Sigourney Weaver war die erste Schauspielerin, die für eine Hauptrolle in einem Science-Fiction-Film für einen „Oscar“ nominiert wurde. Während der Dreharbeiten zu „Alien“ (1979) hatte sie anfangs eine Katze namens Jonesy als Filmpartner, doch sie war allergisch gegen Katzenhaare und musste sich regelmäßig behandeln lassen.
Sigourney Weaver stammt aus New York City. Ihr Vater war ein bedeutender Fernsehproduzent, während ihre Mutter als Schauspielerin tätig war. Sie besuchte die Stanford University und schloss ihr Studium an der Yale School of Drama ab, wo sie sich auf Schauspielkunst spezialisierte. I
Die Rolle der Ellen Ripley in dem Kinofilm „Alien“ (1979) war wegweisend für Sigourney Weavers Karriere. Ellen Ripley ist eine Offizierin an Bord des Raumschiffs Nostromo, die sich als eine der wenigen Überlebenden eines tödlichen außerirdischen Angriffs behaupten muss. Weaver kehrte in mehreren Fortsetzungen zurück, darunter „Aliens“ (1986), „Alien 3“ (1992) und „Alien: Die Wiedergeburt“ (1997). Für den Film „Aliens“ (1986) erhielt sie eine Nominierung für den „Oscar“ als beste Hauptdarstellerin, was in diesem Genre ungewöhnlich war.
Neben ihrer Rolle als Ripley spielte Sigourney Weaver in vielen anderen erfolgreichen Filmen mit. In dem Film „Ghostbusters“ (1984) und der Fortsetzung „Ghostbusters II“ (1989) verkörperte sie Dana Barrett, eine Musikerin, die von übernatürlichen Kräften heimgesucht wird.
Sie überzeugte auch in „Gorillas im Nebel“ (1988) als Dian Fossey, eine Forscherin, die sich für den Schutz von Berggorillas einsetzte, und in „Working Girl“ (1988) als ehrgeizige Geschäftsfrau Katharine Parker.
In den 2000er Jahren setzte Sigourney Weaver ihre beeindruckende Karriere mit neuen Herausforderungen fort. Sie spielte in „Avatar“ (2009) die Wissenschaftlerin Dr. Grace Augustine, die sich für das Überleben der Na'vi auf Pandora einsetzt.
Außerdem war sie in Political Animals (2012) zu sehen, einer Fernsehserie, in der sie Elaine Barrish spielte, eine ehemalige First Lady und Außenministerin, die mit politischen Herausforderungen konfrontiert ist. Die Rolle brachte ihr eine Nominierung für den „Golden Globe“ ein.
Sigourney Weaver ist seit 1984 mit dem Regisseur Jim Simpson verheiratet. Das Paar hat eine Tochter, Charlotte Simpson, die 1990 geboren wurde. Trotz ihres Ruhms hält sie ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Sie engagiert sich für Umwelt- und Tierschutzorganisationen und setzt sich für die Rechte von Frauen in der Filmindustrie ein. Neben ihrer Schauspielkarriere hat sie auch als Synchronsprecherin gearbeitet und ihre Stimme verschiedenen Charakteren in Animationsfilmen geliehen.
Sigourney Weaver spricht fließend Französisch und hat zeitweise in Frankreich gelebt.
| Preis | Kategorie | Werk | Jahr | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| „Golden Globe“ | Beste Hauptdarstellerin | „Gorillas im Nebel“ | 1989 | Gewonnen |
| „Golden Globe“ | Beste Nebendarstellerin | „Working Girl“ | 1989 | Gewonnen |
| „Oscar“ | Beste Hauptdarstellerin | „Aliens“ | 1987 | Nominiert |
| „Golden Globe“ | Beste Hauptdarstellerin | Political Animals | 2013 | Nominiert |