The Big Bang Theory 7x13

Die Episode The Occupation Recalibration ist eine der schwächeren The Big Bang Theory-Episoden der letzten Zeit. Das fällt besonders deutlich ins Auge weil dieser Episode die schwierige Aufgabe zufällt, die Story aus der starken, letzten Episode, The Hesitation Ramification, weiterzuspinnen. Da können auch die ungewöhnlichen Nebenplots nicht mehr viel retten.
Neue Entscheidung
Die einzige Erleichterung der Episode The Occupation Recalibration ist, dass Penny (Kaley Cuoco) und Leonard (Johnny Galecki) sich nicht zum wiederholten Male trennen. Doch das, was sie stattdessen tun, ist nur unwesentlich besser. Der Geschichte fehlen nicht nur das Herz und die Komik der letzten Episode, sie fällt auch ohne diesen schwierigen Vergleich sehr schwach aus.
Leonard hält es für eine schlechte Entscheidung, dass Penny ihren Job gekündigt hat. Doch statt ihr das zu sagen oder sich damit auseinanderzusetzen, warum er das findet, bleibt die Story bei einem einzigen Witz kleben: Leonard bringt sich wiederholt in die Bredouille weil er seine wahre Meinung ohne nachzudenken in unpassender Form und zu ungelegenen Zeiten rüberbringt.
Statt Penny zu zeigen, wie sie ihr Leben neu sortiert, setzen die The Big Bang Theory-Autoren auf das übliche Sieger-Gespann Sheldon (Jim Parsons) und Penny. Doch selbst das zieht in dieser Episode nicht so richtig. Der alte „Sheldon ist der Hund der Gruppe“-Gag fühlt sich schon seit längerem seltsam an und in dieser Episode ist er nur noch aufgesetzt. Sheldon darf man durchaus zutrauen, seine Zeit auch ohne seine Arbeit sinnvoll nutzen zu wissen.
Der verbindende Moment zwischen den beiden Träumern fühlt sich in erster Linie erzwungen an. Da haben wir schon schönere Momente gesehen. Auch die Yoga-Szene scheint vor allem auf einfache Lacher aus zu sein.
Erst am Ende kommen die Probleme zwischen Penny und Leonard zur Sprache. Doch dieses Mal trauen die TBBT-Autoren sich nicht, die Szene von der Emotionalität und eigenen Komik tragen zu lassen. Sie stellen Sheldon daneben, damit er die ganze Angelegenheit auf sich und seine Zukunft beziehen kann und zuverlässige Lacher einfährt.
Neue Bündnisse
Während Leonards, Pennys und Sheldons Storyline in dieser Woche von alten Gags getragen wird, geschieht an anderer Stelle Neues. Sowohl Bernadette (Melissa Rauch) als auch Amy (Mayim Bialik) haben einen ihrer seltenen, eigenen Plots. Erstere wird mit Stuart zusammengebracht, letztere bekommt mit Brian Posehn (The Sarah Silverman Program) gar einen eigenen Gaststar an die Seite gestellt. Doch darüber hinaus bleibt auch die Geschichte um den verliebten Bert weitgehend flach. Einige Lacher werden von Raj (Kunal Nayyar) eingefahren, der sich über Amy lustig machen will und dabei von ihr auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird. Doch auch hier zeigt sich das größte Merkmal der Episode The Occupation Recalibration: Die Autoren verlassen sich vor allem auf sichere, altbekannte Gags.
Bernadette und Stuart (Kevin Sussman) besuchen einen angesagten Comicladen, was sich wie eine interessante Idee anfühlt. Doch es wird zu einer vergebenen Chance. Der Besitzer des Ladens ist ein fieser Idiot, Stuart bleibt bei seinen Depressions-Witzen während Bernadette nur mit ihrer Fiesling-Stimme punkten will.
Fazit
Gegen die letzte Episode konnte die neue eigentlich nur verlieren, doch mit The Occupation Decalibration scheinen die The Big Bang Theory-Autoren sich wirklich nur bedingt Mühe gegeben zu haben, alte Witze soweit das Auge reicht.
Verfasser: Serienjunkies.de am Freitag, 10. Januar 2014The Big Bang Theory 7x13 Trailer
(The Big Bang Theory 7x13)
Schauspieler in der Episode The Big Bang Theory 7x13
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