Für seine Rolle als Rettungsschwimmer in „Baywatch“ legt sich Zac Efron mächtig ins Zeug: Mit seinem Coach trainiert er fünf bis sechs Mal in der Woche, manchmal sogar zweimal täglich, über einen Zeitraum von drei Monaten. Außerdem muss er regelmäßig ein zweistündiges Rettungsschwimmertraining einlegen und 20 bis 30 Meilen Rad fahren.
Weil Zac Efron zu Schulzeiten immer den Klassenclown spielt, rät ihm sein Vater, sich als Schauspieler zu versuchen. So steht der Halbwüchsige für verschiedene Schulproduktionen auf der Bühne und nimmt Gesangsunterricht. Seine Schauspiellehrerin vermittelt ihm den Kontakt zu einem Agenten. 2006 macht er den High School Abschluss, entscheidet sich danach für eine Schauspielkarriere und lehnt den Studienplatz an der University of Southern California ab.
Seine erste kleine Fernsehrolle übernimmt Efron 2002 in Firefly, es folgen Gastrollen in The Guardian und Emergency Room. Seine Rolle als autistischer Zwilling im Lifetime-Drama „Miracle Run" (2004) beschert dem Nachwuchsdarsteller gute Kritiken. Für die Serie Summerland wird Efron 2004 zunächst als wiederkehrender Darsteller verpflichtet, in der zweiten Staffel wird er zwar zum Hauptdarsteller befördert, die Serie endet allerdings nach zwei Staffeln.
2006 schafft es der Fernsehfilm „High School Musical", der auf dem Disney Channel läuft, die Hauptdarsteller zu internationalen Teenie-Stars zu machen, darunter Vanessa Hudgens, Ashley Tisdale - und Zac Efron. Im Jahr darauf ist er als Troy auch in der Fortsetzung zu sehen und spielt neben Stars wie John Travolta und Christopher Walken im Musical „Hairspray“ mit, das ebenfalls sehr erfolgreich ist.
„High School Musical 3: Senior Year“ folgt 2008. In der Komödie „17 Again“ wird Matthew Perry zum 20 Jahre jüngeren Efron. Anschließend sieht man den Nachwuchsschauspieler in seiner ersten ernsthaften Rolle in Richard Linklaters Drama „Me and Orson Welles" an der Seite von Claire Danes.
Nach der Romanadaption „Charlie St. Cloud“ (2010) ist der Darsteller in der Komödie „New Year's Eve“ (2011) und Josh Radnors Dramedy „Liberal Arts" (2012) zu sehen. Ebenfalls 2012 spielt er in „The Lucky One“, „The Paperboy“ und „At Any Price“. Im Drama „Parkland“ übernimmt Zac Efron 2013 eine Rolle als einer der Ärzte, die nach dem Attentat auf ihn um John F. Kennedys Leben kämpfen.
Mit Miles Teller und Michael B. Jordan erscheint der Schauspieler 2014 in der romantischen Komödie „That Awkward Moment“. Im gleichen Jahr spielt er im ersten Teil der Komödie „Neighbors“ mit, deren Fortsetzung „Bad Neighbors 2: Sorority Rising“ 2016 in die Kinos kommt. Dazwischen wird Efron zum DJ im Drama „We Are Your Friends“ und zu Robert De Niros Enkel in „Dirty Grandpa“.
2017 sieht man den Darsteller in den Filmen „The Disaster Artist“, „Baywatch“ sowie „The Greatest Showman“.
Nach einer Beziehung zu Vanessa Hudgens ist Zac Efron zwischen September 2014 und April 2016 mit Model und Unternehmerin Sami Miró liiert.
2013 begibt sich der Schauspieler aufgrund von Alkohol- und Drogenabhängigkeit in Behandlung.
Efron ist bekannt für seine Liebe zum Abenteuer und hat an verschiedenen Outdoor-Aktivitäten teilgenommen, darunter Extremsportarten und Reisen in abgelegene Gebiete. Ein interessantes Detail ist, dass er während der Dreharbeiten zu einer Survival-Show in Papua-Neuguinea eine ernsthafte Infektion erlitt, sich jedoch vollständig erholte.
| Jahr | Auszeichnung | Kategorie | Titel | Status |
|---|---|---|---|---|
| 2008 | Screen Actors Guild Award | Outstanding Motion Picture Cast | Hairspray |