The Great North: Sexi Moose Adventure - Review der Pilotepisode

The Great North: Sexi Moose Adventure - Review der Pilotepisode

Beim US-Sender FOX ist eine neue Zeichentrickserie gestartet, die vom Stil an Bob's Burgers und Central Park erinnert. The Great North spielt in Alaska und handelt von einer etwas eigentümlichen Familie und ihrem alleinerziehenden Oberhaupt.

The Great North (c) FOX
The Great North (c) FOX
© he Great North (c) FOX

Der US-Sender FOX hat die neue Animationsserie The Great North mit einem Preview gestartet, ehe es regulär im Februar im „Animation Domination“-Programmblock damit weitergeht. Sie stammt von Wendy und Lizzie Molyneux, die auch ein Drehbuch zum kommenden dritten „Deadpool“-Film schreiben sollen. Minty Lewis und Bob's Burgers-Schöpfer Loren Bouchard sind ebenfalls in die Produktion des Zeichentricks involviert. Eine zweite Staffel ist bereits vor dem Serienstart bestellt worden.

Was passiert im Auftakt von The Great North?

Die Serie spielt im beschaulichen Alaska und dreht sich um die Familie Tobin. Vater Beef (Nick Offerman, Parks and Recreation) versucht alles, um seine Familie zusammenzuhalten. Er tischt seinen Kindern etwa die Lüge auf, dass ihre Mutter von einem Bären gefressen wurde, wobei eigentlich alle wissen, dass das nicht stimmt. Um seine Gefühle nicht zu verletzten, spielt man jedoch mit. Beef ist so effizient, dass er die meisten seiner Aufgaben schon vor fünf Uhr morgens erledigt hat. Dennoch steht die Familie zu dieser Uhrzeit auf und verbringt den Morgen miteinander.

Im Auftakt der Serie, Sexi Moose Adventure, steht der 16. Geburtstag von Judy (Jenny Slate) an, die einen Job in der Lone Moose Mall in einem Fotoladen angenommen hat. Allerdings traut sie sich nicht, das ihrem Vater zu verraten, denn der erwartet das Erledigen gewisser familiärer Pflichten. Eigentlich soll Judys Geburtstag auf dem Boot gefeiert werden, doch vorher wird ein Abstecher in die Mall gemacht, in welcher dann die Wahrheit doch ans Licht kommt. Beef hat eine kurze Krise und läuft weg, aber seine Kinder finden ihn und man ist ehrlich zueinander. Zudem sorgt ein Elch mehrfach in der Folge für Ärger. Judy darf in der Mall arbeiten und Wolf (Will Forte) und seine Verlobte Honeybee (Dulce Sloan) dürfen in die Gasthütte einziehen. Die Familie versucht, sich also mit der neuen Situation abzufinden und ohne Mutter weiterzumachen.

Wie kommt The Great North rüber?

Wie schon Bob's Burgers oder Central Park ist The Great North eine Animationsserie rund um eine etwas merkwürdige, aber doch liebenswürdige Familie. Diesmal nicht als Restaurantbesitzer oder Parkbeschützer, sondern eben als Bewohner des kalten Alaskas. Die Sprecher sind im Original wieder sehr gut und sympathisch besetzt und obwohl in Sachen Humor noch Luft noch oben vorhanden ist, merkt man in der ersten Folge bereits, in welche Richtung es ungefähr zukünftig gehen könnte. Für Zeichentrickserien mit Familienmitgliedern, die einander unterstützen und eine gewisse Wärme mitbringen, bin ich immer gerne zu haben. Allerdings ist es nach einer Folge noch schwer zu sagen, wie sich die Serie entwickeln wird.

Besonders Offerman als Synchronstimme hat durchaus Potential. Nun bleibt abzuwarten, wie die Autoren die amerikanische Provinz mit Geschichten füllen, denn die Pilotfolge ist damit beschäftigt, uns mit der Familie vertraut zu machen. Relativ leicht dürften sich die Geschichten im Umfeld der Mall erzählen lassen. Mal sehen, ob auch die restlichen Familienmitglieder abseits von Beef und Judy genug Storylines erhalten. Auch Sängerin Alanis Morissette hat übrigens eine Rolle als imaginäre Freundin von Judy. Wie regelmäßig die kanadische Künstlerin auftritt, muss sich allerdings auch erst noch zeigen.

Persönlich gefällt mir diese Art von Zeichentrick besser als etwa Bless the Harts oder Duncanville, so dass ich hier auch eher dranbleiben würde als bei den eben genannten.

Hier abschließend noch ein Teaser zur neuen Serie „The Great North“:

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