Jennifer Coolidge beginnt ihre Schauspielkarriere in den 1990er Jahren und erlangt erste Aufmerksamkeit durch kleinere Rollen in verschiedenen Comedy-Formaten. Ihr Durchbruch gelingt ihr mit der Rolle der „Stifler's Mom“ in „American Pie“ (1999), wo sie eine der ikonischsten Figuren der Filmreihe darstellt. Diese Rolle verschafft ihr breitere Bekanntheit und etabliert sie als beliebte Darstellerin im Comedy-Genre. Coolidge entwickelt sich zu einer gefragten Schauspielerin, besonders für Rollen, die exzentrische und komische Charaktere erfordern.
Neben ihrer Arbeit im Film ist Jennifer Coolidge regelmäßig im Fernsehen zu sehen. Sie übernimmt wiederkehrende Rollen in Serien wie Friends (1994-2004) und Seinfeld (1989-1998), wo sie ihr komödiantisches Talent weiter unter Beweis stellt. Eine bedeutende Rolle spielt sie in der Serie The Secret Life Of The American Teenager (2008-2013), in der sie als Betty, eine lebenslustige und optimistische Figur, eine wichtige Nebenrolle übernimmt. Ihre Fähigkeit, komödiantische Charaktere mit Tiefe zu spielen, trägt dazu bei, ihre Karriere weiter voranzutreiben.
In den 2000er Jahren festigt Coolidge ihre Position als Charakterdarstellerin im Film. Sie spielt in Filmen wie „Cinderella Story“ (2004), in dem sie die Stiefmutter Fiona darstellt, eine Rolle, die ihr weiteres Ansehen im Komödiengenre einbringt. In „Natürlich Blond“ (2001) und dessen Fortsetzung „Natürlich Blond 2“ (2003) verkörpert sie Paulette, eine liebenswerte, aber etwas naive Kosmetikerin. Diese Rollen machen sie zu einer festen Größe in Hollywood, insbesondere in komödiantischen Nebenrollen, die durch ihre besondere Darstellung unvergesslich werden.
2021 übernimmt Jennifer Coolidge eine Hauptrolle in der Serie The White Lotus, in der sie die Figur Tanya McQuoid spielt. Tanya ist eine wohlhabende, aber emotional instabile Frau, die in einem Luxusresort nach Sinn und Trost sucht.
Ein weiteres Highlight in Jennifer Coolidges Karriere ist ihre wiederholte Zusammenarbeit mit dem Regisseur Christopher Guest. Sie spielt in mehreren seiner Mockumentaries mit, darunter „Best in Show“ (2000) und „A Mighty Wind“ (2003). Diese Filme, die für ihren improvisatorischen Stil bekannt sind, erlauben es Coolidge, ihre Fähigkeit zur Improvisation und zum Spiel mit absurden Charakteren zu demonstrieren. Ihre Arbeit mit Guest trägt wesentlich zu ihrem Ruf als vielseitige Schauspielerin bei, die sich in unkonventionellen und kreativen Projekten wohlfühlt.