Tulsa King: Kritik der DVD-Veröffentlichung der 1. Staffel

Tulsa King: Kritik der DVD-Veröffentlichung der 1. Staffel

Diese Woche erscheint die erste Staffel der Serie „Tulsa King“ hierzulande auch auf DVD. Wir haben uns die Heimkino-Veröffentlichung der actionreichen Geschichte des alternden Gangster-Capos Dwight Manfredi angesehen. Die erste Season umfasst neun Folgen.

Poster zur Serie „Tulsa King“
Poster zur Serie „Tulsa King“
© Paramount+

Dwight Manfredi (Sylvester Stallone, „Rocky“, „Rambo“), genannt der General, wird nach 25 Jahren Gefängnis wegen Mordes nunmehr 75-jährig aus der Haft entlassen. Pate Pete Invernizzi (Alan C. Peterson, „Dark Harvest“), genannt The Rock und seine Familie, darunter Sohn Chickie (Domenick Lombardozzi, The Wire) wollen den jetzt als Altlast betrachteten einstigen Stargangster elegant aus dem Weg schaffen. Daher beauftragen sie ihn mit der Ausweitung der Familiengeschäfte im Mittleren Westen in Tulsa, Oklahoma, das ihm beinahe wie ein fremder Planet vorkommt.

Statt zu resignieren baut sich Dwight mit Youngster Tyson (Jay Will, „Buffed Up!: The Movie“), Barbesitzer Mitch (Garrett Hedlund, „Dreamland“) und Rancharbeiter Armand Truisi (Max Casella, The Sopranos), früher ebenfalls Mitglied der Invernizzi-Familie sowie Hanfhändler Bodhi (Martin Starr, Silicon Valley) als erstem nicht ganz freiwilligen neuen Hauptgeschäftspartner eine eigene Familie zusammen.

Die geschiedene Stacey (Andrea Savage, I'm Sorry) hingegen wird sein zeitweiliges love interest. Allerdings ahnt Dwight nicht, dass sie ATF-Agentin ist und im Bereich lokales organisiertes Verbrechen ermittelt. Bei alledem versucht er, den Kontakt zu seiner ihm entfremdeten mittlerweile verheirateten Tochter Tina (Tatiana Lia Zappardino, Superstition) wieder aufzunehmen. Doch Dwight hat die Rechnung ohne den brutalen Bikerbandenanführer Waltrip (Ritchie Coster, Happy!) gemacht, die bisherige Nummer eins der Gangsterwelt von Tulsa.

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„Tulsa King“: Neu auf DVD

Um die Serie selbst soll es an dieser Stelle übrigens nicht noch einmal im Detail gehen, hierzu sei auf die Staffelreview zu „Tulsa King“ verwiesen. Serienveröffentlichungen auf physischen Medien werden im Streaming-Zeitalter zunehmend seltener, doch glücklicherweise sind sie nicht völlig verschwunden.

Ein besonders erfreuliches Beispiel ist das 3-DVD-Set zur Erfolgsserie Tulsa King, die zwischen dem 19. März und dem 7. Mai 2023 im wöchentlichen Rhythmus beim Streamingdienst Paramount+ erstveröffentlicht wurde. Dass die Fans von Action-Altstar Sylvester Stallone ihrerseits ebenfalls eher Old School sind und es genießen dürften, die erste TV-Serie mit dem seit kurzem 77-jährigen Mimen auch handfest im Schrank stehen zu haben, liegt auf der Hand. Diesem Wunsch kommt man bei Paramount dementsprechend nach.

In ähnlicher Weise verfährt man dort auch mit anderen Erfolgsfranchises wie Star Trek und Yellowstone in ihren jeweils verschiedenen Inkarnationen nach den Premieren auf Paramount+.

Allerdings stellt sich gleich zu Beginn angesichts der Veröffentlichung von „Tulsa King“ die gleiche Frage wie schon bei Yellowstone und seinem Prequel 1883: Warum hierzulande nur auf DVD und nicht auf Blu-ray wie bei allen anderen Serien in Übersee bereits der Fall? Die neueste Serie aus dem Universum von „Star Trek“, Strange New Worlds erschien auch bei uns gar auf 4K UHD.

Doch ist dies angesichts der guten Bild- und Tonqualität der Veröffentlichung von „Tulsa King“ sowie des günstigen Preises zugegebenermaßen Jammern auf hohem Niveau. Zwar ist das Bild nicht mit 4K-Qualität vergleichbar, präsentiert sich jedoch klar und scharf auch auf größeren Bildschirmen ohne übermäßigen Griesel und weist eine gute Farbwiedergabe auf. Den Ton gibt es in der deutschen und der Originalfassung immerhin in Dolby 5.1 auf die Ohren.

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Gute Ausstattung

Neben den neun Serienfolgen enthalten die insgesamt drei DVDs auch eine ansehnliche Menge an Hintergrundmaterial: Unter dem Titel „Hinter der Geschichte“ gibt es zu jeder Episode eine kurze Background-Featurette zu sehen, in der sich die Schauspieler und Macher der Serie, darunter Co-Showrunner Terence Winter über die jeweilige Folge äußern.

Auf der dritten Disc, die lediglich die Abschlussepisode „Mach's Gut“ (im Original: Happy Trails) enthält, finden sich sechs weitere Einzelfeaturettes, die unter anderem die Entstehung von Tulsa King, den von Sylvester Stallone dargestellten Hauptcharakter, die restliche Besetzung und die durch und durch kinofilmreifen Stunts der Serie beleuchten.

Diese Featurettes waren zuvor zumindest hierzulande noch nicht zu sehen. Sie gewähren zwar relativ kurze, jedoch trotzdem höchst interessante Einblicke in die Produktion der Serie, die insbesondere ihre Fans sehr ansprechen dürften.

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Eine gelungene Veröffentlichung

Obwohl „Tulsa King“ wie bereits erwähnt durchaus auch eine deutsche Blu-ray verdient gehabt hätte (aus diesem Grund ziehen wir eher pro forma einen halben Stern ab), gibt es an der DVD-Veröffentlichung ansonsten nichts zu meckern. Ordentliches Bild und guter Ton und alles in allem interessantes und informatives Hintergrundmaterial über eine der besten Serien auf dem hierzulande noch relativ neuen Streamingdienst Paramount+.

Viereinhalb Sterne somit für das Serien-Debüt von Sylvester Stallone, der übrigens seit dem 14. Juli ebenfalls auf Paramount+ in The Family Stallone auch von seiner häuslichen Seite aus zu sehen ist. Das 3-DVD-Set zur Serie „Tulsa King“ ist ab dem 27. Juli 2023 im stationären wie im Internetfachhandel für knapp 20 Euro erhältlich.

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Tulsa King: Deutscher Serientrailer

Hier abschließend noch der Trailer zur Serie „Tulsa King“:

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