Rashida Jones ist die Tochter von Medienmogul und Musiklegende Quincy Jones und Schauspielerin Peggy Lipton. Sie gab ihr Schauspieldebüt mit einer kleinen Rolle in der Mini-Serie The Last Done im Jahr 1997. Nach einer Nebenrolle in dem Emmy prämierten TV-Drama „If These Walls Could Talk 2“ (2000) und einem Gastauftritt in der kurzlebigen Serie Freaks & Geeks (2000), schaffte Jones auch schon den großen Durchbruch als sie die Rolle der Louisa Fenn in der FOX-Serie Boston Public übernahm.
Nachdem Rashida Jones' Charakter nach zwei Jahren aus der Serie geschrieben wurde, war die Darstellerin in einigen Kino- und TV-Filmen zu sehen, einer davon war die romantische Komödie „Die Ex-Freundinnen meines Freundes“ (2004) an der Seite von Brittany Murphy. Daraufhin folgte die Hauptrolle in der britischen Comedy-Serie NY-LON (2004), sowie eine weitere in der kurzlebigen TNT-Serie Wanted (2005) als Detective Carla Merced. Jones erschien auch in einigen Pilotepisoden, die aber dem Untergang geweiht waren. Doch schon bald wendete sich das Schicksal und Jones stieß 2006 in der dritten Staffel zum Cast der erfolgreichen Serie The Office (UK) dazu und verdrehte als Karen Filippelli Jim (John Krasinski) den Kopf.
Nicht nur ihre Fans waren von Rashida Jones' Rolle der Karen Filippelli in The Office (UK) begeistert, sie faszinierte auch die Autoren Greg Daniels und Michael Schur. Die beiden engagierten Jones für Parks & Recreation noch bevor das Konzept der neuen Serie überhaupt stand. Und nicht nur die TV-Produzenten reißen sich um die Darstellerin, auch Hollywood wurde schnell auf die Schauspielerin aufmerksam: 2010 verteidigte Jones Mark Zuckerberg (Jesse Eisenberg) in „The Social Network“. 2011 erschien sie in der Komödie „Freunde mit gewissen Vorzügen“ auf der Leinwand. Es folgten die Komödien „My Idiot Brother“, „The Big Year“, „The Muppets“ und „Celeste and Jesse Forever“.
2008 erhielt sie eine weitere Hauptrolle in einer Comedy-Serie Unhitched, die jedoch bald abgesetzt wurde, daneben gab sie einen Gastauftritt über drei Episoden in Lisa Kudrows Web Therapy. Zwischen 2009 und 2015 spielte sie in der Comedyserie Parks and Recreation die Krankenschwester Ann Perkins. Ihre nächste Serienhauptrolle übernahm die Darstellerin 2016 in der Polizeicomedy Angie Tribeca.
Doch das Schauspielen ist nicht Rashida Jones einziges Talent. Von ihrem Vater erbte sie ebenfalls die Liebe zur Musik. Bereits in jungen Jahren spielte sie klassische Klavierkonzerte und wurde mit Auszeichnungen geehrt. Daneben ist sie eine begabte Sängerin und Texterin. Als Background-Sängerin hat sie die Band Maroon 5 unterstützt und einen Song zu Tupac Shakurs-Tribute-Album beigesteuert, denn er war der Verlobte ihrer Schwester. Außerdem erschuf sie „Frenemy oft he State“, eine Comicbuch-Reihe.
Jones hat eine ältere Schwester, Kidada Jones, sowie fünf Halbgeschwister. Ihre Eltern trennten sich als Jones 14 Jahre alt war und sie wuchs bei ihrer Mutter in Brentwood auf. Sie hat afrikanische, russische und irische Wurzeln. Rashida Jones' Mutter ist jüdischen Glaubens und Jones besuchte eine hebräische Schule. Ihre Schullaufbahn verlief makellos, was sie auch ihrem fotografischen Gedächtnis verdanken kann. Nach ihrem College-Abschluss plante sie zunächst Anwältin zu werden, doch nach dem OJ Simpson Prozess war sie desillusionisiert und studierte in Harvard Religion und Philosophie. Dort entdeckte sie ihre Liebe für die darstellenden Künste und spielte in einigen Theaterstücken mit und war musikalische Leiterin einer A-cappella-Gruppe. Sie machte ihren Abschluss 1997.
Jones engagiert sich für verschiedene wohltätige Zwecke, vornehmlich für Kinder.
Nach einer 2,5-jährigen Beziehung inklusive Verlobung mit Tobey Maguire folgte eine Beziehung zu dem Musikproduzenten Mark Ronson. Auch mit ihm war Jones verlobt. 2004 trennte sich das Paar. 2009 war sie mit Barack Obamas Redenschreiber Jon Favreau liiert.