Parker Posey ist eine vielseitige Schauspielerin, die als „Queen of the Indies“ bekannt wurde und in Filmen wie „Party Girl“ sowie der Serie Lost in Space brillierte. Ob skurrile Kultfigur oder bissige Satire-Ikone, wenn es eine Parallelwelt gibt, in der Parker Posey nicht in mindestens einem Indie-Film exzentrisch lacht, dann ist sie definitiv schlecht geschrieben.
Parker Posey wurde in Baltimore, Maryland, geboren. Ihre Eltern sind Lynda, eine Köchin, und Chris Posey, der ein Autohaus besitzt. Sie hat einen Zwillingsbruder namens Christopher. Die Familie lebte zunächst in Louisiana, und zog später nach Laurel, Mississippi. Parker Posey wuchs in einer sehr katholischen Familie auf.
Ihre Schauspielkarriere begann mit der Rolle der Tess Shelby in der Seifenoper As the World Turns. Ihren ersten großen Filmauftritt hatte sie in „Dazed and Confused“ (1993). In den 1990er Jahren spielte sie in zahlreichen Independent-Filmen mit, darunter „Party Girl“ (1995) und „The House of Yes“ (1997). Aufgrund dieser Rollen erhielt sie den Spitznamen „Queen of the Indies“. Sie arbeitete häufig mit dem Regisseur Christopher Guest zusammen und trat in mehreren seiner Mockumentaries auf.
In der Netflix-Serie Lost in Space (2018–2021) verkörperte Parker Posey die Figur der Dr. Smith. Dr. Smith ist eine manipulative und intelligente Frau, die stets ihre eigenen Interessen verfolgt. Sie nutzt ihre Scharfsinnigkeit, um die Robinson-Familie und andere Überlebende zu täuschen. Trotz ihrer antagonistischen Natur zeigt sie gelegentlich Anzeichen von Verletzlichkeit.
In „e-m@il für Dich“ (1998) spielte sie die Rolle der Patricia Eden. Patricia ist die anspruchsvolle und energische Freundin von Joe Fox, dargestellt von Tom Hanks. Sie arbeitet als Verlegerin und ist bekannt für ihre direkte Art.
Parker Posey setzte ihre Karriere mit Rollen in Filmen wie „Superman Returns“ (2006) und „Café Society“ (2016) fort. Sie trat auch in Fernsehserien wie The Good Wife und Louie auf.
Im Jahre 2018 veröffentlichte sie ihr erstes Buch, „You're on an Airplane: A Self-Mythologizing Memoir.“ Darin teilt sie Anekdoten aus ihrem Leben und ihrer Karriere.
Parker Posey hat sowohl in Greenwich Village als auch im East Village in New York City gelebt. Sie ist bekannt für ihre Liebe zur Kunst und ihre Teilnahme an verschiedenen kreativen Projekten. Trotz ihrer Bekanntheit führt sie ein relativ zurückgezogenes Leben. Sie hat nie geheiratet und keine Kinder.
Parker Posey wurde nach dem 1950er-Jahre-Supermodel Suzy Parker benannt. Sie lernte für ihre Rolle in „A Mighty Wind“ (2003) das Mandolinenspiel.
| Preis | Kategorie | Werk | Jahr | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| Primetime Emmy Awards | Outstanding Guest Actress in a Drama Series | Mr. and Mrs. Smith | 2024 | Nominierung |
| Saturn Awards | Best Supporting Actress in Streaming Presentation | Lost in Space | 2019 | Nominierung |
| Independent Spirit Awards | Best Lead Female | „Broken English“ | 2008 | Nominierung |
| Saturn Awards | Best Supporting Actress | „Superman Returns“ | 2006 | Nominierung |
| Gotham Awards | Best Ensemble Cast | „For Your Consideration“ | 2006 | Nominierung |
| Florida Film Critics Circle Awards | Best Cast | „A Mighty Wind“ | 2003 | Gewonnen |
| Golden Globe Awards | Best Supporting Actress - Series, Miniseries or Television Film | „Hell on Heels: The Battle of Mary Kay“ | 2002 | Nominierung |
| Independent Spirit Awards | Best Lead Female | „Personal Velocity“ | 2002 | Nominierung |
| Sundance Film Festival | Special Jury Recognition | „The House of Yes“ | 1997 | Gewonnen |