror oder dezenter Comedy fügen sich bisher nahtlos in Dark Matter ein, was auch dieses Mal der Fall ist. Dichte Atmosphäre und eine gute Portion Spannung machen „The Dwarf Star Conspiracy“ zu einem unterhaltsamen Vergnügen. Allerdings schwächelte das Ende der Episode durch einen zu stark konstruierten Cliffhanger etwas, was den ansonsten positiven Gesamteindruck ein wenig trübt.

Cast und Crew besprechen die Episode in „After Dark“:

Verfasser: Tim Krüger am Montag, 14. August 2017

Dark Matter 3x11 Trailer

Episode
Staffel 3, Episode 11
(Dark Matter 3x11)
Deutscher Titel der Episode
Episode Siebenunddreißig
Titel der Episode im Original
The Dwarf Star Conspiracy
Erstausstrahlung der Episode in Kanada
Freitag, 11. August 2017 (Syfy)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Montag, 18. September 2017
Regisseur
Steve DiMarco

Schauspieler in der Episode Dark Matter 3x11

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