The A-Team gehört zu den absoluten Kultserien der 80er Jahre und ihre Figuren sind zu Ikonen jener Zeit geworden. Allen voran Mr. T, der bis heute mit seiner Figur B.A. untrennbar verbunden ist. In einer Umfrage der BBC (2003) wurde Mr. T sogar als einer der einflussreichsten Amerikaner der US-Geschichte gewählt - nach Homer Simpsons, Abraham Lincoln und Martin Luther King Jr..
Doch der taffe Held unserer Kindheit ist im Grunde ein Muttersöhnchen, denn seine Mutter hatte stets einen großen Einfluss auf ihn. Geboren in einem Ghetto in Chicago als zweitjüngster von zwölf Kindern, war Laurence Tureaud stets gezwungen sich zu behaupten. Sein Vater, ein Pfarrer, verließ die Familie als Mr. T fünf Jahre alt war und seine religiöse Mutter zog ihre vier Töchter und acht Söhne von der Wohlfahrt (87 US-Dollar pro Woche) groß. Auch wenn er nicht der beste Schüler war, war Mr. T zumindest beliebt und wurde drei Mal in Folge zum Schülersprecher seines Colleges gewählt. Daneben spielte er Football, lernte Kampfsport und war drei Mal Meister im Wrestling seiner Stadt.
Mr. T konnte mit einem Stipendium an der Prairie View A&M University studieren, wurde allerdings nach einem Jahr rausgeschmissen und trat dann dem Militär bei, doch auch hier wurde er entlassen. Anschließend versuchte er sich als Rausschmeißer. Zu dieser Zeit benannte er sich zu Mr. T um und begann Goldketten zu sammeln, die die Gäste der Nachtclubs im Kampf verloren hatten. Dank seines Jobs war er ein ständiger Gast vor dem Gericht, doch konnte stets mit einem Freispruch herausgehen.
Aus der Rausschmeißer-Karriere entwickelte sich seine nächste Beschäftigung als Bodyguard. Knapp zehn Jahre lang riskierte er sein Leben für andere Menschen. Unter seinen späteren Kunden waren unter anderem Muhammad Ali, Steve McQueen, Michael Jackson, Leon Spinks, Joe Frazier und Diana Ross. Sein Verdienst belief sich von 3.000 bis zu 10.000 US-Dollar pro Tag.
Nach einem Auftritt in einer Fernsehshow („America's Toughest Bouncer“) im Jahr 1980 wurde Sylvester Stallone auf ihn aufmerksam und verschaffte ihm die Rolle seines Widersachers in „Rocky III“ (1982), wo seine Catchphrase entstand: „No, I don't hate Balboa, but I pity the fool.“ Anschließend wurde Mr. T vom Fleck weg für die neue Actionserie The A-Team (1983-87) besetzt und avancierte innerhalb kürzester Zeit zur Kultfigur. B.A. war, wie die anderen Mitglieder des A-Teams, ein ehemaliger tougher Army-Kommandant, der als Mechaniker ein gutes Händchen bewies, allerdings panische Angst vorm Fliegen hatte. Nur wenig später entstand die Comic-Serie Mister T (1983-85) und der Schauspieler erschien in zahlreichen Werbespots. Zu dieser Zeit verdiente er in der Serie 80.000 US-Dollar pro Episode 15.000 US-Dollar für öffentliche Auftritte.
Nach dem Aus der Kultserie, bekam Mr. T eine eigene Serie, die den bezeichnenden Titel T and T trug und in der Mr. T einen ehemaligen Boxer, der zu Unrecht eines Mordes beschuldigt wurde und nachdem sein Name reingewaschen wurde hilft er den Unschuldigen im Kampf gegen das Rechtssystem. Daneben erschien Mr. T in Filmen wie „D.C. Cab“ (1983), „Straight Line“ (1990), „Freaked“ (1993) oder „The Magic oft he Golden Bear: Goldy III“ (1995) oder „Agent 00“ (1996).
Anschließend wurde es etwas still um den Darsteller, denn im Jahr 1995 erkrankte er an Lymphknotenkrebs, den er im Laufe der Jahre überwand. Dennoch nahm er einige Rollen an und erschien beispielweise in Suddenly Susan und Martin (1996) in Gastrollen. Nach seiner Gegensung, die vor allem seinem Glauben attrubutiert, erschien er nur noch selten auf dem Fernsehbildschirm oder der Kinoleinwand: unter anderem in „Judgement“ oder „Noch nicht ein Teenie-Film!“ (beide 2001) und lieh einigen zeichentrickfiguren seine Stimme. 2011 moderierte er bei BBC Three die Show „World's Craziest Fools“.
1985 gab Mr. T sein professionelles Wrestler-Debüt an der Seite von Hulk Hogan.
Mr. T war einmal verheiratet. 1971 trat er Philys Clark vor den Traualtar und hat mit ihr zwei gemeinsame Töchter. Er hat noch einen Sohn namens T Junior.
„The A-Team“ gehört zu den absoluten Kultserien der 80er Jahre, und ihre Figuren sind zu Ikonen jener Zeit geworden. Allen voran Mr. T, der bis heute mit seiner Figur B.A. untrennbar verbunden ist. In einer Umfrage der BBC (2003) wurde Mr. T sogar als einer der einflussreichsten Amerikaner der US-Geschichte gewählt - nach Homer Simpson, Abraham Lincoln und Martin Luther King Jr.