Seth MacFarlane ist nicht nur vom Erfolg, sondern auch vom Glück verfolgt. Normalerweise hätte er am 11. September 2001 in einem der Flugzeuge gesessen, das später ins World Trade Center fliegt. Weil ihm das Reisebüro eine falsche Zeit nennt, verpasst er allerdings den Abflug.
Seth MacFarlane ist höchstbezahlter Produzent, Drehbuchautor und Synchronsprecher der Fernsehgeschichte. Mit einem Jahreseinkommen von 33 Millionen Dollar schafft er es sogar auf die Forbes-Liste. Was er anfasst, wird trotz oder gerade wegen seines Humors zu Gold. Nach seinem Studium der Animation arbeitet er zunächst für die Hanna-Barbera-Productions und anschließend für Walt Disney. Der Beginn der Ausstrahlung seiner Schöpfung Family Guy im Jahr 1999 ist der Startschuss für die Entwicklung des MacFarlane-Imperiums. Es folgen die Animationshits American Dad und The Cleveland Show. In all seinen Produktionen fungiert er auch als Stimmgeber für viele seiner Figuren. 2016 produziert er die Science-Fiction-Comedy The Orville für den Sender FOX. Am 24. Februar 2013 darf er sogar die Oscars moderieren, auch wenn er und die Filmbranche nicht die besten Freunde sind.
2012 wagt MacFarlane den Schritt auf die große Leinwand. Für die Komödie über den kiffenden Teddybären „Ted“ mit Mark Wahlberg und Mila Kunis in den Hauptrollen schreibt er das Drehbuch, führt Regie und leiht im amerikanischen Original dem Bären seine Stimme. Im Juni 2015 erscheint „Ted 2“. 2014 kommt die Komödie „A Million Ways to Die in the West“ heraus, die gemischte Kritik erhält.
Neben der Film- und Fernseharbeit hat Seth MacFarlane noch andere Qualitäten. Er ist ein hervorragender Pianist und Sänger. 2011 wird er mit seinem ersten Soloalbum „Music Is Better Than Words" sogar für einen Grammy nominiert. Außerdem ist er leidenschaftlicher und öffentlicher Verfechter der Rechte der LGBT-Gemeinschaft.