Vielen Serienfans wird Laura Fraser erst durch ihre Rolle der Lydia Rodarte-Quayle in Breaking Bad bekannt, doch bereits zuvor spielt die Schottin in unzähligen bekannten Produktionen mit. Der Dank gilt ihrem Vater, der durch seine Leidenschaft zum Drehbuchschreiben schon in frühen Jahren die Schauspielkarriere seiner Tochter fördert.
Laura Fraser wächst gemeinsam mit ihren beiden Brüdern und ihrer Schwester in der größten Stadt Schottlands auf. Ihr Vater, der zuerst ein kleines Bauunternehmen führt, entdeckt seine Leidenschaft als Drehbuchautor und schreibt sein erstes Stück für Lauras Jugendclub und seine Tochter übernimmt die Hauptrolle.
Nach der Highschool besucht Laura Fraser das Langside College, gefolgt von einer Ausbildung an der renommierten Royal Scottish Academy of Music and Drama. Während des Studiums ergattert sie sogleich ihre erste kleine Rolle in dem Film „Small Faces“ und einen Gastauftritt in Casualty (beides 1996).
Die Verantwortlichen in der Schule sehen ihr frühzeitiges Engagement als kritisch, habe sie doch weniger Zeit sich auf ihr Studium zu konzentrieren. Doch Laura Fraser lässt sich nicht beirren, verlässt die Academy und zieht nach London, wo sie eine wiederkehrende Rolle in Neil Gaimans Mini-Serie Neverwhere ergattert.
Es folgen weitere Engagements in den Filmen „Summer of Love“, „The Investigator“ und eine Hauptrolle in „Paris,Brixton“, die alle im Jahre 1997 erscheinen.
Bis zum Jahr 2004 engagiert sich die Schottin in mehreren Filmen jährlich, bevor sie wieder auf den kleinen Bildschirm zurückkehrt und die Rolle der Emily Trevelyan in der Mini-Serie He Knew He Was Right (2004) übernimmt. Darunter sind bekannte Produktionen wie „Ritter aus Leidenschaft“ und „Vanilla Sky“ (beide 2001).
Auch in den Serien Conviction (2004), Casanova (2005) und Talk to Me (2007) wirkt sie unter anderem mit, bis sie 2010 für zwei Jahre den Charakter der lesbischen Cat MacKenzie in dem BBC Three-Drama Lip Service verkörpert.
Kurz darauf folgt ihr internationaler Durchbruch in Breaking Bad. Für zwölf Episoden legt sie sich als Lydia Rodarte-Quayle mit dem Falschen an - in diesem Fall handelt es sich dabei um niemand geringeres als Bryan Cranstons Whalter White - was sie am Ende büßen muss.
Die nächsten größeren Rollen in Serien die folgen sind Black Box im Jahr 2014 und The Missing 2016. Ein Jahr später steht sie für ihren britischen Heimatsender ITV vor der Kamera in der Krimiserie The Loch. Dort spielt sie Detective Annie Redford, die in ihrem ersten Mordfall ermittelt und dabei vom erfahreneren Forensiker Blake Albrighton unterstützt wird. Zunächst wird ein ortsbekannter Mann tot aufgefunden und dann wird ein einzelnes Herz ans Ufer des Sees gespült.
2003 heiratet Laura den Schauspielkollegen Karl Geary, gemeinsam mit ihrem Töchterchen Lila leben die drei in Brooklyn, New York.