Will Ferrell ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Komiker, der durch seine Rollen in „Saturday Night Live“ und Filmen wie „Anchorman“ und „Elf“ berühmt wurde.
Will Ferrell wurde als Sohn eines Musikers und einer Lehrerin geboren. Schon früh zeigte er Interesse an Comedy und Satire. Während seines Studiums in Kalifornien begann er mit Improvisationstheater. Seine ersten professionellen Auftritte hatte er bei „The Groundlings“, einer bekannten Comedy-Truppe. In den 1990er-Jahren bekam er die Chance, bei Saturday Night Live aufzutreten, was seine Karriere enorm beflügelte. In der Show spielte Will Ferrell zahlreiche ikonische Charaktere. Besonders beliebt war seine Darstellung des Nachrichtensprechers Ron Burgundy, eine überzeichnete Parodie auf selbstverliebte TV-Moderatoren. Auch seine Imitationen von George W. Bush und Alex Trebek fanden große Beachtung.
Sein erster großer Film war „Zoolander“ (2001), in dem er den exzentrischen Modedesigner Mugatu spielte. Der Film war eine Satire auf die Modebranche, und seine Rolle wurde von Kritikern gelobt. Mit „Anchorman“ (2004) festigte er seinen Status als Hollywood-Star. Als Nachrichtensprecher Ron Burgundy stellte er einen selbstverliebten und inkompetenten Mann dar, der auf absurde Weise durch die 70er-Jahre navigierte.
Mit „Die Eisprinzen“ (2007) übernahm er die Rolle eines exzentrischen Eiskunstläufers. Gemeinsam mit Jon Heder spielte er ein chaotisches Duo, das auf dem Eis für Furore sorgt. Die Komödie war ein großer Erfolg an den Kinokassen. In „Schräger als Fiktion“ (2006) zeigte er eine ernste Seite, als Buchhalter, dessen Leben von einer Erzählerin diktiert wird.
In The Shrink Next Door (2021) spielte Will Ferrell den schüchternen Martin Markowitz. Martin ist ein wohlhabender Geschäftsmann, der auf einen manipulativen Psychiater trifft. Die Figur wird im Laufe der Serie immer abhängiger von dem charismatischen, aber kontrollierenden Dr. Ike Herschkopf (Paul Rudd).
In „Daddy's Home“ (2015) spielte er einen gutmütigen Stiefvater, der sich gegen den leiblichen Vater seiner Stiefkinder behaupten muss. Mit Mark Wahlberg bildete er ein humorvolles Duo, das für viele Lacher sorgte. Die Fortsetzung „Daddy's Home 2“ (2017) brachte zusätzliche Starpower mit Mel Gibson und John Lithgow.
2020 übernahm er die Hauptrolle in „Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga“ (2020), einer musikalischen Komödie über ein isländisches Gesangsduo. Er spielte den exzentrischen Sänger Lars Erickssong, der mit seiner Partnerin nach Ruhm strebt.
2025 ist er in der Netflix-Comedy GOLF zu sehen.
Will Ferrell ist mit der schwedischen Schauspielerin Viveca Paulin verheiratet. Das Paar hat drei Kinder: Magnus Paulin Ferrell, Mattias Paulin Ferrell und Axel Paulin Ferrell. Er ist bekannt für seine philanthropischen Projekte und unterstützt verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen. Außerdem ist er Mitbegründer der Comedy-Website „Funny or Die“.
| Preis | Kategorie | Werk | Jahr | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| „Mark Twain Prize for American Humor“ | Lebenswerk | - | 2011 | gewonnen |
| „Golden Globe“ | Bester Hauptdarsteller - Komödie/Musical | „Schräger als Fiktion“ | 2007 | nominiert |
| „Emmy“ | Herausragender Gastdarsteller | Saturday Night Live | 2018 | nominiert |
| „MTV Movie Award“ | Bester Comedy-Darsteller | „Anchorman - Die Legende von Ron Burgundy“ | 2005 | gewonnen |