John Cleese

John Cleese' Humor endet auf jeden Fall nicht an den Grenzen seiner Profession. Auch im Privatleben bringt er den ein oder anderen schrägen Scherz hervor. 2005 verkauft er Teile seines entzündeten Darms, die ihm bei einer Operation entfernt werden mussten. Die Einnahmen teilt er mit seinem Chirurgen.

Biografie von John Cleese

Karriere

John Cleese ist Komiker, Schauspieler, Drehbuchautor und Synchronsprecher. Er gehört unbestritten zu den Humorlegenden des 20. Jahrhunderts und dient als Vorbild für zahlreiche folgende Generationen. Vor allem mit der Komikergruppe „Monty Python“, bestehend aus John Cleese, Graham Chapman, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones und Michael Palin, schießt der Erfolg in luftige Höhen.

Von Anfang an groß dabei

Anfangs hat sein Humor einen eher traurigen Hintergrund und ist mehr Mittel zum Zweck als Spaß an der Freude. Da John Cleese bereits im Alter von 12 Jahren 1,83 m groß ist und damit natürlich über alle gleichaltrigen Köpfe hinweg ragt, wird er oft von seinen Mitschülern gehänselt. Durch die vielen Sticheleien und Witze seiner Altersgenossen übt sich der junge Brite schon früh in Schlagfertigkeit und Humor. Heute ist er beachtliche 1,96 Meter groß.

Monty Pythons Flying Circus

Nach seinem Schulabschluss studiert John Cleese Jura in Cambridge. Auf dem College schließt er sich einem Amateurtheater an und sammelt erste Erfahrungen auf der Bühne. Nach seinem Studium arbeitet Cleese für die BBC und das Radio. So lernt er im Laufe der Zeit seine späteren Wegbegleiter kennen. 1969 rufen sie die Komikergruppe „Monty Python“ ins Leben. Neben der Fernsehsendung „Monty Pythons Flying Circus“ schaffen sie die Kultfilme „Das Leben des Brian“, „Die Ritter der Kokosnuss“ und „Der Sinn des Lebens“. Parallel zu seinen Filmprojekten arbeitet Cleese in den 70er Jahren gemeinsam mit seiner damaligen Ehefrau Connie Booth an der Sitcom Fawlty Towers. Den letzten gemeinsamen Auftritt haben „Monty Python“ 1989 zum 20-jährigen Jubiläum.

Er kann auch anders

Seinen größten Erfolg auf der Leinwand hat John Cleese mit der von ihm selbst geschriebenen Komödie „Ein Fisch namens Wanda“. Diese bringt einen Oscar für Kevin Kline als bester Nebendarsteller und eine Oscarnominierung für ihn selbst als bester Drehbuchautor ein. Diejenigen, die in bis dahin immer noch nicht kennen, sehen ihn 2000 und 2002 als „R“ in den Filmen „James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug“ und „James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag“.

Auch wenn der inzwischen 78-jährige Komiker nun etwas kürzer treten will, werden wir wohl weiterhin von seinem Humor hören. Wie passend, dass der eigentliche Geburtsname seines Vaters Cheese ist. John änderte ihn mit Eintritt ins Militär in Cleese, um Spott zu entgehen.

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