Seit einem vergangenen Autounfall hat Frances Conroy einen Schaden an der Hornhaut im Auge. Ihre Lichtempfindlichkeit ist infolgedessen eingeschränkt und auch die Optik der beiden Augen unterscheiden sich seitdem. Normalerweise verbirgt sie es bei Dreharbeiten durch den Einsatz einer farbigen Linse. In American Horror Story allerdings bittet Ryan Murphy sie dies nicht zu tun, da die Verletzung perfekt zu Moiras Geschichte passt.
Frances Conroy weiß schon früh, dass sie Schauspielerin werden möchte. Bereits im College steht sie bei zahlreichen Schulaufführungen auf der Bühne. Ihre Leidenschaft gilt zunächst dem Theater. So kann sie auch ihr Leinwanddebüt in Woody Allens „Manhattan“ (1979) nicht komplett von den Brettern, die die Welt bedeuten, entfernen. Zwar hat sie mehrere kleine Auftritte in Serien wie Kennedy, American Playhouse und Law & Order und in den Filmen „Schweigende Stimmen“, „Eine andere Frau“ und „Der Duft der Frauen“, doch es zieht sie immer wieder auf die Theaterbühnen zurück.
2001 hat Frances Conroy ihren Durchbruch auf den Fernsehbildschirmen. Für ihre Darstellung der Matriarchin Ruth in der Serie Six Feet Under darf sie zahlreiche Preise mit nach Hause nehmen. Außerdem ist ihr seitdem die Zuneigung in der Serienwelt sicher. Im weiteren Verlauf sieht man sie als Gönnerin der Solis-Familie in Desperate Housewives, als Blythe Ballard in Royal Pains und als Mutter von Barney Stinson (Neil Patrick Harris) in How I Met Your Mother die Ehre gibt.
2011 übernimmt sie erstmals seit Six Feet Under wieder eine Hauptrolle, und zwar technisch gesehen gleich mehrere, in verschiedenen Staffeln der Anthologie-Serie American Horror Story. 2015 ist sie außerdem in der Hulu-Serie Casual mit dabei.
2017 gehört sie zum Stammcast der Serie The Mist.