Sie ist berühmt für ihre Professionalität am Set und ihre Wandlungsfähigkeit in Rollen, die von komplexen Dramen bis hin zu komödiantischen Charakteren reichen. Michelle Pfeiffer ist die Catwoman schlechthin.
Michelle Pfeiffer kommt Santa Ana, Kalifornien, zur Welt und wuchs in einer Arbeiterfamilie auf. Sie zeigte früh Interesse an der Schauspielerei, arbeitete jedoch zunächst als Kassiererin in einem Supermarkt.
Ihr Durchbruch begann, als sie an Schönheitswettbewerben teilnahm, was sie schließlich in die Unterhaltungsbranche führte.
Erste Rollen erhielt sie in Fernsehproduktionen und kleinen Filmen, wobei sie 1980 in „Falling in Love Again“ im Jahre 1980 ihre erste größere Rolle spielte.
Michelle Pfeiffer zog Aufmerksamkeit auf sich, als sie in dem Film „Grease 2“ im Jahre 1982 die Hauptrolle der Stephanie Zinone übernahm. Die Figur war eine selbstbewusste Anführerin einer Motorrad-Clique, die mit ihrem rebellischen Stil nicht immer positiv auffiel.
Ihr großer Durchbruch gelang Michelle Pfeiffer mit ihrer Rolle als Elvira Hancock in dem Kinofilm „Scarface“ (1983), an der Seite von Al Pacino. Elvira war die elegante, aber unglückliche Ehefrau eines Drogenbosses, gefangen in einer Welt von Luxus und Abhängigkeit.
Vier Jahre später in dem Film „The Witches of Eastwick“ (1987) spielte sie Sukie Ridgemont, eine von drei Frauen, die durch ihre Freundschaft und neu entdeckte magische Kräfte verbunden sind. Sukie ist eine sanfte und warmherzige Figur, die als Kolumnistin für eine lokale Zeitung arbeitet. Sie ist Mutter von sechs Kindern und führt ein stressiges, aber liebevolles Familienleben, obwohl sie ohne einen Partner zurechtkommen muss. Ihre Verbindung zu Daryl Van Horne, dem charismatischen und teuflischen Fremden, gespielt von Jack Nicholson, führt dazu, dass sie ihre verborgenen Stärken und magischen Fähigkeiten erkennt.
In den 1980er- und 1990er-Jahren wurde Michelle Pfeiffer eine der gefragtesten Schauspielerinnen in Hollywood. Ihre Darstellung von Madame de Tourvel in „Gefährliche Liebschaften“ (1988) brachte ihr eine Nominierung für „Oscar“ ein. Sie spielte eine tugendhafte, aber emotional verletzliche Frau, die in ein gefährliches Spiel aus Verführung und Verrat hineingezogen wird. Ihr Spiel zeigte eine beeindruckende emotionale Tiefe, die das Publikum fesselte.
Als Selina Kyle alias Catwoman in dem Kinofilm „Batman Returns“ glänzte Pfeiffer mit einer ikonischen Performance. Ihr schwarzer Latexanzug und ihre geschmeidige Darstellung machten „Catwoman“ unvergesslich.
Nach einer kurzen Auszeit in den 2000er-Jahren kehrte Michelle Pfeiffer mit Filmen wie „Hairspray“ (2007) zurück, wo sie die ehrgeizige und rassistische Velma Von Tussle spielte. Velma war eine manipulative Produzentin einer TV-Show, die alles daran setzte, ihre Tochter ins Rampenlicht zu rücken.
In der Miniserie The First Lady (2022) verkörperte sie Betty Ford, die ehemalige First Lady der USA. Betty Ford war eine vielschichtige Figur, die für ihre Offenheit und ihren Kampf gegen Abhängigkeiten bekannt war.
Michelle Pfeiffer ist seit 1993 mit dem Produzenten David E. Kelley verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Ihre Tochter Claudia Rose adoptierte sie kurz vor ihrer Hochzeit, und ihr Sohn John Henry wurde 1994 geboren.
Pfeiffer engagiert sich auch für wohltätige Zwecke, insbesondere im Bereich Umweltschutz und Kinderrechte. Sie ist bekannt dafür, ihre Privatsphäre zu schützen und lebt ein zurückgezogenes Leben abseits der Öffentlichkeit.