Shirley Chen

Shirley Chen spielte die Hauptrolle in der Satire Slanted, die beim Festival South by Southwest den Hauptpreis der Jury gewann. Ihren Abschluss in Harvard machte sie zwischen zwei Sundance-Premieren, für The Body ging sie danach trotzdem noch einmal zur Highschool.

Biografie von Shirley Chen

Shirley Chen ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die ihre ersten großen Erfolge auf den Festivals Sundance und South by Southwest feierte. Schon als Teenager stand sie auf der Bühne und bezeichnete sich selbst als ziemlich verrücktes Theaterkind. Bei Vorsprechen für Hauptrollen war sie in jungen Jahren oft eine von nur zwei Bewerberinnen mit asiatischen Wurzeln.

Ihren Abschluss machte Chen 2022 an der Harvard University, wo sie Geschichte und Literatur sowie Theater, Tanz und Medien studierte, mit einem Schwerpunkt auf asiatisch-amerikanischen Studien. Während des Studiums engagierte sie sich in der Theaterszene der Universität und in einer Gruppe asiatisch-amerikanischer Kunststudierender.

Durchbruch mit „Beast Beast“

Den ersten Preis gewann Chen 2018, als sie beim Festival South by Southwest für ihre Darstellung im Kurzfilm „Krista“ von Danny Madden ausgezeichnet wurde. Aus dem Kurzfilm entstand der Spielfilm „Beast Beast“ (2020), in dem sie die Rolle der Krista erneut übernahm. Der Film feierte beim Sundance Festival Premiere, als ausführender Produzent war Alec Baldwin beteiligt.

Krista ist eine lebhafte Schülerin, die sich für Theater begeistert und deren Weg sich mit dem zweier junger Männer kreuzt. Die Premiere fiel in Chens Studienzeit, sie pendelte zwischen Harvard und den Festivalterminen.

„Dìdi“ und „Slanted“

2024 spielte Chen im Coming-of-Age-Film „Dìdi“ (2024) von Sean Wang mit, der von einem Jungen aus einer taiwanisch-amerikanischen Familie im Sommer 2008 erzählt. Das gesamte Ensemble erhielt beim Sundance Festival einen Sonderpreis der Jury.

Ihre erste große Hauptrolle folgte mit der Satire „Slanted“ (2025) von Amy Wang. Chen spielt Joan Huang, eine chinesisch-amerikanische Schülerin, die sich einer experimentellen Operation unterzieht, um ihre ethnische Herkunft zu verändern. Der Film gewann beim Festival South by Southwest den Hauptpreis der Jury, an Chens Seite spielt McKenna Grace.

Maddie Delaney in „The Body“

In der Netflix-Serie The Body (2026) gehört Chen als Maddie Delaney zur Hauptbesetzung. Maddie tanzt bei den Lions, dem Tanzteam einer katholischen Highschool, das in der Nacht von Halloween ein Ritual zur Aufnahme neuer Mitglieder abhält. Nachdem das Ritual schiefgeht, werden die Mädchen von Visionen geplagt, und eine Massenhysterie erfasst die Stadt.

Für die Rolle kehrte die Harvard-Absolventin noch einmal an eine Highschool zurück. Als nächstes Projekt ist der Film „At Least There's Hotpot“ angekündigt, in dem sie Mia spielt.

Shirley Chen Privatleben

Über ihr Privatleben gibt Chen wenig preis. In Interviews spricht sie lieber darüber, dass sie Rollen sucht, die nicht festlegen, wie asiatisch-amerikanisches Leben auszusehen hat, sondern die Widersprüche einzelner Figuren zeigen.

Bemerkenswert ist, dass Chen nach eigener Aussage ihre Bewerbung in Harvard eher aus einer Laune heraus abschickte und dann zu ihrer Überraschung früh angenommen wurde.

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