Taron Egerton wurde durch seine Rolle als Eggsy in „Kingsman: The Secret Service“ berühmt. Während der Dreharbeiten zu „Rocketman“ bestand Taron Egerton darauf, alle Songs selbst zu singen. Elton John war so beeindruckt, dass er meinte, Egerton klinge mehr nach ihm als er selbst.
Taron Egerton wurde in Birkenhead, England, geboren. Obwohl er in England zur Welt kam, wuchs er in Wales auf und betrachtet sich selbst als Waliser. Seine Eltern trennten sich, als er noch jung war. Schon früh entwickelte er eine Leidenschaft für die Schauspielerei und trat mit 16 Jahren dem National Youth Theatre bei. Seine formale Schauspielausbildung absolvierte er an der Royal Academy of Dramatic Art (RADA) in London, die er 2012 mit einem Bachelor of Arts abschloss.
Nach seinem Abschluss an der RADA begann Taron Egerton seine Karriere mit Auftritten im britischen Fernsehen. 2013 spielte er in zwei Episoden der Krimiserie Lewis (2006) die Rolle des Liam Jay. Ein Jahr später übernahm er eine Hauptrolle in der Serie The Smoke, in der er den Feuerwehrmann Dennis „Asbo“ Severs spielte. Dennis ist ein junger und impulsiver Feuerwehrmann, der versucht, sich in der harten Welt der Londoner Feuerwehr zu beweisen. Seine Loyalität gegenüber seinem Team und seine persönlichen Herausforderungen standen im Mittelpunkt der Serie.
Seinen internationalen Durchbruch erzielte Egerton mit der Rolle des Gary „Eggsy“ Unwin in „Kingsman: The Secret Service“. Eggsy ist ein junger Mann aus einfachen Verhältnissen, der von dem Geheimagenten Harry Hart (Colin Firth) rekrutiert wird. Im Verlauf des Films entwickelt sich Eggsy vom Kleinkriminellen zum eleganten und besonders fähigen Geheimagenten. Er wiederholte die Rolle in zwei weiteren Kingsman-Filmen.
In „Testament of Youth“ spielte er Edward Brittain, den Bruder der Protagonistin Vera Brittain (Alicia Vikander). Edward ist ein idealistischer junger Offizier, der während des Ersten Weltkriegs dient und dessen Schicksal die Tragik des Krieges widerspiegelt. In „Eddie the Eagle“ (2016) verkörperte er Michael „Eddie“ Edwards, einen britischen Skispringer, der trotz zahlreicher Widrigkeiten an den Olympischen Winterspielen 1988 teilnahm. Eddies unbeirrbarer Glaube an sich selbst und sein unermüdlicher Einsatz machten ihn zu einer inspirierenden Figur.
Eine seiner bemerkenswertesten Leistungen erbrachte Egerton in dem Film „Rocketman“, einem biografischen Musical über das Leben von Elton John. Er übernahm nicht nur die Hauptrolle, sondern sang auch alle Musikstücke selbst. Für diese Rolle wurde er mit dem „Golden Globe Award“ als Bester Hauptdarsteller in einer Komödie oder einem Musical ausgezeichnet.
Im Jahr 2022 kehrte Egerton mit der Miniserie Black Bird ins Fernsehen zurück. Er spielte James „Jimmy“ Keene, einen verurteilten Drogendealer, dem ein Deal angeboten wird. Wenn er einem mutmaßlichen Serienmörder ein Geständnis entlockt, könnte seine Strafe verkürzt werden. Jimmy ist ein charismatischer und intelligenter Mann, der sich in der gefährlichen Welt des Gefängnisses zurechtfinden muss. Seine Fähigkeit, Vertrauen zu gewinnen, wird auf die Probe gestellt, während er versucht, die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Egerton lebt in London und engagiert sich für wohltätige Zwecke. Er hat mehrfach seine enge Verbindung zur walisischen Kultur betont. In Interviews sprach er darüber, wie wichtig ihm seine Familie ist. Seine Liebe zur Musik wurde durch seine Arbeit an Rocketman weiter vertieft. Er bleibt eine der vielseitigsten und talentiertesten jungen Stimmen in Hollywood.