Ein interessanter Fakt über James Purefoy ist, dass er ursprünglich als James Bond in Betracht gezogen wurde, bevor die Rolle letztendlich an Daniel Craig ging. Außerdem war er für kurze Zeit Mitglied einer Punkband, bevor er seine Schauspielkarriere begann.
James Purefoy kommt als James Brian Mark Purefoy im englischen Somerset zu Welt und wuchs in einer bescheidenen Umgebung auf. Nach seinem Abschluss an der Sherborne School, einer unabhängigen Jungenschule, entschloss sich Purefoy, Schauspiel zu studieren. Er besuchte daraufhin die Central School of Speech and Drama in London. Während seiner Zeit an der Schauspielschule entwickelte er eine Vorliebe für klassische Theaterstücke und glänzte besonders in Shakespeares Werken.
James Purefoys Durchbruch in der Film- und Fernsehindustrie kam mit seiner Rolle des römischer Politikers und Feldherrn Mark Antony in der HBO-Serie Rome (2005-2007). Neben Kevin McKidd spielte er eine Hauptrolle in der aufwändigen historischen Dramaserie und beeindruckte Kritiker und Zuschauer gleichermaßen. Diese Serie verschaffte ihm internationale Bekanntheit und ermöglichte ihm, in weiteren bedeutenden Produktionen mitzuwirken.
Auch in der Serie The Following (2013-2015) überzeugte Purefoy als charismatischer und manipulativer Bösewicht Joe Carroll, neben Kevin Bacon.
Neben seinen Fernsehrollen hat James Purefoy auch eine beeindruckende Filmkarriere aufgebaut. In „Solomon Kane“ (2009) spielte er die Titelrolle, einen finsteren und düsteren Antihelden, und konnte damit eine breitere Fangemeinde für sich gewinnen.
Purefoy war auch in dem Abenteuerfilm „John Carter“ (2012) zu sehen, in dem er mit Taylor Kitsch zusammenarbeitete.
Doch auch abseits der großen Blockbuster war Purefoy in Independent-Filmen wie „A Knight's Tale“ (2001) neben Heath Ledger† aktiv, wo er eine kleinere, aber einprägsame Rolle übernahm.
Ab 2025 ist der 1,86 m große James Purefoy an der Seite von Josephine Jobert (Death in Paradise) und Allan Hawco (Republic of Doyle) als Sean in der Serie Saint-Pierre zu sehen.
James Purefoy führt ein zurückhaltendes Privatleben und lebt mit seiner Frau Jessica Adams, einer Dokumentarfilmerin, und seinen Kindern, darunter sein Sohn Joseph, in England.
Obwohl er in der Branche äußerst respektiert wird, blieb ihm der ganz große Preisregen bisher verwehrt. Trotzdem wurde er mehrfach für seine schauspielerischen Leistungen anerkannt und erhielt Lob von Kritikern, insbesondere für seine Darstellung in Rome.