Sein Onkel spielte Piano für Elvis Presley, seine Mutter war Schönheitskönigin und Bikinimodel, sein Vater ein berühmter neuseeländischer Sänger, die Zeichen für den Spartacus-Star stehen von Geburt an auf Starruhm und Manu Bennett legt selbst gut nach.
Jonathan Manu Bennett ist zwar in Neuseeland zur Welt gekommen, doch bereits einige Monate nach seiner Geburt wandert seine Familie nach Australien aus. Väterlicherseits hat Bennett Maori und irische Wurzeln, mütterlicherseits hat er schottische und spanische Vorfahren. Aufgewachsen in Sydney und New Castle kehrt er 1986 nach Neuseeland zurück, wo er das Te Aute College besucht und Rugby spielt. Anschließend soll er für das New South Wales Schoolboys Rugby Union Team spielen, doch Bennett interessiert sich mehr für Modern-Dance, Ballett und Klavierspielen als für den Sport. Er lässt seine Rugby-Karriere hinter sich und studiert Tanz und Schauspiel. Als er ein Stipendium an dem renommierten Lee Strasberg Theatre Institute bekommt, reist er nach Los Angeles.
In Australien gibt Manu Bennett sein Schauspieldebüt in der Teen-Soap Paradise Beach (1993), wo er ein Jahr lang Kirk Barsby spielt. Unter dem Namen Jon Bennett erscheint er in Gast- und wiederkehrenden Rollen in australischen Serien, unter anderem Blue Heelers (1994), Water Rats (1996-97), All Saints und The Violent Earth (beide 1998) oder Beastmaster (1999). Außerdem unternimmt Bennett auch einen Ausflug ins Theater, 1996 spielt er in der Produktion „Lady Chatterley's Lover“ mit.
Nach weiteren Gastrollen, wie in der neuseeländischen Serie Xena: Warrior Princess und Tales of the South Seas (beide 2000), folgt sein Debüt auf der Leinwand: In dem australischen Film „Lantana“ (2001) kann er sein Tanztalent unter Beweis stellen. In dem neuseeländischen Dauerbrenner Shortland Street (2001) ist Manu Bennett als Jack Hewitt in sieben Episoden zu sehen. Daraufhin spielt er einen Cop, der zum Anwalt wurde, in Street Legal (2002).
Neben weiteren Gastauftritten in Head Start (2001), Mataku (2002) und The Strip (2008), erscheint Bennett in Kinofilmen, wie „The Marine“ (2006) an der Seite des Wrestling-Stars John Cena, ist in dem Actionfilm „Die Todeskandidaten“ (2007) mit von der Partie und spielt Deputy Billy Kitka an der Seite von Josh Hartnett in dem Horrorfilm „30 Days of Night“ (2007).
Im Jahr 2011 ergattert Manu Bennett die Rolle des Crixus in der erfolgreichen Serie Spartacus und feiert mit der Gladiatoren-Serie seinen internationalen Durchbruch. Er ist in allen drei Staffeln zu sehen: „Spartacus: Gods of the Arena“, „Spartacus: Blood and Sand“ und „Spartacus: Vengeance“. Auch in der abschließenden Staffel „Spartacus: War of the Damned“ ist er dabei sein.
Daraufhin wird Bennett für die Hauptrolle in dem australischen TV-Spielfilm „Sinbad and the Minotaur“ (2011) besetzt und ist auch in der Miniserie Bikie Wars: Borthers in Arms (2012) zu sehen. 2013 steigt er ins DC-Universum ein und ist als Deathstroke in Arrow mit dabei.
In der Fantasyserie The Shannara Chronicles übernimmt Bennett 2016 die Hauptrolle des Allanon.
Mit der Israelitin Karin Horen ist Bennett zehn Jahre lang liiert. Die Trennung des Paares wird im März 2017 öffentlich. Gemeinsam haben sie die drei Töchter Huia, Mokoia und Pania.