Der US-Schauspieler Fred Ward war am 30. Dezember 1942 in San Diego geboren worden. Nach der Schule diente er drei Jahre lang bei der U.S. Airforce, allerdings nicht als Pilot, sondern als Radartechniker am Boden. Nach ersten Schauspielerfahrungen in New York zog es ihn schließlich nach Rom, wo er 1973 in Roberto Rossellinis Miniserie „The Age of Medici“ mitspielte. Zurück in den USA folgten später Filme wie „Die letzten Amerikaner“ (1981), „Der Stoff, aus dem die Helden sind“ (1983), „Remo - unbewaffnet und gefährlich“ (1985) und schließlich „Tremors“ (1990) und „Tremors 2 - Die Rückkehr der Raketenwürmer“ (1996).
In romantischen Filmen „Henry & June“ (1990) oder „Sweet Home Alabama - Liebe auf Umwegen“ (2002) war Ward zu sehen. Seinen letzten richtigen Auftritt vor der Kamera hatte er 2015 in der zweiten Staffel True Detective, wo er den Vater der Hauptfigur von Colin Farrell spielte. Auch in Serien wie United States of Tara, Leverage Emergency Room hatte er ein paar kleine Gastauftritte.
Ward starb am 8. Mai 2022 im Alter von 79 Jahren. Seine letzten Jahre soll er vor allem mit seiner zweiten großen Leidenschaft verbracht haben: der Malerei. Der Schauspieler war seit 1995 verheiratet, und hatte einen Sohn, den er nach seinem Lieblingsmusiker Django Reinhardt benannte.