Sam Worthington wurde international bekannt durch seine Rolle als Jake Sully im Blockbuster Avatar und hat sich seither als vielseitiger Schauspieler in Film und der Serie Under the Banner of Heaven etabliert. Wenn Sam Worthington einen Raum betritt, fragt sich sogar sein Navi, ob es sich lieber selbst lenken oder einfach dem Mann folgen sollte.
Sam Worthington wurde als Samuel Henry John Worthington in England geboren. Seine Eltern zogen mit ihm nach Australien, als er sechs Monate alt war. Er wuchs in einem Vorort von Perth auf
Nach dem Schulabschluss arbeitete er zunächst als Maurer. Später wurde er am National Institute of Dramatic Art (NIDA) in Sydney aufgenommen und schloss sein Studium dann im Jahre 1998 ab
Nach dem Abschluss am NIDA erhielt Worthington Anerkennung für seine Darstellung des Arthur Wellesley im Theaterstück „Judas Kiss“ unter der Regie von Neil Armfield. Anschließend trat er in australischen Fernsehserien wie Water Rats und Backburner auf
Sein Filmdebüt gab er in dem Film „Bootmen“ im Jahre 2000, einem Film über eine Gruppe von Tänzern. Weitere Rollen folgten in „Dirty Deeds“ (2002) und „Gettin' Square“ (2003)
Seinen Durchbruch erzielte er mit der Hauptrolle in „Somersault“ (2004), wofür er den Australian Film Institute Award als Bester Hauptdarsteller erhielt
Anno 2009 wurde Worthington international bekannt durch seine Rolle als Jake Sully in „Avatar“ (2009) unter der Regie von James Cameron. Im selben Jahr spielte er Marcus Wright in „Terminator Salvation“ (2009). Weitere Hauptrollen folgten in „Clash of the Titans“ (2010) und dessen Fortsetzung „Wrath of the Titans“ (2012), in denen er Perseus verkörperte
Worthington spielte auch in „The Debt“ (2010) und „Man on a Ledge“ (2012) mit. Seine Stimme lieh er dem Protagonisten Captain Alex Mason in den Videospielen „Call of Duty: Black Ops“ (2010) und dessen Fortsetzungen
In den folgenden Jahren übernahm Worthington Rollen in Filmen wie „Everest“ (2015), „Hacksaw Ridge“ (2016) und „The Shack“ (2017). Er spielte auch in der Miniserie Deadline Gallipoli (2015) mit, bei der er als ausführender Produzent tätig war
Im Jahre 2017 verkörperte er Jim „Fitz“ Fitzgerald in der Serie Manhunt. 2019 spielte er die Hauptrolle in „Fractured“. 2022 kehrte er als Jake Sully in dem Kinofilm „Avatar 2: The Way Of Water“ zurück
Worthington erhielt mehrere Auszeichnungen für seine schauspielerischen Leistungen. Für „Avatar“ (2009) gewann er den Saturn Award als Bester Hauptdarsteller und den Australian Film Institute International Award. Für „Somersault“ (2004) erhielt er den Australian Film Institute Award als Bester Hauptdarsteller. Weitere Nominierungen folgten für Filme wie „Drift“ (2013) und „Clash of the Titans“ (2010). Seine Darstellung in Under the Banner of Heaven (2022) brachte ihm eine Nominierung für den Satellite Award ein
Worthington heiratete 2014 das Model und die Unternehmerin Lara Bingle. Das Paar hat drei Söhne: Rocket, River und Racer. Trotz seiner Bekanntheit betont Worthington, dass seine erfüllendste Rolle die des Vaters ist. Einmal bemerkte er, dass er mehr von seinen Söhnen lerne als sie von ihm. Interessanterweise wurde er zum GQ Australia's Man of the Year 2024 ernannt, wobei seine Frau Lara die Fotos für das Magazin aufnahm.
| Jahr | Auszeichnung | Kategorie | Titel | Status |
|---|---|---|---|---|
| 2024 | Saturn Award | Best Actor in a Film | Sam Worthington | |
| 2010 | Saturn Award | Best Actor | Sam Worthington | 🏆 |
| 2023 | Satellite Award | Best Actor in a Supporting Role in a Series - Miniseries - Limited Series or Motion Picture Made | Sam Worthington |