John Malkovich spielte in der Serie The New Pope einen exzentrischen Papst, der mit inneren Dämonen und modischen Herausforderungen kämpfte. Wenn John Malkovich eine Einkaufsliste liest, klingt es trotzdem, als würde er das Schicksal der Menschheit verkünden.
John Malkovich wurde in Christopher, Illinois geboren. Danach zog seine Familie nach Benton, Illinois um. Sein Vater Daniel Leon war Direktor der staatlichen Naturschutz-Organisation und veröffentliche „Outdoor Illionis", ein Naturschutz-Magazin. Seine Mutter Joe Anne war Besitzerin der Benton Evening News und Teilhaberin von „Outdoor Illinois". John hat drei jüngere Schwestern und einen älteren Bruder.
Während seines Highschool-Besuchs spielte er in mehreren Theaterstücken sowie dem Musical „Carousel" mit. Außerdem gehörte er einer Folkrockband an und war Teil einer Sommertheater- und Comedygruppe. Dabei übernahm er 1972 eine Rolle in „America Hurrah" von Jean-Claude van Itallie. Als er mit der Highschool fertig war, schrieb er sich an der Illinois State University ein, wo er seinen Abschluss in Schauspiel machte.
Im Jahre 1976 wurde Malkovich Mitglied des „Steppenwolf Theatre" in Chicago, welches damals von seinem Freund Gary Sinise neu gegründet worden war. Danach da'rte es sieben Jahre, bis Malkovich erstmals in New York einen Namen für sich machen konnte, als er einen Obie-Award für seine Rolle in „Tr' West" von Sam Shepard erhielt.
1984 spielte er dann gemeinsam mit Dustin Hoffman in der Broadway-Version von Arthur Millers „Death of a Salesman". Für den TV-Film, in dem er die gleiche Rolle bekleidete, erhielt er im folgenden Jahr einen Emmy-Award. Sein Debüt auf der Kinoleinwand feierte er ebenfalls 1984 mit „Ein Platz im Herzen", wofür er mit einer Oscarnominierung als bester Nebendarsteller bedacht wurde.
Danach folgten Filme wie „Killing Fields - Schreiendes Land" und „Die Glasmenagerie". Für eine Rolle würde er jedoch dem Publikum besonders im Gedächtnis bleiben. Als Vicomte de Valmont erspielte er sich neben Michelle Pfeiffer und Glenn Close im Kostümdrama „Gefährliche Liebschaften" einen exzellenten Ruf als Charaktersdarsteller.
Hernach wurde er als psychotischer politischer Attentäter in „In the Line of Fire - Die zweite Chance" mit Clint Eastwood gecastet, wofür er wiederum eine Oscar- und eine Golden-Globe-Nominierung erhielt. 1994 spielte er den düsteren Kurtz im TV-Film „Herz der Finsternis". Fortan war sein Ruf als Charakterdarsteller gefestigt. Serienerfahrung hat er bisher jedoch nur in den Miniserien „Napoléon" und „Les Misérables - Gefangene des Schicksals" sammeln.
| Jahr | Auszeichnung | Kategorie | Titel | Status |
|---|---|---|---|---|
| 2011 | Saturn Awards | Best Supporting Actor | John Malkovich | |
| 1994 | Saturn Awards | Best Supporting Actor | John Malkovich | |
| 2003 | Primetime Emmy Awards | Outstanding Supporting Actor in a Miniseries or a Movie | John Malkovich | |
| 2000 | Primetime Emmy Awards | Outstanding Supporting Actor in a Miniseries or a Movie | John Malkovich | |
| 1986 | Primetime Emmy Awards | Outstanding Supporting Actor in a Miniseries or a Movie | John Malkovich | 🏆 |
| 2000 | Screen Actors Guild Awards | Outstanding Performance by a Cast in a Motion Picture | John Malkovich | |
| 1994 | Oscars | Best Supporting Actor | John Malkovich | |
| 1985 | Oscars | Best Supporting Actor | John Malkovich |