Schauspielerin Julia Ormond wurde zunächst durch zahlreiche Filmrollen bekannt. Mitte der 90er Jahre war die Britin dort mit den Filmen „Legenden der Leidenschaft“ (1994), „Der erste Ritter“ (1995) und „Sabrina“ (1995) kommerziell erfolgreich und an der Seite von Hollywood-Größen wie Harrison Ford, Brad Pitt und Richard Gere zu sehen. In der Verfilmung des Bestsellers „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ hatte Ormond die Hauptrolle. Danach stagnierte ihre Filmkarriere jedoch erst einmal und größere Erfolge blieben aus.
Neben einer Rolle im Oscar-Film „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ (2008) war sie auch häufiger in Fernsehrollen zu sehen. So hatte sie 2007 eine der Hauptrollen im gescheiterten Serienpiloten zu Mr. and Mrs. Smith und war danach in Handlungsbögen bei CSI: New York und Nurse Jackie zu sehen. 2009 drehte sie den Serienpiloten Three Rivers, wurde aber vor der Serienproduktion ausgetauscht. Für den Fernsehfilm „Tempel Grandin“ erhielt Ormond einen Emmy.
Im Jahr 2011 nahm sie die Rolle der Psychiaterin von Detective Robert Goren in der zehnten Staffel der US-Krimi-Serie Law & Order: Criminal Intent an, die alle acht Episoden der Staffel umfasst.
Zwischen 2012 bis 2015 war Ormond in insgesamt fünf Episoden der Retroserie Mad Men als Megans (Jessica Pare) Mutter, Marie Calvet, zu Gast und wurde dafür mit einer Emmy-Nominierung belohnt.
In der kurzlebigen Lifetime-Serie Witches of East End spielte Julia Ormond 2013 bis 2014 in einer Hauptrolle zu sehen.
Zwischen 1989 und 1994 mit Schauspielkollege Rory Edwards verheiratet. Von 1999 bis 2008 ist Jon Rubin der Mann an ihrer Seite, mit dem zusammen sie 2004 Tochter Sophie bekam.