Die gebürtige Berlinerin, Schweizer Herkunft, studierte Schauspiel und Regie am Max-Reinhardt-Seminar Wien und spielte u. a. am Theater an der Wien, am Schauspielhaus Hamburg, am Theater am Neumarkt Zürich und am Renaissance Theater Berlin. Ihr Kinodebüt gab Ursela Monn 1978 in „Die Faust in der Tasche“ von Max Willutzki. Für ihr TV-Debüt in der Hans-Fallada-Verfilmung „Ein Mann will nach oben“ unter der Regie von Herbert Ballmann erhielt Ursela Monn die Goldene Kamera, den Bambi und den Kunstpreis der Akademie der Künste Berlin. Für Herbert Ballmanns „Einmal Ku-Damm und zurück“ (1985) wurde sie mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Mit ungezählten Fernsehauftritten und TV-Serien wie „Der Landarzt“ oder „Dr. Stefan Frank“ spielte sich Ursela Monn immer wieder neu in die Herzen der Zuschauer. Die vielseitige Künstlerin hat drei LP's aufgenommen und moderierte die Sendung „Hallo Berlin“. Für ihr soziales Engagement - sie ist „Botschafterin der Stiftung Pflege“, wirbt für den Bau eines neuen Hospizes und setzt sich für „Terres des Femmes“ ein - wurde ihr der Verdienstorden des Landes Berlin und das Bundesverdienstkreuz verliehen. Als Theaterregisseurin hat sie sich im letzten Jahr einen Namen durch ihre “Piaf“ - Inszenierung am „Theaterschiff Bremen“ machen können.
(Text: RTL)