Ryan O'Neal war ein gefeierter amerikanischer Schauspieler. Aufgewachsen in einer Showbiz-Familie, verfolgte O'Neal zunächst eine Karriere als Amateurboxer, bevor er seine wahre Berufung in der Schauspielerei fand.
In den 1960er Jahren gab er sein Filmdebüt und wurde durch seine charismatische Leinwandpräsenz und seine vielseitigen schauspielerischen Fähigkeiten schnell bekannt. Eine seiner bahnbrechenden Rollen war in dem Film „Love Story“ (1970), einem romantischen Drama, das ein großer Erfolg wurde und ihm eine Oscar-Nominierung einbrachte.
O'Neal präsentierte sein schauspielerisches Können weiterhin in verschiedenen Genres, von Dramen bis hin zu Komödien, und festigte so seinen Status als Hauptdarsteller in Hollywood. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören „Paper Moon“ (1973), für den er eine weitere Oscar-Nominierung erhielt, „Barry Lyndon“ (1975) und „The Main Event“ (1979).
Neben seinem Erfolg auf der Kinoleinwand wagte sich O'Neal auch an das Fernsehen heran, mit denkwürdigen Rollen in Serien wie Peyton Place, Rescue Me und Miss Match.
Während O'Neals berufliches Leben von Erfolg geprägt ist, hat auch sein Privatleben, einschließlich hochkarätiger Beziehungen, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregt.
Bei Ryan O'Neal wurde im Jahre 2001 Leukämie diagnostiziert, die aber Berichten zufolge in Remission ging. Seine späteren Gesundheitsprobleme, darunter Prostatakrebs, wurden zu Schlagzeilen in der Boulevardpresse, wo er seit langem für seinen Playboy-Lebensstil, sein aufbrausendes Temperament und seinen Genuss von Drogen und Alkohol bekannt war.