Robin Williams war ein ausgebildeter Schauspieler der Juilliard School und wurde durch seine Rolle in der Serie Mork vom Ork zum internationalen Fernsehstar. Er konnte in einem Satz mehr Stimmen imitieren als Jim Carrey in einem ganzen Film. Und das meistens ohne Punkt und Komma.
Seine Fähigkeiten als Vollblut-Scherzkeks hat Robin Williams u.a. in „Mrs. Doubtfire“, „Hook“, „Flubber“, „Jumanji“ oder „The Birdcage“ hinreichend bewiesen.
Schon als Schüler soll es ihm gewaltigen Spaß gemacht haben, vor seinen Freunden den Kasper zu geben. Mit Auftritten in Nachtclubs begann Williams später, sich einen Namen zu machen. Einen ersten Höhepunkt seiner Karriere markierte die TV-Serie Mork vom Ork.
Auf der Leinwand machte er 1980 auf sich aufmerksam, als er in der Comic-Adaption „Popeye“ den Spinat mampfenden Seemann verkörperte. Dass er mehr kann, als Grimassen schneiden, zeigte er in der John-Irving-Verfilmung „The World According to Garp“. Auch in Produktionen wie „Good Morning, Vietnam“, „Dead Poets Society“, „Awakenings“ und „The Fisher King“ bewies er Klasse und Wandlungsfähigkeit.
Nach drei Nominierungen erhielt Williams 1998 den Oscar für „Good Will Hunting“.
In letzter Zeit wurde er in Filmen wie „Insomnia“ oder „One Hour Photo“ gegen sein Image besetzt. Auch privat ist der Schauspieler sehr engagiert, u.a. gründete er zusammen mit Whoopie Goldberg eine Wohltätigkeitsorganisation für Obdachlose.
Zwischen 2013 und 2014 spielte Robin Williams in der US-Serie The Crazy Ones eine der Hauptrollen.
Robin Williams war dreimal verheiratet: 1978 heiratete er Valerie Velardi, mit der er einen Sohn namens Zak hatte; die Ehe wurde 1988 geschieden. 1989 heiratete er Marsha Garces, mit der er zwei Kinder, Zelda und Cody, bekam; diese Ehe endete 2008.
Anno 2011 heiratete er Susan Schneider, mit der er bis zu seinem Tod 2014 verheiratet war.
Williams war bekannt für seine Freundschaft mit Christopher Reeve†, die während ihrer gemeinsamen Zeit an der Juilliard School begann und ein Leben lang hielt. Er war ein begeisterter Videospieler und benannte seine Tochter Zelda nach der gleichnamigen Spielfigur.
Williams unterstützte zahlreiche Wohltätigkeitsorganisationen und war für sein großzügiges Engagement bekannt.
Robin Williams verstarb am 11. August 2014.
| Jahr | Auszeichnung | Kategorie | Titel | Status |
|---|---|---|---|---|
| 2014 | Screen Actors Guild Awards | Outstanding Performance by a Cast in a Motion Picture | The Butler | |
| 1998 | Screen Actors Guild Awards | Outstanding Performance by a Male Actor in a Supporting Role | Robin Williams | 🏆 |
| 1998 | Screen Actors Guild Awards | Outstanding Performance by a Cast | Good Will Hunting | |
| 1997 | Screen Actors Guild Awards | Outstanding Performance by a Cast | The Birdcage | 🏆 |
| 2010 | Primetime Emmy Awards | Outstanding Variety, Music or Comedy Special | Robin Williams: Weapons of Self Destruction | |
| 2008 | Primetime Emmy Awards | Outstanding Guest Actor in a Drama Series | Robin Williams | |
| 2003 | Primetime Emmy Awards | Outstanding Individual Performance in a Variety or Music Program | Robin Williams | |
| 2003 | Primetime Emmy Awards | Outstanding Writing for a Variety, Music or Comedy Program | Robin Williams | |
| 1996 | Primetime Emmy Awards | Outstanding Individual Performance in a Variety or Music Program | Robin Williams | |
| 2003 | Satellite Awards | Best Actor in a Motion Picture, Drama | Robin Williams | |
| 1999 | Satellite Awards | Best Actor in a Motion Picture, Comedy or Musical | Robin Williams | |
| 1998 | Satellite Awards | Best Actor in a Supporting Role in a Motion Picture, Drama | Robin Williams | |
| 1998 | Oscars | Best Actor in a Supporting Role | Good Will Hunting | 🏆 |
| 1992 | Oscars | Best Actor in a Leading Role | Robin Williams | |
| 1990 | Oscars | Best Actor in a Leading Role | Robin Williams | |
| 1988 | Oscars | Best Actor in a Leading Role | Robin Williams |