Bones 5x11

The X-Files? Location: Roswell, New Mexico. Wieder eine Parodie einer meiner Lieblingsserien in unserem Universum? Falsch. Die Referenzen zu The X-Files in der aktuellen Bones-Episode glichen eher einer liebevollen Erinnerung, einem nostalgischen Seufzer nach den Zeiten, als die Wahrheit noch da draußen war. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe mich beim Schauen von The X in the File köstlich amüsiert. Das X ist eine mumifizierte weibliche Leiche, die ein UFO-Gläubiger in der Wüste findet. Ursula Lapine (aka El Crazerita) war eine einheimische UFO-Jägerin, die glaubte, Aliens gefilmt zu haben, aber es kam ganz anders. Die Aufnahmen, die Bones (Emily Deschanel) auf einer Speicherkarte in Ursulas Bauch findet, zeigen ein sehr viel irdischeres Verbrechen: Handlanger eines amerikanischen Konzerns, die radioaktiven Müll entsorgen. Übrigens: Welchen Klingelton hatte ihr Handy? Korrekt - DEN Klingelton.
Bones und Booth (David Boreanaz) haben jedoch zunächst mit der Alien-Theorie zu kämpfen. Derweil entfachen andere Leidenschaften innerhalb des Jeffersonian. Angela (Michaela Conlin) und Wendell (Michael Terry) sind wie Feuer und Flamme, und während Cam (Tamara Taylor) natürlich über alles Bescheid weiß, muss Hodgins (T.J. Thyne), Wendells Meinung nach, von ihm über die Beziehung erfahren: „Wir sind Freunde...“ und so weiter. Obwohl Hodgins behauptet, es sei alles in Ordnung, muss er Sweets (John Francis Daley) Hilfe suchen, da eigentlich gar nichts in Ordnung ist und er unter seinem Verlust immer noch schwer zu leiden hat, sich allein und unglücklich fühlt, wie wir an der Szene zum Ende der Episode erkennen können. Ich bin gespannt, wie sich dieser Beziehungskonflikt entwickeln wird.
Zurück zum tatsächlichen X in dem File der Episode, zu B & B:
Booth: „Can you imagine if we found an alien? A real one?“
Brennan: „You mean someone who slipped into the country illegally?“
Diese Episode glich einer Schatzkiste voller Bones-Humor und überzeugender Nebendarsteller wie die in der Rolle der UFO-Bloggerin. Aber der erste Preis geht an den Sheriff, der im Laufe der Episode Booths Rolle komplett übernimmt und mehr oder weniger die Untersuchung führt. Es war zum Totlachen, wie er Booth ständig ins Wort fiel und im selben Wortlaut dann die Fragen stellte, was Booths anfängliche Bewunderung in Resignation verwandelte.
Eine der besten Szenen war die MRI-Untersuchung (Magnetresonanztomographie), als die Leiche ein Magnetfeld kreierte und plötzlich „aufstand“. Wie Bones ihre Hände vor dem Mund zusammenschlug und anfing zu schreien, während Booth die Waffe zog, die aber Richtung Magnetfeld flog: großartig!
Booth: „I won't say anything about the scream if you don't say anything about the gun.“
Brennan: „Those terms are satisfactory.“
Und der Mörder ist der Inhaber des intergalaktischen Cafés, den man als Langly aus The Lone Gunmen erkennen kann!
Brennan: „You are definitely a moron! Well, not literally, figuratively. It's very satisfying to use an insulting colloquialism, even when it isn't accurate.“
Booth: „Right, it's even better when they resist arrest and you get to hit 'em.“
Wie kann so eine Episode enden? Mit Booth und Brennan, die auf dem SUV liegen, den Sternenhimmel beobachten und über die Möglichkeit spekulieren, dass Bones als ein „advance anthropologist scout“ von den Aliens geschickt wurde, bis plötzlich ein undefinierbares Geräusch zu hören ist und auf einmal alles still wird ... Ta-daaaa: Schnitt.
Verfasser: Vladislav Tinchev am Freitag, 15. Januar 2010(Bones 5x11)
Schauspieler in der Episode Bones 5x11
Was bedeutet eigentlich „TBA“ in der Anzeige bei Episodenführern?