Morgan Freeman erhielt seinen ersten Oscar im Jahr 2005 für seine Rolle in Million Dollar Baby als Bester Nebendarsteller. Morgan Freemans ikonische Stimme ist so beruhigend, dass er einmal in einem Interview scherzte, er könne die Welt in den Schlaf reden.
Morgan Freeman wurde in Memphis, Tennessee, geboren. Er war das jüngste von fünf Kindern von Morgan Porterfield Freeman Sr., einem Friseur, und Mayme Edna, einer Lehrerin. Seine Kindheit verbrachte er in Chicago und Mississippi, wo er in bescheidenen Verhältnissen aufwuchs. Schon früh entwickelte er eine Leidenschaft für die Schauspielerei und nahm an Schultheateraufführungen teil. Nach seinem Highschool-Abschluss besuchte er das Los Angeles City College, um Theaterkunst zu studieren. Zwischen 1955 und 1959 diente er in der US-Luftwaffe als Flugzeugmechaniker. 
Nach seinem Militärdienst kehrte Freeman zur Schauspielerei zurück und trat in verschiedenen Theaterproduktionen auf. In den 1970er Jahren erlangte er Bekanntheit durch seine Auftritte in der Kinderserie The Electric Company (1971–1977), in der er verschiedene Charaktere spielte und sein komödiantisches Talent unter Beweis stellte. Sein Durchbruch im Film gelang ihm 1987 mit „Street Smart“, für den er eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller erhielt. 
In den späten 1980er und frühen 1990er Jahren festigte Freeman seinen Status als führender Schauspieler in Hollywood. 1989 spielte er die Rolle des Hoke Colburn in dem Film „Miss Daisy und ihr Chauffeur“, einem Film, der die Beziehung zwischen einer älteren jüdischen Frau und ihrem afroamerikanischen Fahrer im Süden der USA thematisiert. Für diese Rolle erhielt er den Golden Globe als bester Schauspieler in einer Komödie oder einem Musical.
1994 verkörperte er Ellis „Red“ Redding in „Die Verurteilten“, einem Drama über die Freundschaft zweier Gefangener, das heute als Klassiker gilt. 
In der Dokumentarserie Through the Wormhole (2010–2017) fungierte Freeman als Erzähler und Moderator. Die Serie erforschte tiefgründige wissenschaftliche und philosophische Fragen, von der Entstehung des Universums bis zur Natur des Bewusstseins. Freemans markante Stimme und seine Fähigkeit, komplexe Themen verständlich zu präsentieren, machten ihn zur idealen Besetzung für diese Rolle.
In den 2000er Jahren blieb Freeman eine feste Größe in der Filmwelt. Er spielte in Filmen wie „Million Dollar Baby“ (2004), für den er den Oscar als bester Nebendarsteller gewann, und verkörperte Lucius Fox in Christopher Nolans „The Dark Knight“-Trilogie (2005–2012). Seine Rollen in „Invictus“ (2009), in dem er Nelson Mandela darstellte, und in „Now You See Me“ (2013) kamen auch beim Publikum gut an.
Neben seiner Schauspielkarriere ist Freeman für seine markante Erzählstimme bekannt. Er lieh seine Stimme zahlreichen Dokumentationen, darunter „Die Reise der Pinguine“ (2005) und „The Story of God with Morgan Freeman“ (2016–2019). Seine tiefe, beruhigende Stimme und seine klare Artikulation machen ihn zu einem gefragten Erzähler für verschiedene Projekte.
Abseits der Leinwand ist Freeman für sein Engagement in verschiedenen sozialen und kulturellen Projekten bekannt. Er ist Miteigentümer des Ground Zero Blues Club in Mississippi, der gegründet wurde, um die lokale Blues-Kultur zu fördern. Freeman war zweimal verheiratet und hat vier Kinder.
Morgan Freeman hat eine private Pilotenlizenz und besitzt mehrere Flugzeuge. Er ist bekannt für seine Liebe zur Fliegerei und fliegt regelmäßig selbst.